#36: Ängste und Phobien überwinden – Wann Konfrontation hilft und wann sie schadet

Shownotes

Stell dir vor, du stehst vor einer Brücke. Dein ganzes Leben lang hast du schon Höhenangst. Und heute wirst du drüber gehen.

Rico erklärt, wie man tiefsitzende Ängste und Phobien tatsächlich überwinden kann. Du erfährst, wann Konfrontationstherapie funktioniert und wann sie traumatisiert – und warum nicht jede Angst überwunden werden muss.

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00:00:00: Willkommen bei der Energiefeldtherapeut.

00:00:03: Dein Podcast für mehr innere Stärke und Lebensqualität.

00:00:08: Ich bin Rico Brunner und zeige dir im Gespräch mit die Zianer, wie verletzte oder funktionierende Energiefelde dein Leben beeinflussen.

00:00:17: Freu dich auf spannende Einblicke und echte Fallbeispiele.

00:00:22: Stell dir vor, du stehst vor einer Brücke.

00:00:25: Dein ganzes Leben lang hast du schon Höhenangst und heute wirst du drüber gehen.

00:00:29: Dein Herz rast die Beine zittern, aber du gehst.

00:00:33: Einen Schritt, noch einen Schritt.

00:00:34: Und plötzlich stehst du auf der anderen Seite.

00:00:37: Ängste und Phobien fühlen sich unüberwindbar an, aber sie sind es nicht.

00:00:41: Ich bin Tiziana und heute sprechen wir darüber, wie man tiefsitzende Ängste und Phobien tatsächlich lösen kann.

00:00:48: In Folge thirty-four haben wir bereits besprochen, wie Ängste entstehen.

00:00:52: In der letzten Folge, Folge thirty-five, ging es um die Angst vor der Angst.

00:00:57: Und heute wird es praktisch.

00:00:59: Wie überwindet man Ängste und Phobien?

00:01:01: Ich spreche wie immer mit Energiepferdtherapeut Rico Brunner.

00:01:04: Hallo, lieber Rico.

00:01:06: Bevor wir in die konkreten Lösungen eintauchen, du arbeitest ja seit Jahren mit Menschen, die Ängste überwinden wollen.

00:01:12: Sind Ängste und Phobien wirklich komplett lösbar oder lernt man nur, besser damit umzugehen?

00:01:18: Hallo, Dizianer und willkommen, liebe Zuhöger, zum heutigen Podcast.

00:01:23: Das ist eine wichtige Frage zum Einstieg, den Man kann die Frage gar nicht so absolut beantworten.

00:01:32: Ich glaube, es hat ganz viel damit zu tun, wie man es empfindet.

00:01:36: Es gibt Menschen, die überwinden Ängste und Phobien und vergessen es danach.

00:01:42: Und es gibt Menschen, die überwinden Ängste und Phobien und haben schaffen vielleicht den letzten Teil nicht so ganz, dass es ihnen immer bewusst ist, dass sie schauen, dass sie keine Ängste und neue Phobien mehr entwickeln können.

00:01:56: Aber grundsätzlich ist es absolut möglich, realistisch auch Ängste und Phobien überwinden zu können.

00:02:06: Und trotzdem muss man da schauen, muss sich jede Angst und jede Phobie überwinden.

00:02:12: Und da sage ich ganz klar, nein, sondern die, die einem betreffen und einem im Leben hindern.

00:02:20: Okay, jetzt haben wir einen Stieg, also du hast gerade gesagt, es gibt... Man kann diese Frage nicht wirklich beantworten.

00:02:24: Manche Leute überwinden diese Angst, werden danach stärker, als wäre es nie gewesen.

00:02:29: Und bei anderen nehmen sie diese Angst irgendwie mit.

00:02:33: Was ist, warum?

00:02:34: Also was unterscheidet, in welche Richtung sich das entwickelt?

00:02:39: Das hat mit der Typologie zu tun.

00:02:41: Das ist Menschen, die dann die Ängste ganz übel wienen.

00:02:44: Das sind oft Menschen, die dann weitergehen, die sich weiterentwickeln, noch stärker werden.

00:02:50: Mit neuen Ängsten konfrontiert werden diese wieder überwinden und lernen.

00:02:55: Ängste kommen immer wieder.

00:02:56: Ich muss einfach sie immer wieder überwinden.

00:02:59: Und die empfinden diese Ängste nicht mehr als negativ und Menschen, die vielleicht nur die Angst überwindet haben und sich danach nicht mehr so stark weiterentwickeln.

00:03:09: Die bringen zwischen sich und der Angst, die sie überwunden haben, nicht so viel Distanz.

00:03:13: Und dann bleibt so die Latente Gefahr oder die Latente Angst, dass man wieder mit zwei, drei Rückschritten wieder in diese Angst hinein rutscht.

00:03:21: Darum kann man sagen, Menschen, die ein starkes Entwicklungsbedürfnis haben, einen starken Entwicklungstran haben, dass die Ängste aus meiner Sicht nachhaltig überwinden, als Menschen, die nur gerade das Problem lösen wollen und danach eigentlich sich wie aufhören zu entwickeln oder nicht schnell sich weiterentwickeln, sondern einem darf dastehen bleiben, wo sie sind.

00:03:44: ist auch der Gesamtzustand des Energiefeldes ein Indikator dafür.

00:03:49: Also ob ich jetzt insgesamt sehr stabil und stark bin und Herausforderungen grundsätzlich gerne annehme, dass ich es dann auch eher zurücklasse diese Angst oder ob ich jetzt eher sehr ängstlich bin oder mein Energiefeld eher schwach ist und verletzt.

00:04:07: Es ist natürlich sowohl als auch.

00:04:09: Also grundsätzlich ist natürlich, wenn ich sehr stark bin und mein Energiefeld funktioniert und ich die Ängste überwinden kann, dann sind die meisten Menschen motiviert zum Weitermachen.

