#34: Wenn Angst dich nicht loslässt – Wo sie herkommt und was hilft

Shownotes

Stell dir vor, du liegst im Bett und dein Herz rast – obwohl eigentlich alles gut läuft. Diese Grundangst, die dich einfach nicht loslässt.

In dieser Folge erfährst du, wann deine Ängste noch normal sind und wann sie kippen. Du lernst den Unterschied zwischen Ängsten, die wieder vorbeigehen, und solchen, die bleiben – egal was du machst. Rico zeigt dir, warum das mit der Stärke deines Energiefeldes zusammenhängt und nicht mit deiner Psyche oder deinen Genen. Du verstehst, wie du schon als Kind Ängste gelernt hast – und warum du sie heute überwinden kannst, wenn dein Energiefeld stark genug wird.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei der Energiefeldtherapeut.

00:00:03: Dein Podcast für mehr innere Stärke und Lebensqualität.

00:00:08: Ich bin Rico Brunner und zeige dir im Gespräch mit die Zianer, wie verletzte oder funktionierende Energiefelde dein Leben beeinflussen.

00:00:17: Freu dich auf spannende Einblicke und echte Fallbeispiele.

00:00:23: Die Angst vor der Angst, wenn die Angst vor der nächsten Panikattacke größer wird als die ursprüngliche Angst selbst.

00:00:29: Wenn man anfängt, Situation zu meiden, nicht weil sie gefährlich sind, sondern weil man die Angst hat, Angst dort zu bekommen.

00:00:36: Wie entsteht dieser Teufelskreis?

00:00:38: und vor allem, wie kommt man da wieder raus?

00:00:40: Mein Name ist Tiziana und heute spreche ich über dieses Thema mit Energiefeltherapeut Rico Brunner.

00:00:45: Hallo lieber Rico, wie entsteht die Angst vor der Angst?

00:00:50: Hallo Tiziana und herzlich willkommen an alle, die heute zuhören.

00:00:54: Die Angst vor der Angst ist eigentlich eine Steigerung, der Angst.

00:01:00: Das heißt, wenn ich viel und intensiv Angst habe, dann versucht mein Energiefeld, meine Psyche, mit diesen großen Ängsten umzugehen, versucht mich vor der Angst zu schützen und produziert dann eine Angst vor diese Angst hin, eigentlich wie ein zweiter Schutzwahl, um mich vor der Angst zu schützen.

00:01:23: Und dann entsteht eigentlich die Angst vor der Angst.

00:01:27: Und das begegelt mir sehr häufig in meinem Praxisalltag als Energiefeldtherapeut.

00:01:32: Das sieht man dann vor allem auch bei Menschen, die zum Beispiel stabiler werden und die Ängste überwinden.

00:01:38: Die haben dann keine Ängste mehr oder die haben die Herausforderungen gelöst.

00:01:44: Und das, was dann übrig bleibt, ist aber dann die Angst vor diesen Ängsten, die nicht mehr da sind.

00:01:50: Und dann wird die Angst vor der Angst dann richtig sichtbar und dann muss man weiterarbeiten, bis diese Angst vor der Angst auch wieder gelöst ist und dann damit auch wieder verschwindet.

00:02:02: Müssen dann diese Ängste, die man dann überwunden hat, wirklich so tief sitzen gewesen sein oder traumatisch, dass man dann eine Angst davor entwickelt?

00:02:12: Man kann auch Angst vor oberflächlichen Ängsten entwickeln.

00:02:15: Das muss nicht unbedingt die schlimmen, tiefen Ängste sein.

00:02:19: Das kann zum Beispiel auch sein, dass ich immer vergesse die Haustüge abzuschließen.

00:02:24: Ah ja.

00:02:25: Und ich dann irgendwann Angst habe, dass ich vergesse die Haustüge abzuschließen.

00:02:29: Also das muss nicht immer so dramatisch sein.

00:02:32: Es ist einfach so, die Angst vor der Angst ist wirklich eine Steigerung, eine weitere Entwicklung und eine weitere Skalationsstufe von Überforderung.

