#38: Affirmationen und positives Denken – Selbstentwicklung oder Selbsttäuschung?
Shownotes
Jeden Morgen stehst du vor dem Spiegel und sagst dir: "Ich bin selbstbewusst. Ich bin stark. Ich stehe für mich ein." Doch im entscheidenden Moment, wenn dein Chef dich kritisiert, wirst du klein, bleibst stumm, wie immer. Warum funktioniert es nicht?
Rico erklärt, warum Affirmationen ohne Handlung wirkungslos bleiben und nur an der Oberfläche kratzen. Du erfährst den entscheidenden Unterschied zwischen positivem Denken, das dich in einer Illusion festhält, und positiver Einstellung, die dich wirklich weiterbringt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei der Energiefeldtherapeut.
00:00:03: Dein Podcast für mehr innere Stärke und Lebensqualität.
00:00:08: Ich bin Rico Brunner und zeige dir im Gespräch mit die Zianer, wie verletzte oder funktionierende Energiefelde dein Leben beeinflussen.
00:00:17: Freu dich auf spannende Einblicke und echte Fallbeispiele.
00:00:22: Maria steht seit einem Jahr jeden Morgen vor dem Spiegel und sagt sich, ich bin selbstbewusst.
00:00:28: Ich bin stark, ich stehe für mich ein.
00:00:30: Heute im Meeting hat ihr Chefs sie kritisiert.
00:00:33: Maria wollte widersprechen, aber sie ist klein geworden, stumm geblieben, wie immer.
00:00:37: Warum konnte Maria nicht handeln?
00:00:38: Sie glaubt doch inzwischen, dass sie selbstbewusst ist.
00:00:41: Hat sie etwas falsch gemacht oder funktioniert das Ganze vielleicht ganz anders?
00:00:45: Ich bin Tiziana und heute sprechen wir über Affirmation und Positivesdenken und ob wir davon wirklich profitieren oder uns selbst nur manipulieren.
00:00:54: Mit mir Energietherapeut Rico Brunner.
00:00:56: Hallo, lieber Rico.
00:00:58: Was ist dabei Maria Schief gelaufen?
00:01:00: Hallo, liebe Titianer und Hallo, liebe Zuhörer.
00:01:04: Ich kann gut verstehen, dass diese Frage bewegt, weil wir das wahrscheinlich auf eine gewisse Art alle schon erlebt haben.
00:01:13: Bewusst oder unbewusst?
00:01:14: Aus meiner jahrlangen Erfahrung mit Energiefeldern kann ich absolut nachvollziehen und auch erklären, wieso das Maria passiert ist.
00:01:24: Auch wenn man alles richtig macht, funktioniert es manchmal nicht und das kann, verschiedene Gründe haben.
00:01:30: Was ich sicher sagen kann, ist, dass Marie sich vorgenommen hat, selbstbewusst zu werden, zu lernen, für sich selber einzustehen, der richtige Schritt gewesen ist und dass sie auch in dem Sinn auf dem richtigen Weg gewesen ist.
00:01:45: Ich glaube einfach, und das kann ich wirklich aus der Praxis heraus sagen, etwas am Morgen vor dem Spiegel aufzusagen, hat in der Regel keine wirkliche Wirkung, wenn es nicht kombiniert wird mit Handlungen.
00:02:01: Das heißt, ich muss überlegen, wo bin ich nicht selbstbewusst und wie kann ich meine Verhalten verändern, um mein Selbstbewusstsein zu entwickeln.
00:02:12: Wenn ich jetzt schaue, wenn ich mir das jetzt jeden Morgen sage, ich bin selbstbewusst, ich stehe für mich ein und mir vielleicht noch einen Satz hinzugeben und ich übe jetzt in der Cafeterie, dass ich mich in den Schlangen nicht mehr zurückgängen lasse.
00:02:26: Dann mache ich zuerst die leichten Probleme, die ich lösen kann, löse ich und werde so selbstbewusste und stehe so immer mehr für mich ein.
00:02:37: Das Meeting mit Maria, mit dem Chef, war wie ein viel zu grosser Schritt mit zu wenig Handlung von Maria, von dem, was ich jetzt weiß.
00:02:44: Und darum ist es für mich absolut logisch, dass sie klein geworden und stumm geblieben ist.
00:02:50: Maria hätte aus meiner Sicht mehr machen müssen.
00:02:54: sich das Vorgangspiegel ist gut, sie hätte aber auch handeln müssen und sie hätte zusätzlich schauen müssen, wie wird sie stabiler, stärker, wie kommt sie mehr in ihre Kraft und dann hätte das funktioniert, dass sie selbst lustige worden wäre und gelernt hätte mehr für sich selber einzustehen.