00:04:19: Aber es gibt auch Menschen, die starke Energiefelder haben, die glücklich sind, die Ängste überwunden haben, die aber wie kein Bedürfnis haben, sich weiterzuentwickeln oder in einer Phase sind, wo sie zehn Jahre keine Lust haben, sich zu entwickeln und danach wieder weiterentwickeln.

00:04:36: Und da ist dann entstehen die Ängste eigentlich eher, aber da hat auch viel mit Charakter zu tun oder mit der Typologie.

00:04:43: Die anderen Menschen sind restlos, gehen immer weiter, müssen immer etwas machen.

00:04:47: Die anderen Menschen sind eher entspannter, machen eher weniger.

00:04:51: Da kann man jetzt nicht sagen, welche Lebensform ist besser, sonst ist einfach anders.

00:04:56: Aber die, die mehr machen und weitergehen, die überwinden aus meiner Sicht und meiner Erfahrung die Ängste viel nachhaltiger.

00:05:04: Rico, wir haben am Anfang jetzt schon über Angst und Phobie gesprochen.

00:05:08: Können wir da vielleicht einmal den Unterschied besprechen?

00:05:11: Was unterscheidet eine normale Angst, sagen wir mal, mit einer Phobie?

00:05:16: Also ich nehme da so mein Lieblingsbeispiel, so eine Spinnenphobie.

00:05:22: Eine Spinnenphobie, die dann habe ich eigentlich Angst, wenn ich nur an Spinnen denke.

00:05:28: Es läuft mir gerade den Rücken runter, wenn ich nur an Spinnen denke.

00:05:31: Und das ist eigentlich wie eine Phobie.

00:05:34: wie für mich fast ein wenig eine Angst, sondern fast eine allergische Reaktion vom Energiefeld, die dann mit Angst begleitet wird und bis auch zu Panikattacken.

00:05:45: Und die Angst ist für mich dann mehr so, ich bin in einer Situation, ich bin überfordert, aber was dann vielleicht nicht so auf etwas fixiert ist, sondern es hat dann mehr so mit Situationen zu tun.

00:05:59: Man könnte auch sagen, vorbieren können, gibt auch ganz viele verschiedene Formen, aber können auch so Objekte orientiert sein, dass man sagt, ich habe eine Phobie vor Katzen, vor Hunden, ich habe eine Phobie vor Insekten, eine Phobie vor Staubsaugern, das spielt dann keine Rolle, aber es ist aus meiner Sicht so, mit dem, was ich konfrontiert wurde im Praxisaultag Ende so, Objekt orientiert und Ängste sind für mich mehr so situationsorientiert.

00:06:28: Da würde ich jetzt aus meiner Praxisauffahrung die Definitionen so halt.

00:06:33: Natürlich gibt es ja noch andere Sichtweisen, aber aus Sicht der Energiefeldarbeit würde ich das eigentlich so auf diese Art definieren.

00:06:42: Wir haben jetzt in den letzten zwei Folgen intensiv über Angst gesprochen, deswegen würde ich mich hier gerne nochmal auf die Phobie konzentrieren.

00:06:48: Also ich hatte auch erwähnt, dass ich tatsächlich auch Angst vor Spinnen habe und es total irrational ist.

00:06:54: Also keiner in meinem Umfeld hat Angst vor Spinnen.

00:06:57: Wie entsteht so eine Phobie, wenn man nie eine schlechte Erfahrung damit gemacht hat?

00:07:00: Habe ich mir das selber eingebildet oder bin ich dem Trend nachgegangen?

00:07:06: Also bei den Spinnen ist es ja ganz spannend, weil Spinnen haben ein größeres Energiefeld, als man meint.

00:07:14: Ah ja.

00:07:15: Und darum hat man instinktiv auch Angst, sich Spinnen zu nähern, auch wenn sie ganz klein sind.

00:07:20: Also Menschen mit einer Spinnenphobie, die sie in eine Spinne umverlassen wieder den Raum.

00:07:26: die seine Spinne drei Meter entfernt und die Spinne ist klein, sie kann einem nichts tun und man hat trotzdem Angst und geht raus oder erschrickt oder was auch immer.

00:07:35: Und das hat für mich ganz klar damit zu tun, weil Spinnen große Energiefelder haben, weil sie eine große Wahrnehmung haben.

00:07:42: Und wenn man in dem Bereich sensibel ist, dann berührt einem oder man spürt dann die Spinnenwahrnehmung und das löst dann bei einem so ein Unbehagen aus.

00:07:54: beobachtet wird.

00:07:56: Und das ist für mich der Hauptgrund, wieso es Spinnenphobien gibt, neben dem, dass sie halt ein wenig mehr Beine haben als wir und für uns nicht so nahe sind wie vielleicht ein Hund oder eine Katze und dadurch, wie prinzipiell überfordert sind und auch mit der Art, wie sie lebt, wir nicht so viel anfangen können, weil wir anders sind.

00:08:19: Und das ist aber so, die Leute, die ich begleitet habe mit Spinnenphobien, wo das wirklich ein Thema war.

00:08:24: Das waren eigentlich alles Menschen, die eine sehr große Sensibilität gehabt haben und dem Bereich Dinge wahrgenommen haben.

00:08:31: Für mich ist es aber auch wichtig zu sagen, wenn jetzt jemand sagt, ich habe eine Spinnenphobie, dann wäre meine erste Frage als Therapeute stört dich die Spinnenphobie?

00:08:42: Und wenn er sagt, ja, nein, ich habe, einmal im Jahr habe ich eine Phobie, weil ich eine Spinne sehe und erschrecke, aber mit dem kann ich leben, dann würde ich sagen.

00:08:51: dann lass mal die Phobie so sein, solange sie nicht stärker wird, spielt sie wie keine Rolle, weil sie nicht lebenseinschränkend ist.

00:08:59: Keri, du hast mich jetzt wieder überrascht und hast viel zu selbstverständlich gesagt, dass das Energiefeld einer Spinne sehr groß ist und deswegen auch diese Wirkung hat.

00:09:11: Da würde ich gerne nochmal kurz reingehen.