00:02:41: Die erste Stufe ist eine direkte Angst, eine direkte Unsicherheit.

00:02:45: Und wenn das dann noch stärker wird, dann kommt die Angst vor der Angst.

00:02:49: Wo eigentlich die Angst vor der Angst versucht, uns selbst zu schützen, ist jetzt was ein Wortspiel geworden.

00:02:56: Aber so, das ist eigentlich, ja, die Angst vor der Angst ist eigentlich ein Schutz vor der Angst oder ein Versuch, uns davor zu schützen.

00:03:05: Und ist das dann ein Versuch auch von uns oder von diesem Selbstschutz, die Kontrolle zu übernehmen, damit man nicht wieder in so eine Situation reinkommt?

00:03:15: Ja, aber wegen verzweifelter Versuch, denn wenn man Angst hat, ist man ja überfordert.

00:03:19: Und Überforderung ist weit weg von Kontrolle.

00:03:23: Man kann es versuchen zu kontrollieren, das wird nicht funktionieren.

00:03:27: Die Angst ist wirklich eine Steigerungsform.

00:03:30: Man könnte sagen, ich steigere Angst, nicht Angst ängstlich, sondern ich steige Angst vor der Angst.

00:03:38: Und dann die Angst vor der Angst, Angst zu haben.

00:03:42: Das wäre dann das Dreifache.

00:03:44: Und das kann eigentlich dann wie beliebig ausgebaut werden, bis es dann ... eine Angststörung gibt, die uns dann nur noch in der Angst zurücklässt, wo man dann vor allem Angst hat.

00:03:55: Somit können sich dann diese Ängste auch vermehren oder potenzieren, wenn man die nicht komplett löst.

00:04:02: Genau, ich würde da eher vom Potenzieren sprechen.

00:04:05: Man muss aber auch sagen, viele Menschen, die Ängste haben, die überfordert sind, bei denen wird die Angst vor der Angst nie ein wirklich schlimmes Thema werden.

00:04:14: Da sprechen jetzt wirklich von Menschen, die die starke Ängste haben oder viel Ängste haben und dadurch einen Dauerangststress haben.

00:04:22: und wenn man einen Dauerangststress habt, dann ist die Gefahr groß, dass man eine Angst vor der Angst bekommt.

00:04:29: Okay, wenn wir das jetzt auseinandernehmen, also das, was du uns gerade beschrieben hast oder ein Beispiel machen, hier ist eine Person, die hatte Angst vor einer Sache.

00:04:39: Jetzt ist diese Person so stark geworden, dass diese Angst nicht mehr da ist.

00:04:44: Aber dadurch hat sich dann eine neue Angst entwickelt, dass man diese Angst hat.

00:04:48: Aber wenn das Energiefeld so stark ist, diese Angst zu überwinden, wie kann es dann sein, dass sich dann eine neue Angst entwickelt?

00:04:57: Weil die Angst mehr Stabilität, also die Angst vor der Angst, braucht mehr Stabilität als die Angst selbst.

00:05:08: Das heißt, wenn wir jetzt einen Barometer nehmen würden, dann kann man sagen, eine Stärke von Reißig hat, dann verschwindet die Angst bei einer Stärke von Achtzig und die Angst vor der Angst verschwindet dann erst bei einer Stärke von Hundertzehn.

00:05:24: Also die Angst vor der Angst ist eigentlich schlimmer als die Angst.

00:05:27: Ja.

00:05:28: Und darum, weil es eine Steigerungsform ist, es ist eine Weiterentwicklung, eine Verstärkung der Angst, um uns zu schützen.

00:05:36: Man kann sagen, das ist wie, wenn man ein Auto fährt und man hat Angst.

00:05:41: Und der Beifahrer hat dann in der Folge noch mehr Angst, so beginnt zu schreien, dass so die Angst, die Steigung der Angst ist eigentlich die Angst vor der Angst.

00:05:52: Okay, aber das verstehe ich jetzt doch nicht.

00:05:53: Also wenn wir jetzt beim Barometer bleiben und sagen wir mal, Panikattacke hat die Stärke vierzig.

00:06:00: Ich bin jetzt und ich habe diese Angst, aber ich bin jetzt so stark geworden, dass ich diese vierzig Barometer gelöst habe.

00:06:09: Wie kann es dann sein, dass... Ja.

00:06:11: Okay, aber ich bin noch nicht so stark, dass ich auch noch die Hundert erreicht habe.

00:06:16: Genau, also man kann sagen, die Angst vor der Angst ist eine schlimmere Angst, als wenn man nur Angst hat.

00:06:22: Und darum braucht die Angst vor der Angst viel mehr Stabilität, als es nur braucht, um die Angst zu überwinden.

00:06:30: Versteht, das ist interessant.

00:06:31: Und wie verhält man sich dann, wenn man diese Angst vor der Angst hat?

00:06:36: Also versucht man dann Situation zu vermeiden?

00:06:39: Natürlich ist es da wichtig, stabiler und stärker zu werden an erster Stelle.

00:06:43: An zweiter Stelle, weil es eine Angst vor der Angst ist, würde ich empfehlen, so komisch wie das tönt, versuchen diese Angst vor der Angst nicht ernst zu nehmen, denn wenn man sie ernst nimmt, dann nährt man sie.

00:06:57: Da würde versuchen, so gut wie es geht, um wenn es nur fünf Prozent sind, zu versuchen, zu bagatellisieren, das zu beruhigen, die Angst vor der Angst nicht so ernst zu nehmen, um ihr dadurch nicht Futter zu geben.

00:07:10: Das ist eigentlich wie ein Feuer.

00:07:12: Wenn ich die Angst vor der Angst ernst nehme, dann lege ich wie Holz ins Feuer und es wird größer.

00:07:18: Und wenn ich die Angst vor der Angst nicht so ernst nehme, dann wird das Feuer kleiner, weil kein neues Holz nachgelegt wird.

00:07:28: Ist natürlich jetzt einfacher erklärt und gesagt, als es dann in der Praxis umzusetzen ist.

00:07:34: Aber die Angst vor der Angst da hilft.

00:07:37: In vielen Fällen, wenn man versucht, dies zu bagatellisieren, sofern die Angst vor der Angst nicht zu groß ist.

00:07:44: Man könnte auch sagen, ich kann eine Panikattacke kriegen, aus Angst, dass ich eine Panikattacke kriege.

00:07:54: Ja.

00:07:55: Und dem kann man entgegenwirken, indem man versucht, zu bagatellisieren.

00:08:02: Aber wenn man Angst vor Angst hat, dann braucht man sicher Hilfe.

00:08:05: Und dann macht es auch Sinn, dass man sich unterstützen lässt.

00:08:08: Das ist aber auch etwas in der Regel, was ich sagen kann, was in den meisten Fällen nicht von heute auf morgen verschwinden wird.

00:08:15: Das braucht ein wenig Zeit.

00:08:17: Und dann ist man in so einer Spirale.

00:08:19: Also wenn man das nicht verhaben muss, sondern dem Aufmerksamkeit schenkt mit Gedanken oder Gefühlen, dann kommt man in diese Spirale und dann baut sich das so auf und dann bekommt man doch noch mal eine Panikattacke.

00:08:31: Ja, genau, weil man dann auch noch mehr Ängste dazu bekommt.

00:08:34: weil wenn man sich mit Ängsten auseinandersetzt, dann kommt man auf einmal auch auf Ideen, wo man auch sonst noch Angst haben könnte.

00:08:42: Das heißt, ein Mensch, der keine Angst hat, der macht sich auch keine Gedanken, wovon er Angst haben könnte.

00:08:50: Und ein Mensch, der Angst hat, macht aus der Überfordung heraus, sich oft fälschlicherweise auch Gedanken, was kann sonst noch passieren?