00:09:12: Man sieht ja auch Spinnen auch in meinen Horrorfilmen oder bei Harry Potter so eine große ... ängstliche Spinne.

00:09:18: Also ist da wirklich ein wahrer Kern auch drin, dass die Spinnen auch unheimlich sind?

00:09:23: Ich glaube, sie sind nicht unheimlich.

00:09:25: Sie sind uns fremd und die Spinnen haben in ihrer Wahrnehmung eine Fresswahrnehmung.

00:09:34: Das heißt, die Spinnen, die suchen Nahrung, die lesen nicht dazu, um Bücher zu lesen, mit ihrer Wahrnehmung oder um sich philosophisch auseinanderzusetzen.

00:09:46: Vielleicht gibt es auch philosophische Spinnen.

00:09:48: Aber vom Grundsatz her ist die Wahrnehmung der Spinne auf Beutejagd ausgerichtet.

00:09:54: Und wenn wir mit dieser Wahrnehmung der Spinne konfrontiert werden, unbewusst, dann fühlen wir uns kurz wie eine Beute.

00:10:01: Das heißt, wir haben dann die irrationale Angst, die die Spinne, die kleiner ist als unsere Hand, die rennt uns nach und die erlegt uns, wie uns ein Löwe erlegen kann.

00:10:13: Und das ist dann so die Phobie, die dann aber mit der Wahrnehmung zu tun hat.

00:10:18: und die Wahrnehmung ist dann überfordert und versucht dann diese Überforderung zu kompensieren und hat dann irrationale Gedanken, als ob einem so eine kleine Spinne umbringen könnte.

00:10:29: Ja.

00:10:30: Ach, sehr interessant.

00:10:32: Okay, aber was du also kurz als Exkurs, war mir das nochmal wichtig, da nochmal einzutauchen.

00:10:38: Aber du meintest es natürlich auch wichtig zu unterscheiden, wie ... Intensiv ist diese Phobie.

00:10:43: Also, finde ich, spinn nur eklig oder beeinflusst das auch mein Leben, dass ich nicht mal weit gehe oder nicht mal zelten kann, weil da ja eine Spinne sein könnte.

00:10:52: Genau.

00:10:53: Also ist da einmal wichtig zu unterscheiden, wie sehr beeinträchtigt mich diese Phobie?

00:10:57: Genau.

00:10:58: Und wenn jetzt jemand sagt, ich wohne im dritten Stock, wir haben keine Spinnen, ich brauche keinen Keller, dann würde ich sagen, dann brauche ich auch so keine Spinnenphobie, die dich im Leben einschränkt, dann lasst das Problem.

00:11:11: So stricken.

00:11:12: Wenn jetzt jemand aber sagt, ich gehe gerne in den Wald und kann nicht mehr in den Wald gehen, weil ich Angst habe, dass eine Spinne irgendwo ist, dann muss man schon schauen, dass jemand genügend stark wird und vielleicht auch mit Techniken lernt, sich mit Spinnen auseinanderzusetzen, um die Angst zu verlieren und die Macht zu sich selbst zurückzunehmen.

00:11:34: Gehen wir noch mal kurz zum ursprünglichen Beispiel.

00:11:37: Also die Angst, die Höhenangst.

00:11:38: Das haben ja auch sehr viele.

00:11:40: Ist das dann auch eine Phobie oder ist das eher die eine Angst?

00:11:44: Ich glaube, die Höhenangst ist jetzt ganz speziell.

00:11:46: Es gibt natürlich Menschen, die mehr oder weniger Höhenangst haben.

00:11:49: Aber Höhenangst habe ich dann, wenn ich auch nicht so trainiert bin.

00:11:56: Das heißt, wenn ich nicht gewohnt bin, hoch oben zu sein, dann werde ich Angst haben, wenn ich hoch oben bin.

00:12:03: Das beste Beispiel ist das Wandern.

00:12:05: Wenn ich nie wandere und ich gehe in die Berge, dann schaue ich herunter und bekomme Angst.

00:12:11: Und wenn ich viel wandere, dann habe ich vielleicht zu Beginn der Wandersaison wenig Angst, aber am Ende nicht mehr, weil ich mich daran gewöhnt habe an diesem Zustand von Höhe.

00:12:23: Also

00:12:24: es hat wirklich viel auch mit Gewohnheit zu tun.

00:12:28: Und jetzt ist natürlich die Frage, bin ich stark genug, kann ich diese Höhenangst überwinden, bin ich nicht stark genug?

00:12:34: Dann lähmt mich die Höhenangst und ich kann mich dem nicht stellen.

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00:12:52: Eriko, in Folge thirty-four und auch in der letzten Folge hast du erklärt, dass eine Angst aus Überforderung entsteht.

00:12:59: Ist das bei einer Phobie genauso?

00:13:02: Aus meiner Sicht entsteht auch eine Phobie aus Überforderung.

00:13:06: Das heißt, man weiß nicht, wie man sich abgrenzen kann, wie man sich schützen kann, wie man umgeht mit der Situation.

00:13:14: Das heißt, ich weiß nicht, wie ich mit Spinnen umgehe.

00:13:16: Und darum kann ja zum Beispiel auch ein Teil einer Spinnenphobie Behandlung sein, dass man ihnen so geht und lernt, diese Tiere kennen, man lernt, mit ihnen umzugehen.

00:13:29: Man begegnet ihnen aktiv, und da gibt es immer wieder Leute, die das hinbekommen, die dann am Schluss eine große Trantel über sich über die Hand laufen lassen, ohne dass sie dann Angst haben, wo sie zu Beginn dieser Therapie dann Panik gehabt haben.

00:13:43: Aber dann muss man sich einfach die Frage stellen, was ist denn Nutzen für mich, wenn ich das zulasse, will ich das wirklich?

00:13:49: Und auch da ist es wichtig, wenn jetzt jemand viel zu wenig Stabilität hat und er geht in eine Spinnenkomfortationsphobie, Therapie, dann kann das sein, dass sie ihnen das noch traumatisiert und das Ganze noch schlimmer wird.