00:08:59: und dann nimmt die Angst dann auch in anderen Bereichen zu.

00:09:03: Angst kann man fördern, indem man sich damit auseinandersetzt.

00:09:08: Oder man kann sie minimieren, indem man sie auf eine gesunde Art ausblendet.

00:09:14: Das heißt natürlich nicht, dass man Ängste verdrängt und sich nicht damit auseinandersetzt, sondern es geht darum, dass man sich Lösungsorientiert damit auseinandersetzt und nicht problemorientiert.

00:09:26: Wir können vielleicht ein konkretes Beispiel machen.

00:09:28: Also wenn jetzt jemand im Supermarkt eine Panikattacke bekommen hat, also unabhängig vom Supermarkt, sondern eine emotionale Panikattacke.

00:09:37: Diese Person geht jetzt nicht mehr einkaufen.

00:09:40: Das ja dann vermeidet dann die Situation.

00:09:42: Aber wie sollte dann diese Person am besten umgehen?

00:09:46: Habe ich sagen, mal schauen, dass sie stärker wird.

00:09:48: Und wenn sie stärker ist, versuchen, wieder in den Supermarkt hineinzugehen, aber zuerst nur hineinzugehen, ohne das zu kaufen.

00:09:57: Das heißt, er geht hineinbleibt.

00:09:59: Zehn Sekunden drin und geht wieder raus.

00:10:01: Und wenn das Gucker gelangen ist und da später dann die Minute hinein.

00:10:05: Und wenn er dann zwei, drei Minuten im Supermarkt sein kann, weil er sich daran gewöhnt hat, weil er versucht hat, das zu backatilisieren, dann kann er auch hineingehen und sagen, ich kaufe mir jetzt einen Brötchen, aber nur einen Brötchen.

00:10:18: Und das zu einem Zeitpunkt, wo die Kassen leer sind, wo ich nicht lange anstehen muss.

00:10:23: Und wenn das geklappt hat, dann kann er das nächste Mal zwei Brötchen kaufen und das übernächste Mal noch Gemüse dazu.

00:10:29: Und so kann er langsam beginnen, diese Angst durch sein Verhalten zu überwinden und wird dabei auch stärker.

00:10:37: Aber bei so starken Ängsten würde ich mir trotzdem Hilfe erholen.

00:10:41: Ja, eben, weil du meintest ja auch am Anfang, das ist ja so ein Kontrollverlust.

00:10:45: Also diese Angst ist ja dann irrational und kommt dann, wenn sie stark ist.

00:10:50: Da hat man wahrscheinlich nicht viel Kontrolle, sie zu beruhigen.

00:10:54: Genau, aber weil Angst auch eine Überforderungsreaktion ist?

00:10:58: kann man dem mit Unterforderung entgegenwirken.

00:11:02: Weil es geht ja niemand, ich sage, kein normaler Mensch geht in einen Einkaufszentrum hinein und kauft dann nichts, nur mal zu schauen, wie es sich fühlt.

00:11:11: Darum ist das wie eine Unterforderung.

00:11:13: Ja.

00:11:13: Und wenn ich jetzt in einen Einkaufszentrum hineingehe, wo ich vorher Panikattacken gehabt habe, wo ich vielleicht nur zwei Meter hineingehe, bis ich mich nicht bewohl fühle und dann wieder zurückgehe, dann unterfordere ich mein System massiv.

00:11:28: Und durch diese Überforderung kann dann und wird dann auch in der Regeln und allem meisten Fällen eine Selbsteilung wieder stattfinden, aus der Unterforderung heraus.

00:11:38: Und der Forderung ist eigentlich so ein Heilungstipp, wo man für sich selbst anwenden kann.

00:11:44: Es würde man irgendwie Anlauf nehmen, wenn man unterfordert ist, also um Energie zu sparen.

00:11:51: Es geht nicht mal darum, Energie zu sparen, es geht darum, Stress rauszunehmen.

00:11:55: Man könnte sagen, wenn jemand Angst vor Hunden hat, dann könnte es helfen, als erstes Bilder anzuschauen von kleinen, herzigen Hunden.

00:12:05: Ja.

00:12:06: Und dann sagt er, wenn ich kleine, herzige Hunde auf dem Bild anschaube, da habe ich keine Angst, da fühle ich mich sicher.

00:12:11: Und dann, dass er wie Bilder von Kampfhunden anschaut, auf dem Foto, bis er sagt, jetzt fühle ich mich da nicht mehr bedroht, jetzt habe ich mich daran gewöhnt.

00:12:20: Und dann kann er in den nächsten Schritt hineingehen.

00:12:23: Und dann versuchen, Hunde zu treffen, die ganz klein sind.

00:12:26: Ein Dackel oder ein Pekinesen oder die kleinen, herzigen Hunde.

00:12:31: Und wenn er dann mit denen wohl ist, dann kann er vielleicht mal mit dem Labrador sich treffen.

00:12:35: Ob er dann am Schluss mit sich mit Kampfhunden auseinandersetzen muss, ist eine andere Geschichte.

00:12:40: Aber ich glaube, das ist so, die Unterforderung kann schon eine Superkraft sein, wenn sie gezielt eingesetzt wird.

00:12:48: Und wenn die Angst nicht zu groß ist, oder?

00:12:50: Also du meintest, wenn die Angst vor der Angst zu groß ist, dann sollte man sich Hilfe holen.

00:12:55: Wenn die Angst vor der Angst zu groß ist, dann sollte man sich grundsätzlich Hilfe holen, aber eigentlich schon, wenn die Angst vor der Angst beginnt, sichtbar zu werden, dann ist schon ein Zeichen, dass die Ängste unkontrolliert sind.

00:13:08: Ich mache noch ein Beispiel vom Einkaufszentrum.

00:13:11: Wenn ich jetzt so große Angst habe, ins Einkaufszentrum zu gehen, dass ich das gar nicht üben kann.

00:13:18: Dann kann ich auch zu Hause üben, dass ich mich anziehe, bereit mache, die Einkaufstasche nehme und schaue, ob ich, wenn ich das mache, schon Angst habe.

00:13:28: Ja.

00:13:28: Und wenn das geht, dann mache ich mich ein paar Mal bereit, bis ich mich daran gewöhnt habe, dass ich keine Angst mehr habe, mich bereit zu machen.

00:13:36: Und dann gehe ich vor die Türe bis zur Bushaltestelle und gehe dann wieder zurück.

00:13:41: Und wenn ich dann mehr Mut habe und stärker werde, Dann gehe ich dann mit dem Bus vor das Einkaufszentrum, aber noch nicht hinein, gehe dann wieder nach Hause.

00:13:51: Und das ist eigentlich so eine Unterforderung, die für jemanden, der keine Ängste hat, keinen Sinn macht, weil er ja nicht überfordert ist.

00:13:59: Aber für jemanden, der überfordert ist, machen solche Unterforderungsübungen extrem viel Sinn, weil diese bewirken, dass das Energiefeld sich besser regenerieren kann, weil Überfahrunterforderung hilft.

00:14:13: zu regenerieren, wie Überforderung verhindert, dass man regenerieren kann und stärker werden kann.

00:14:21: Und diese Menschen, die dann Angst vor der Angst haben, ist da wahrscheinlich schon allein die Vorstellung von dieser Situation, ist dann wahrscheinlich schon der Auslöser.

00:14:30: Genau, und Angst vor der Angst zu haben, heißt da nichts anderes, dass man überfordert ist, bevor man in die Situation hineingeht, die einem überfordert.

00:14:43: Ja.

00:14:44: Und spielt die Erwartung auch eine Rolle?

00:14:46: Also, dass man sich das schon vorstellen, wie das im Worst Case enden könnte?

00:14:52: Das spielt aus meiner Sicht keine Rolle.

00:14:55: Das kann aber ein Verstärker sein.