00:14:02: Das muss man dann schon zuerst abklären.

00:14:05: Genau, das ist ja auch so ein wichtiger Punkt.

00:14:07: Wir hatten ja besprochen, dass, wenn man ein Trauma hat, Thema Retraumatisierung, dass es da eigentlich besser wäre, jetzt nicht intensiv über das Trauma zu bearbeiten, sondern eher die Stabilität zu gewinnen und dass das Trauma oder diese Angst dann von alleine weggeht.

00:14:27: Wann weiß ich, wurde ich jetzt traumatisiert?

00:14:29: Weil oft entstehen ja Ängste und wahrscheinlich dann auch Phobien, auch durch Situation oder eine traumatische Erfahrung.

00:14:36: Also ich glaube, wichtig ist zu sagen, am Schluss geht es immer um Stärke.

00:14:41: Ob jetzt Ängste da im Spiel sind oder ob Traumatisierungen im Spiel sind.

00:14:45: Am Schluss geht es immer darum, habe ich Angst, die Traumatisierungen oder die Ängste zu überwinden.

00:14:50: Traumatisiert werde ich eigentlich dann.

00:14:53: oder man könnte sagen, Man hat Ängste, das ist so diffus luftig, dann hat man Panikattacken, das ist noch mehr, das ist komprimierter, weniger luftig, weniger beweglich.

00:15:05: und dann können aus diesen Panikattacken oder aus dieser panischen Situation können ein Trauma das entstehen und diesen dann noch mehr komprimiert.

00:15:15: Also man kann sagen, je mehr man jemanden unter Druck setzt, je mehr jemand überfordert ist, desto komprimierter wird dann das Gefühl, Und das Komprimierteste Gefühl ist dann ein Trauma, wo man dann so in die Situation reingepresst wird, dass man nicht mehr rauskommt.

00:15:31: Man bleibt in der Situation hängen.

00:15:35: Und wenn ich daraus möchte, dann muss ich mich stärken.

00:15:39: Wenn du daraus willst, musst du stärken, weil bei der Angst ist es so, wenn ich jemanden mit seiner Angst kommt von Tige und er hat zu wenig Stabilität, überfordere ihn und die Angst wird schlimmer.

00:15:49: Wenn jemand Panik hat und ich konfrontiere ihn mit seinem Panik und er hat zu wenig Stabilität.

00:15:55: Wird die Panik schlimmer, wenn jemand traumatisiert ist?

00:15:58: Ich konfrontiere ihn mit seinem Trauma und er ist zu wenig stark, dann wird es schlimmer.

00:16:05: Also am Schluss geht es um die Stärke, die dann hilft, die Angst zu überwinden, die dann hilft, die Panik zu überwinden, die da hilft, das Trauma zu überwinden.

00:16:15: Und das ist aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Ansatz.

00:16:18: Denn wenn man von der anderen Seite kommt und die Angst lösen will, die Panikattacke lösen will und das Trauma lösen will, dann wird man aus meiner Erfahrung nicht oder sehr selten erfolgreich sein, weil man die Dinge ausbreitet, größer macht, sie bekommen noch mehr Raum und das verstärkt dann aus meiner Sicht die Symptome und löst dann noch mehr Probleme aus.

00:16:42: Das bedeutet... Schritt Null, also Grundvoraussetzung, ist erst mal eine Selbseinschätzung zu schauen.

00:16:48: Also wenn ich meine Angst überwinden möchte, also wenn das jetzt mein Leben beeinflusst, weil ich fand es auch wichtig zu sagen, man muss ja jetzt nicht alle Ängste überwinden, aber wenn es etwas ist, was mein Leben beeinflusst und ich diese Angst überwinden möchte, muss ich erst mal schauen, wo stehe ich?

00:17:02: Also wie schlimm ist es, um mich dann nichts zu überfordern?

00:17:06: Absolut und wie du auch richtig sagst, man muss nicht alles machen, man muss nicht alle Ängste überwinden.

00:17:12: Ich glaube, Flagd ist noch etwas wichtig zu sagen.

00:17:15: Ängste können auch auftreten, wenn man Dinge nicht gewohnt ist.

00:17:20: Ich mache ein Beispiel.

00:17:21: Jemand geht campen.

00:17:22: Und dann ist ganz normal, dass er, wenn er campen geht im Wald, dass er in der ersten Nacht Angst hat.

00:17:27: Das ist normal.

00:17:28: Und wenn er in der zweiten Nacht hat, hat er dann wenig Angst.

00:17:31: In der dritten Nacht hat er noch wenig Angst.

00:17:33: Und ab der fünften Nacht schläft er im Wald wie ein Baby, weil er die Geräusche kennt.

00:17:40: Und eigentlich, wie es so auch Geborgenheit wiederfindet.

00:17:43: Und darum ist es für mich gerade beim Thema Angst.

00:17:46: Und darum finde ich es super, dass wir darüber sprechen.

00:17:48: Wichtig zu sagen, Ängste sind normal, Panikattacken gehören zum Leben.

00:17:52: Das heißt jetzt aber nicht, dass man sie die ganze Zeit haben muss.

00:17:56: Aber es kann mal passieren, dass man eine hat.

00:17:58: Und um kümmern muss man sich wirklich erst, wenn sie häufig auftreten, wenn sie immer wieder auftreten.

00:18:05: Oder immer wieder die gleiche Situation ist, die einem Probleme macht.

00:18:09: wo man komfundiert wird, dann muss man sich sicher daran kümmern, ich empfehle da wirklich, die Stärke zu fördern und nicht der Panik und der Angst, Raum zu geben.

00:18:20: Ja, und vielleicht auch selber ausprobieren.

00:18:21: Also, wenn ich Angst verspinnen habe, aber auch in meinem Leben vielleicht nur drei Spinnen gesehen habe, natürlich erschreckt man sich dann.