00:14:58: Denn jemand, der keine Angst hat, der kann sich mit dem Worst Case auseinandersetzen und findet den nicht schlimm.

00:15:04: Und jemand, der Ängste hat, kann sich mit dem besten Szenario auseinandersetzen und hat trotzdem Ängste.

00:15:12: Das ist einfach damit zu tun, dass es nicht das Ängste und Ängste vor der Angst nicht rational sind und dadurch nicht rational kontrolliert werden können oder verändert werden können.

00:15:23: Ich kann mich schon zwingen, dass ich denke, dass ich keine Angst habe, aber weil Angst emotional ist und nicht rational, ist es so, dass das nicht funktionieren wird, weil man auf der falschen Ebene ansetzt.

00:15:37: Man muss ihm emotionalen ansetzen und darum helfen zu Unterforderungsübungen, um wieder zu regenerieren und stärker zu werden.

00:15:47: Wir haben jetzt viel von Panikattacken gesprochen.

00:15:50: Was ist denn eine Panikattacke?

00:15:52: Ist das wirklich dieser Teufelskreis, dass man da nicht mal rauskommt und die Angst sich immer wieder verschlimmert, immer mehr verschlimmert, dass man so richtig in einer Spirale ist, bis man explodiert?

00:16:03: Eine Panikattacke ist eigentlich eine potenzierte Angst.

00:16:07: Ist eine Angst, die verstärkt wird, durch verschiedene Faktoren, so stark verstärkt wird, bis die Angst beginnt, start zu sein.

00:16:17: Man kann sagen, Angst bewegt sich, Angst läuft davon und die Panikartacke, die ist dann starre.

00:16:24: Und darum ist die Panikartacke für mich eine Steigerung von Angst und von Überforderung.

00:16:30: Und laut deiner, also du bist ja Energiefeltherapeut von deiner Erfahrung, ist dann die Angst vor der Angst... Ist das oft auch bei wegen Panikattacken oder ist es allgemein verbreitet?

00:16:43: Also die Angst vor der Angst, das kann mit Panikattacken zu tun haben.

00:16:47: Aber muss nicht.

00:16:48: Es gibt sehr viele Menschen, die Angst vor der Angst haben, ohne Panikattacken zu haben.

00:16:54: Jetzt kann man sagen, bei gewissen Menschen ist der Ablauf Angst, Panikattacke Angst vor der Angst.

00:17:00: Und bei anderen Menschen ist der Ablauf Angst, Angst vor der Angst.

00:17:04: und erst dann kommen Panikattacken.

00:17:06: Das kommt ganz darauf an, wie die Situation ist, wie das Energiefeld zusammengesetzt ist, wie die Stärke ist.

00:17:12: Je nachdem kann es da auch in den Varianten variieren.

00:17:16: Und das macht es ja so schwierig, das macht er die Angst und die Angst vor der Angst und die Panikattacken und die Fuß, weil es in der Regel nicht rational erklärbar ist, in den allermeisten Fällen.

00:17:27: Ja.

00:17:28: Und könnte man sagen, wenn man anfängt, Angst vor der Angst zu haben, dass es dann eine Angststörung ist?

00:17:35: Wenn man Angst vor der Angst hat, dann ist das eine Angststörung.

00:17:40: Was mir einfach an dem Wort Angststörung nicht gefällt, das dünn zu, als ob ein Mensch wirkliche, schlimme Probleme hätte.

00:17:48: Natürlich ist eine Angst sehr schlimm.

00:17:50: Aber nicht jeder, der eine Angststörung hat, hat wirklich ein Problem.

00:17:55: Sondern da muss man dann wirklich differenzieren.

00:17:58: nicht dass jetzt jemand, der eigentlich gut im Leben ist und von unseren Zuhöre und dann zwischendurch Angst vor der Angst hat, aber mit dem gut leben kann, der auf einmal denkt, dass er eine Angststörung hat.