00:18:28: Also, dass man es vielleicht mal ausprobiert, sich der Situation langsam stellt und schaut, okay, wie reagiere ich.

00:18:34: Und wenn ich sonst gut klarkomme, dann kann man sich... dran gewöhnen und dann wird man vertraut mit der Situation und vielleicht gewöhnt man dadurch auch mehr Stärke.

00:18:44: Genau, aber ich sage mal Ängste, die einem im Leben nicht betreffen, zu lösen, ist für mich nicht effizient.

00:18:51: Das heißt, wenn ich eine Spinnenphobie habe, die mich nicht betrifft und ich stelle mich diese Spinnenphobie, dann habe ich eine Phobie gelöst, Juppie und sie ist weg, aber ich merke keine Veränderung in meinem Leben, weil sie mich nicht betroffen hat.

00:19:07: Ich sage mal so, man kann an so vielen Punkten an sich selbst arbeiten, die keine Wirkung haben.

00:19:13: Und ich empfehle da, wenn man schon an sich arbeiten will, wenn man schon etwas überwinden will, dass man dann etwas sucht, wenn man dann an sich arbeiten möchte, was einem im Leben wirklich weiterbringt.

00:19:25: Und da würde ich jetzt vorher, wenn jemand gerne im Buch schreiben würde und hat Angst vor dem Schreiben, dann würde ich sagen, okay, wenn du gerne schreiben würdest und hast Angst vor dem Schreiben, dann stell dich dem und lern das zu überwinden.

00:19:37: nimm das du stärker entwickelst und mit Übung deine Kompetenzen erhöhst.

00:19:42: Also das macht dann schon Sinn.

00:19:44: Oder wenn jemand sagt, ich habe Angst vor Hunden, aber ich wünsche mir einen Hund als Begleiter, dann macht es Sinn, dass man diese Angst überwindet.

00:19:53: Okay, dann lass da jetzt mal konkret rein eintauchen.

00:19:56: Also sagen wir mal, ich habe jetzt eine Angst, die ich überwinden möchte, warum auch immer.

00:19:59: Entweder sie beeinträchtigt mich oder ich möchte gerne ein Hund haben und mein Leben bereichern.

00:20:04: Lass uns doch, es gibt ja verschiedene Ansätze, wie man Ängste überwinden kann.

00:20:09: Einige haben wir schon darüber, einige haben wir schon zusammen besprochen, aber die können wir vielleicht nochmal durchgehen, und zwar als konkrete Werkzeuge.

00:20:17: Also angefangen mit der Stabilität im Energiefeld.

00:20:20: Also das hatten wir schon besprochen, dass Ängste und Phobien auch ein Zeichen von Überforderung ist.

00:20:26: Und wie in der mathematischen Gleichung, also wenn die Stabilität da ist, also Grundkapital groß ist.

00:20:33: dann überwindet man die Angst eher.

00:20:36: Das heißt, was kann man da konkret tun?

00:20:38: Einerseits durch Energiefed-Instandsetzung, wie in dem Beispiel in der letzten Folge.

00:20:43: Aber wie könnte ich noch meine Stabilität im Energiefed stärken?

00:20:47: Also was auch hilft dir, das Energiefeld zu stärken, vorausgesetzt, man hat eine Grundstärke, ist dann natürlich auch Konfrontationstherapie.

00:20:56: Das heißt, Konfrontationstherapie kann sehr erfolgreich sein, wenn man genügend stark ist.

00:21:01: Das heißt, Ich habe so leichte Ängste von Spinnen und ich bin viel im Wald.

00:21:07: Wenn ich leichte Ängste habe, dann kann ich mich mit den Spinnen konfrontieren und ich gewöhne mich daran und werde so die Spinnenphobie überwinden.

00:21:15: Wenn ich eine große Spinnenphobie Angst habe, dann wird die Konfrontationstherapie mich eher traumatisieren.

00:21:22: Und das gilt eigentlich für alle Dinge.

00:21:24: Und Angst zu überwinden, ist der Form von Entwicklung.

00:21:30: Und wenn die Entwicklung auf dem eigenen Lebensweg ist und man sich entwickeln muss, um weiterzukommen, dann macht das Sinn und dann bringt das einem auch wirklich ein großes Stück weiter.

00:21:40: Und das ist das, was die Kraft einer meisten aufbaut, sich zu konfrontieren, wenn man die Kraft dazu hat.

00:21:48: Wie erkenne ich, dass ich dich Kraft dazu habe?

00:21:50: Indem ich Freude habe, wenn ich etwas überwinde, indem ich Freude habe, indem ich sich die Angst überwunden habe, indem das die Die Angstkurve, wenn ich mich dem stelle nur leicht steigt und nachdem ich in die Handung hinein bin, die Stresskurve dann herunter geht, als ich habe am Anfang, hätte es, wo ich mich überwinden muss und danach eigentlich, es geht es gut, dann kann ich es machen.

00:22:16: Wenn ich aber in etwas hineingehende Situationen, wo das Gefühl immer schlimmer wird, ich bekomme immer mehr Angst, immer mehr Panik, es hört nicht auf, der Stress nimmt zu, ich bekomme Angst, dass das Ganze noch viel schlimmer wird.

00:22:28: dann ist es ein Zeichen, dass man sich überfordert und dann muss man kleine Stücke nehmen.

00:22:32: Also es ist immer so, man sollte in so großes Stück tragen, wie man die Kraft dazu hat.

00:22:37: Und jetzt kann man sagen, das ist wie beim Krafttraining.

00:22:40: Zu Beginn habe ich wenig Kraft, kann ich noch nicht so viel hochheben.

00:22:44: Und je stärker ich werde, desto mehr kann ich hochheben.

00:22:47: Oder beim Rucksack, wenn ich in ungeübte Wandere bin, dann empfehle ich nicht mehr als drei, vier Kilo mitzunehmen, eine Wasserflasche ein bisschen proviant.