00:18:09: Angststörung ist so ein mächtiges Wort, man könnte sagen, der hat dann vielleicht eine mini, mini, mini Angststörung, die aber nicht in jedem Fall sich verschlimmern muss oder in jedem Fall schlimm sein muss.

00:18:23: Und welche Rolle spielen dann die negativen Gedanken bei der Angst vor der Angst?

00:18:28: Also wir haben ja gesagt, das könnte sein, dass man sich das vorstellt, die Situation.

00:18:33: Kann man sich da, wenn man ständig negative Sachen denkt, sich da künstlich in diese Panikattack oder in diese Spirale reinziehen lassen?

00:18:45: Also grundsätzlich kann man sagen, durchs falsche Verhalten kann jedem Mensch in eine Panikattack hineinkommen.

00:18:52: Und negative Gedanken und negative Gedankenspiralen können Ängste zum Vorschein bringen, können Ängste fördern und können dadurch dann natürlich auch sich zu Panikattacken entwickeln.

00:19:06: Man könnte sagen, es gibt viele Wege in eine Panikattacke und das gehört für mich auch zu einem gesunden Verhalten, dass man wie versucht für sich herauszufinden, was macht mich stark, was schwächt mich.

00:19:21: und Wenn jemand negative Gedanken hat, drehende Gedanken hat, dann muss man versuchen, diese zu lösen, um wieder positive Gedanken zu bekommen.

00:19:32: Aber das ist jetzt natürlich auch ganz einfach gesagt.

00:19:35: Das weiß jeder, der schon mal drehende Gedanken gehabt hat, dass das nicht so einfach ist, dem entgegenzuwirken.

00:19:41: Aber auch das hat dann wiederum sehr viel mit Stabilität zu tun oder eben empfehlen von Stabilität.

00:19:48: Somit würdest du dann empfehlen, also wenn die Angst nicht zu groß ist, dass man versucht mit ganz kleinen Schritten sich daran zu trauen an diese Situation, wovor man Angst hat.

00:19:59: Kann man sonst noch was machen, irgendwie Atemübungen oder irgendwas, dass man wieder geerdet wird?

00:20:05: Also was man oft beobachten kann bei Menschen, die Angstzustände haben, dass das eher Brustatme sind, dass sie eher oberflächlich atmen, oberflächlich zu atmen.

00:20:16: kann Stress auslösen, kann auch Angst machen.

00:20:21: Und darum ist eigentlich wichtig, in die Tiefe zu atmen, in den Bauch hinein lernen zu atmen, dass man eigentlich tief atmet, auch wenn man normal atmet, dass man nicht das oberflächliche Brust atmen hat.

00:20:35: Und das hilft dann schon auch, stabile zu werden.

00:20:38: Das sieht man auch Menschen mit Panikattacken, die großen Stress haben, die atmen oft in die Brust hinein oder eigentlich in allen Fällen.

00:20:45: in die Brust hinein.

00:20:46: und wenn man dann versucht in den Bauch zu atmen und sich auf dem Atmen konzentriert, dann kann bei verschiedenen Formen der Angst, sofern sie nicht panisch sind, kann das Atmen helfen.

00:20:57: Und das kann dann auch helfen, wenn man mit jemandem zusammen ist, der eine Panikattacke hat oder Ängste hat, dass man mit dem eine Anleitung macht, jetzt halt deine Hand auf den Bauch und atme bis zur Hand hinunter, versuche ruhig zu atmen, spüre deinen Atem.

00:21:14: Das kann einem selbst helfen, wenn man das macht, wenn man Angst hat.

00:21:17: Oder auch jemandem, wo man zusammen ist, der Angst hat, dass weil durch das Atmen in den Bauch Stärke aktiviert wird, Stabilität aktiviert wird, Stress reduziert wird und dadurch dann auch die Ängste tendenziell weniger werden.

00:21:33: Und wenn die Angst aber zu groß ist und man sich Hilfe suchen sollte, wie sieht da die Hilfe aus?