00:22:55: Wenn man aber sagt, ich bin Güptewander, ich habe viel Kraft, habe ich schon viel gewandert, dann kann man auch noch ein Zelt mitnehmen, einen Schlafsack und dann mal so fünf Stunden wandern, mit viel Gebäck.

00:23:07: Als es ist, wie je stärker man ist, desto größer kann man sich oder größere Herausforderungen kann man bewältigen.

00:23:14: Also zusammengefasst, wenn ich insgesamt mich stabil fühle, stark bin, Herausforderungen gerne annehme, dann ist die Konfrontations.

00:23:22: Therapie ein guter Schritt, um die Angst überwinden.

00:23:26: Wenn ich mich noch nicht so stark fühle, dann wahrscheinlich die Unterforderungsstrategie, die wir auch schon besprochen haben, dass man ganz kleine Schritte macht, um sich nicht zu überfordern und erst den nächsten Schritt machen, wenn ich diese Stabilität gewinne.

00:23:42: Genau, das heißt, dass man immer so große Schritte macht oder so kleine Schritte, dass man immer wieder Erfolgserlebnisse hat, dass man Freude hat.

00:23:50: dass man merkt, hey, da geht was, auch wenn es kleine Schritte sind.

00:23:54: Das ist eigentlich das Wichtigste.

00:23:55: Wenn man das beachtet, kann man Ängste eigentlich gut überwinden.

00:24:00: Und jetzt konkret bei meiner Spinnphobie, die wahrscheinlich gar nicht so eine große Phobie ist.

00:24:05: Dann wäre der erste Schritt, ich schaue mir Bilder an.

00:24:08: Der zweite Schritt vielleicht, ich schaue mir Videos an oder stelle mir vor, wie eine Spinne im Weit rumläuft.

00:24:16: Und irgendwann, wenn ich stark genug bin, Wenn eine Spinne in der Wohnung ist, dann kann ich die raus tragen mit einer oder rausnehmen mit einem Glas.

00:24:25: Ja, genau.

00:24:26: Wie gesagt, aber als nächstes wäre für mich die Frage, wie fest beeinträchtigt ich die Spienenphobie?

00:24:32: Wenn du sagst, sie stört mich, dann hilft eigentlich diese Konfrontationsphobie, Therapie oder Konfrontationshaltung.

00:24:39: und eigentlich ist, du hast das gut beschrieben, Spinnenbilder anschauen, Filme über, Dokumentarfilme über Spinnen anschauen.

00:24:46: Und das bewirkt eigentlich, dass man sich an diese Spinnen gewöhnt.

00:24:51: Und dadurch, weil man sich gewöhnt, gewinnt man auch ein Stärke und kann dann mit Spinnen besser umgehen, weil man sie kennt.

00:25:01: Man könnte sagen, vor Spinnen hat man auch Angst, wenn sie nicht kennt, so unbewusst definiert.

00:25:08: Und darum macht das schon Sinn.

00:25:10: Aber wie gesagt, auch da muss man wirklich schauen, wenn jetzt jemand sagt, das überfordern wir zu stark.

00:25:16: So schlimm ist die Phobie doch nicht, dann würde ich das auch nicht machen.

00:25:19: Würde ich mich auf andere Dinge konzentrieren.

00:25:21: Wirklich erst dann, wenn die Phobie das Leben einschränkt auf eine Art, wo ich sage, ich fühle mich eingeschränkt, ich gehe nicht mehr in den Keller, ich gehe nicht mehr in den Wald.

00:25:32: Jetzt muss ich das Problem lösen können.

00:25:34: Das macht dann aus meiner Sicht dann wirklich Sinn.

00:25:37: Und nicht so, ich habe eine Spinne im Phobie, weil der aber nie mit Spinnen konfrontiert.

00:25:41: Dann braucht man es auch nicht zu lösen.

00:25:43: Genau, ja, in diesem Szenarium sagen wir mal, beeinträchtigt mich diese Spinnenphobie sehr.

00:25:48: Und wie groß diese Schritte sind, muss dann jeder für sich natürlich entscheiden.

00:25:51: Es kann ja sein, dass für mich der erste Schritt ist, Bilder anzuschauen.

00:25:55: Es kann sein, dass für eine zweite Person selbst die Bilder schon Panik auslösen, da ist vielleicht der erste Schritt, das Wort Spinnen auf dem Blatt Papier zu schreiben oder so.

00:26:05: Es muss ja dann jeder für sich entscheiden, richtig?

00:26:09: Wie bereit bin ich?

00:26:11: Oder man kann dann auch beginnen zu sagen, ich zeichne mal eine Spinne, um so die Angst auch ein wenig zu verliegen, weil man dann selber die Kontrolle hat, weil man es zeichnet.

00:26:22: Noch eine Technik, die wir auch angesprochen hatten, aber auch da muss man schon wahrscheinlich recht stabil sein, ist Atemübung oder Körpertechniken, also der Weg, den Körper zu beruhigen, zu entspannen.

00:26:36: Da muss man, ich würde die da wenig widersprechen, die Übungen, den Körper zu entspannen und zu stärken, die kann man immer machen, weil das ja den Körper grundsätzlich Stärktum und die Psyche und die Emotionen, weil man die Aufmerksamkeit auf sich selbst hat.

00:26:52: Es geht mir darum, dass man in Situationen, wo man sehr gestresst ist, diese Übungen nur anwenden kann und sie nur dann funktionieren, wenn die Grundstabilität genügend da ist.

00:27:03: Ja, du hast recht.

00:27:03: Das heißt,

00:27:03: wenn ich keine Stabilität habe, und die Übung nicht funktioniert ohne Druck, dann wird sie mit Druck auch nicht funktionieren.

00:27:11: Und wenn die Übung ohne Druck immer funktioniert, dann wird sie wahrscheinlich auch unter Druck mehr oder weniger funktionieren.

00:27:18: Also ist Entspannungsübung grundsätzlich gut, wenn Sie mich entspannen.

00:27:23: Also kann ich das dann auch präventiv machen?

00:27:27: Entspannungsübung kann man präventiv machen.

00:27:30: Man muss aber auch einfach aufpassen.

00:27:32: Entspannen kann auch schwächen.

00:27:34: und dass ich sage, wie man das so wie einatmen, ausatmen.

00:27:38: Wenn ich jemand wirklich sich entspannen möchte, wie ihm das wichtig ist, dann würde ich sagen, mach doch, bevor du dich entspannst, eine anspannende Handlung.

00:27:47: Das heißt, mach ne zwanzig Minuten Sport, dann geh duschen.

00:27:52: Ess was kleines, dass du genügend Energie hast und dann entspann dich doch mal zwanzig Minuten als Gegenwohl zu der Anspannung.

00:28:00: Denn sich nur zur Entspannung, zu entspannen, ohne dass man Anspannung hat, dann verliert das Entspannen seine Wirkung oder es gibt eine Verzerrung der Entspannung.

00:28:12: In der letzten Folge hattest du eine Atemtechnik erklärt.

00:28:15: Könntest du die vielleicht noch mal beschreiben?

00:28:18: für alle, die die letzte Folge vielleicht nicht gehört haben?

00:28:21: Ja, das ist aus meiner Sicht eine ganz unscheinbare Übung, die, wem man sie regelmäßig macht, eine Riesenwirkung hat.

00:28:28: Es geht darum, dass man beim Einatmen die Augen schließt.

00:28:33: und man tief in den Bauch hinein atmet.

00:28:37: Und beim Ausatmen die Augen aufmacht und das Gefühl, dass man beim Einatmen hatte, bei sich selbst zu bleiben, dass man das behält, also es geht darum, in sich drin zu ruhen.

00:28:50: Ich schließe die Augen, stelle Kontakt zu mir her, atme tief ein, ich halte den Kontakt zu mir, öffne die Augen, atme aus, ohne den Kontakt zu mir zu verlieren.

00:29:03: Schließe die Augen wieder, verstärke den Kontakt zu mir und so weiter.

00:29:08: So kann ich diese Atemübungen machen, die dann, wenn man sie regelmäßig macht, wirklich ganz viel Stärke auslöst.

00:29:15: Rico, wie stehst du zu Rückfällen?

00:29:17: Rückfällen normal oder ist es ein Zeichen gewesen, dass man zu schnell war?

00:29:23: Rückfälle sind normal, Entwicklung ohne Rückfall ist in den meisten Fällen unmöglich, weil der Rückfall ... zeigt, dass man zwar weitergekommen ist, aber die Stabilität noch nicht hat, so weit wie man gekommen ist, dass man da bleiben kann.

00:29:41: Und dann fällt man zurück.

00:29:42: Das wäre so, man geht hundert Meter, ist zu weit gegangen und muss dann dreißig Meter zurück oder fünfzig Meter, hat dann aber immer noch fünfzig Meter geschafft.

00:29:53: und dann geht man wieder hundert oder zwanzig Meter weiter, muss dann wieder dreißig, vierzig, fünfzig Meter zurück, hat man wieder hundert.

00:30:00: Er hat wieder fünfzig, sechszig Meter geschafft.

00:30:03: Und so wächst man eigentlich, indem man immer wieder Rückschritte macht.

00:30:08: Weil Rückschritte sind auch dazu da, das System zu entlasten.

00:30:16: Das heißt, wenn ich eine große Leistung mache, belastet das mein System, auch wenn es positiv ist.

00:30:23: Und um diese Überlastung zu entlasten, gibt es einen Rückschritt.

00:30:28: Während dem Rückschritt und im Rückschritt gibt es dann die Erholung und ich nehme Anlauf, um nochmals noch weiterzukommen.

00:30:37: Man könnte ja sagen, dass wie so eine Raube, die sich vorschiebt, wo es auch ausschaut, als ob sie irgendwo wieder zurückgeht und trotzdem kommt sie weiter.

00:30:46: Also Rückschritte sind Teil des Prozesses, dürfen nicht vermieden werden, weil dadurch die Entwicklungstynamik außer Kraft gesetzt wird.

00:30:55: Und das wäre sehr schade.

00:30:57: Und zusammengefasst, wenn ich drei Schritte vorwärtsgehe und zwei wieder zurück, dann bin ich immer noch einen Schritt vorwärtsgegangen.

00:31:03: Absolut.

00:31:04: Und wenn du das tausendmal machst, dann hast du tausende Schritte gemacht.

00:31:06: Ja.

00:31:07: Wir haben jetzt viel über Selbsttherapie gesprochen.

00:31:10: Wann brauche ich oder wann würdest du raten, dass man sich professionelle Hilfe sucht?

00:31:15: Spätestens, also aus zwei Gründen, wenn man schneller vorwärtskommen möchte, oder wenn man merkt, man kommt nicht mehr weiter und man ... strauchelt immer wieder an einem ähnlichen Punkt und dreht sich da ein wenig im Kreis.

00:31:29: Und wie können diese Therapieform aussehen?

00:31:33: Ich glaube, das gibt ganz viele verschiedene Möglichkeiten.

00:31:36: Das muss man für sich selbst wie ausprobieren.

00:31:39: Aus meiner Erfahrung hat sich bewährt, Energiefeld raufzubauen und zu stärken.

00:31:44: Es kann aber auch sein, dass jemand sagt, ich gehe zweimal in der Woche schwimmen oder zweimal in der Woche joggen.

00:31:49: Grundsätzlich geht es darum, dass man Dinge macht, wo man sich stärker fühlt.

00:31:53: wo man merkt, das tut einem gut und darum sollte auch Therapie in den meisten Zeiten der Therapie einem auch gut tun und spüren, dass man weiterkommt.

00:32:02: Natürlich kann es man mal Verschlimmungen geben, wo es dann Probleme gibt, wo man auch mal überfordert ist wegen der Therapie, aber es sollte dann eigentlich meistens noch temporär sein, wenn es dann ein Zustand wird zu Beginn, dann müssen tiefgründige Probleme dahinter liegen, dass man sagen kann, okay, Das gibt jetzt auch verstärkte Symptome, weil das Thema so groß ist und die Traumatisierung so groß ist.