00:21:40: Ich glaube, da gibt es wirklich ganz viele verschiedene Wege, da muss man... herausfinden, was man machen möchte, eine Möglichkeit ist, Energiefall zu arbeiten, wie ich es tue, es zu stärken.

00:21:51: Was aber auch noch wirksam sein kann, ist eine gute Atemtherapie, die Vertrauen gibt.

00:21:57: Was auch helfen kann, ist eine praktische Konfrontationstherapie, wo man lernt, sich den Ängsten zu stellen.

00:22:03: Das kann man alleine machen, das kann man mit einem Therapeuten machen, das kann man mit Freunden machen.

00:22:09: Es gibt eigentlich einige gute Wege, Ängste zu begegnen.

00:22:14: Es gibt auch gute Techniken.

00:22:16: Aber vom Grundsatz her ist es immer so, wenn man Angst hat, ist das eine Überforderung.

00:22:21: Und dann sollte man sich unterfordern und kleine Bereiche versuchen zu lösen.

00:22:27: Und dann kann man mit der Zeit auch große Ängste angehen.

00:22:33: Sehr schön.

00:22:33: Gibt es noch etwas, was du Menschen mitgeben möchtest, die sich gerade in diesem Teufelskreis befinden?

00:22:40: Ja.

00:22:41: Vereinfacht gesagt kann man sagen, Angst fühlt sich schlimm an, Angst lämnt, aber Angst fühlt sich in den meisten Fällen schlimmer an, als die Realität ist.

00:22:53: Und darum hilft es, wenn man versucht Ängste, die, wo man nicht natürlich in körperlicher Bedrohung ist oder in rationaler Bedrohung, sondern dass man Ängste versucht zu bagatellisieren, versucht zu relativieren, Versucht sich natürlich zu konzentrieren, dass nichts passiert, aber dass man versucht, Ängsten, die nicht wirklich eine Begründung haben, dass man versucht diesen, die Kraft zu nehmen, indem man sie bagatellisiert, aber dass man auch Ängste ernst nimmt, weil Ängste oft auch Dinge sagen, die unsere Unterbewusstsein registriert.

00:23:34: Das heißt, wenn ich Angst habe, die Arbeit zu verlieren, dann kann das eine Angst sein, die einfach da ist, weil ich Ängste habe.

00:23:41: Es kann aber auch eine Angst sein, die mir rauf zeigen will, dass irgendetwas nicht stimmt.

00:23:45: Also Angst ist etwas sehr Komplexes, ist etwas, was uns nicht schaden will, sondern etwas, das uns auf etwas Aufmerksam macht.

00:23:53: Entweder, dass etwas nicht stimmt oder, dass wir überfordert sind.

00:23:58: Sehr schön, Rico.

00:24:00: Hiermit würde ich auch die Folge beenden.

00:24:01: Vielen Dank für deine wertvollen Gedanken und Perspektive zum Thema Angst.

00:24:05: In der nächsten Folge möchte ich auch noch mal einen Schritt weitergehen und vor allem über das Überwinden von Ängsten, auch allgemein von Phobien oder wenn man Tiefsitzende Ängste hat und auch aus eigener Kraft loslassen kann.

00:24:18: Also vielen Dank für diese Folge, bis zum nächsten Mal.

00:24:22: Und euch auch, liebe Zuhörer, bis zum nächsten Mal.

00:24:25: Danke, liebe Titianer.

00:24:27: Und euch auch ein herzliches Dankeschön fürs Zuhören.

00:24:31: Vielleicht habt ihr euch in dem einen oder anderen Punkt wiedererkannt, oder neue Gedanken mitgenommen.

00:24:38: Angst vor der Angst kann sich Serialern fühlen und doch gibt es Wege, mit ihr umzugehen und die Schritt für Schritt die Macht zu nehmen.

00:24:47: Wenn euch unser Podcast gefällt, abonniert ihn gerne und teilt ihn mit Menschen, denen dieses Thema gut tun könnte.

00:24:54: Bleibt in euer Kraft und bis bald der Energiefeld-Darabeut.

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