00:32:27: Dann ist das wie bei normalen Ängsten.

00:32:29: So sollten die Probleme dann auch relativ zügig weggehen können.

00:32:35: Riko, das waren jetzt die Methoden, wie man Ängste oder Phobien überwinden kann.

00:32:41: Du siehst bestimmt auch in deiner Praxis immer wieder Menschen, die dann Fehler auch machen, beim Versuch, ihre Ängste zu überwinden.

00:32:47: Das ist dann wahrscheinlich das, was wir gerade besprochen haben.

00:32:51: In die negative Richtung.

00:32:52: Ich kann die vielleicht einmal kurz zusammenfassen.

00:32:56: Und du kannst ja sagen, ob ich dann was vergessen habe.

00:32:59: Also zu schnell zu viel.

00:33:01: Also was passiert, wenn ich zu schnell zu viel möchte, dann kann ich mich überfordern und die Angst verstärken.

00:33:10: Das ist korrekt, richtig?

00:33:12: Genau, das ist wie wenn ich renne und ich schnell rennen will, als ich meine Füße bewegen können, dann stolper ich.

00:33:20: Und das ist das.

00:33:21: Wenn man zu viel erreichen will, ist das ein ähnlicher Zustand.

00:33:24: Man ist stolz, weil man sich nicht so schnell entwickeln kann, nur sofort bewegen kann.

00:33:28: Dann, wenn ich durch ein Trauma eine Angst oder eine Phobie entwickelt habe, dass ich dann zu sehr in die Traumaverarbeitung gehe, das kann mich retraumatisieren.

00:33:39: Da eher drumherum stärken, also die Stabilität anstatt mit dem Trauma zu arbeiten.

00:33:45: Ja, genau.

00:33:46: Da ist es wirklich wichtig bei großen Ängsten, bei großen Trauma, dass zuerst die Stabilität aufzubauen, Sicherheit zu geben, Stärke zu geben, weil nun schon da alleine dadurch schwindet, Ängste und auch Traumataß, sicher um dreißigvierzig Prozent.

00:34:03: Und dann hat man nicht mehr ein Hundertprozent Trauma, was man lösen muss, sondern nur noch ein Sechzigprozent Trauma.

00:34:09: Und wenn man dann Glück hat und noch ein wenig wartet, hat man einfach nur noch ein Dreißigprozent Trauma.

00:34:13: Und dann kann es sein, dass es dann Sinn macht, dass man es mit übersprechen.

00:34:17: löst, weil es dann nur noch um die letzten Lösungsernsätze geht.

00:34:21: Aber grundsätzlich geht es immer um Stärke.

00:34:23: Dann natürlich alleine zu kämpfen, wenn man dann Hilfe benötigt, also dass man sich isoliert oder sich vielleicht auch schämt, über diese Angst zu sprechen.

00:34:32: Da ist es wirklich wichtig, Charme ist eigentlich auch eine Form von Angst, ist auch eine Form von Überforderung, Angst nicht ernst genommen zu werden.

00:34:40: Und da kann ich ganz klar sagen, wenn ihr euch Hilfe sucht.

00:34:44: Und ihr werdet von einem Therapeuten nicht ernst genommen oder eure Probleme werden nicht ernst genommen, dann ist es der falsche Therapeut.

00:34:50: Und ich sage das auch immer wieder meinen Klienten.

00:34:53: Es kommen manchmal Klienten, die sagen, ja, ich habe nicht so große Probleme.

00:34:57: Ich nehme jemanden Platz, der größere Probleme hat.

00:35:00: Und meine Antwort ist immer, es gibt keine größeren Probleme, weil wenn man ein Problem hat, dann ist das ein Problem, das gelöst werden muss.

00:35:07: Und man kann nicht Probleme miteinander vergleichen, was ist schlimmer.

00:35:11: Das wäre deinem Arkabresquartett, wenn man sagen würde, okay, ein Burnout ist schlimmer als eine Depression.

00:35:19: Aber dann gibt es dann auch Leute, die sagen, die Züci gedanken sind schlimm, und da müsste man wie sagen, ja, du hast ja nur ein Burnout, weil der andere hat Züci gedanken, dann ist das ja nicht so schlimm, und das kann man so nicht sagen.

00:35:29: Das, was einem betrifft, empfindet man meist als maximal schlimm.

00:35:34: Ja, und Angst ist Angst, Problem ist Problem.

00:35:38: Wir sind hier nicht im Konkurrenzkampf.

00:35:40: Ja, genau.

00:35:42: Es gibt kein Gewinner.

00:35:44: Es gibt nicht den Preis.

00:35:45: Genau, kein Preis für das größte Problem.

00:35:47: Sondern Probleme sind da, zum Lösen.

00:35:50: Und wir sind da, uns zu entwickeln, stärker zu werden und zu wachsen.

00:35:53: Und noch ein Fehler jetzt zum Abschluss, wenn man einen Rückstritt hat, das man dann aufgibt.

00:35:58: Also wir haben besprochen, Rückstritte sind ganz normal, gehören dazu.

00:36:02: Und sind sogar eine Art Anlauf, um den nächsten Step zu erreichen.

00:36:07: Ja, genau.

00:36:08: Schön beschrieben.

00:36:09: So, Rico, wir sind jetzt am Ende dieser Folge angelangt.

00:36:12: Das war unsere dreiteilige Serie über Ängste und Phobien, wie sie entstehen, die Angst vor der Angst und heute, wie man sie überwindet.

00:36:20: Vielen Dank, Rico, für die Einblick in deine Arbeit und bis zum nächsten Mal.

00:36:38: Habt Mut, bleibt dran.

00:36:41: Wachst weiter, werdet weiter stark und ich freue mich auf den nächsten Podcast.

00:36:46: Bleibt in eurer Kraft, wenn nicht, kommt in eurer Kraft und bis bald der Energiewerter erbeut.

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