00:03:14: Diesen Weg hat Maria jetzt noch vor sich, weil Affirmation alleine aus meiner Sicht in den wenigsten Fällen bei Problemen, die Groß sind die, man ernst nehmen muss, in den meisten Fällen bei diesen Problemen eben nicht helfen.
00:03:31: Wieso reicht das denn nicht?
00:03:33: Sich nur das zu sagen, ist es so, dass es wirklich nur im Kopf bleibt oder man sich was vorspielt?
00:03:40: Nein, weil Handlungen zu machen, ein sehr komplexer Vorgang ist, der ganz viele Bereiche beinhaltet.
00:03:47: Wenn ich sage, ich bin selbstbewusst, dann, ich sage mal, red ich mir das mal mental ein.
00:03:53: Wenn ich dann auch noch fühle, dass ich selbstbewusst bin, dann fühle ich mich in einen selbstbewussten Zustand hinein.
00:04:02: Was ich aber nicht machen kann mit dieser Affirmation, meine Stabilität aufbauen, den Rückhalt aufbauen, ich sage mal vielleicht Wortgewandt werden, vielleicht bin ich ja nicht selbstbewusst, weil ich nicht Wortgewandt bin.
00:04:17: Und dieses ich will selbstbewusster werden, ich stehe für mich ein, ist eigentlich wie gut gemeint und ich verstehe extrem gut, wenn das jemand macht, aber oftmals sind, und das ist wirklich eine Erfahrung aus der Praxis, die Probleme bei Menschen in einem ganz anderen Ort.
00:04:35: Das heißt, dass Maria kein Selbstbewusstsein hat, kann aus meiner Sicht auch damit zu tun haben, dass sie zu angepasst ist, dass sie zum Beispiel alles richtig machen will, dass sie nie gelernt hat, ihre Bedürfnisse zu spüren.
00:04:56: Und das kann zum Beispiel alles zufolge haben, dass das Selbstbewusstsein sich gar nicht bilden konnte.
00:05:02: Also der Mensch ist viel komplexer und wir merken natürlich nur das, was nicht geht, aber wir merken nicht, was der Grund ist dafür, dass es nicht geht.
00:05:13: Und wenn ich jetzt nur, ich sage mal, was nicht geht, beachte mit der Affirmation, Aber die Ursache dafür nicht zäh und nicht verstehe, dann wird sich nichts bewegen, weil es A auf vielmehreren Ebenen eine Veränderung braucht und B bei der Ursache für, dass sie zu wenig selbstbewusst ist.
00:05:34: Und diese ist mit Affirmation nicht herauszufinden, weil das Ziel der Affirmation eigentlich ist, das, was ich fühle, was nicht gut ist, besser zu machen und das sind in der Regel immer die Symptome.
00:05:47: Wenn ich das also richtig verstehe, fokussieren sich die Affirmation nur auf die Symptome und beachten dabei nicht die Ursache.
00:05:56: Und es ist wie so, als würde die Affirmation an der Hülle kratzen und nicht tiefer in den Kern einringen.
00:06:05: Ja, genau.
00:06:06: Und die Affirmation findet eigentlich am falschen Ort statt.
00:06:10: Und wenn es jetzt am richtigen Ort stattfinden würde, würde sie auch zu wenig bewirken, weil es... Erhandlungen braucht, es braucht zum Teil Fähigkeiten.
00:06:21: Das heißt, Menschen, die selbstbewusst sind, die haben oft ähnliche Fähigkeiten.
00:06:26: Das heißt, die sind oft stark in Rhetorik, die können oft mit Kritik gut umgehen.
00:06:32: Die sind oft auch so, dass sie in Problemen mehrere Möglichkeiten sehen, die vielleicht auch schneller reagieren können.
00:06:40: Das sind alles Eigenschaften, die am Schluss dazu führen, dass man selbstbewusst ist.
00:06:45: Und wenn ich jetzt rhetorisch schwach bin, überfordert bin, wenn ich kritisiert werde, oder wenn ich unter Druck gesetzt werde, Stress bekomme, dann ist es schwierig, Selbstbewusstsein, weil Selbstbewusstsein die Folge von etwas ist.
00:07:02: Und darum funktioniert das nicht.
00:07:05: Jetzt würde man sagen, okay, ich affirmiere, ich mache eine Affirmation, dass ich rhetorisch besser werde.
00:07:10: Kann man auch tun.
00:07:11: Aber da würde ich jetzt einen Rhetorikkurs eher empfehlen.
00:07:14: oder Literatur über Rhetorik oder Rhetorik zu üben.
00:07:18: Also auch da geht es darum, was muss ich tun, um Selbstbewusst zu werden?
00:07:23: und wenn ich das alles mache und ich dann zusätzlich vor dem Spiegel stehe und mir sage, ich bin Selbstbewusst, ich bin stark, dann wird es auf Resonanz gehen, weil ich auch die Fähigkeit dazu habe.
00:07:36: Aber nur die Affirmation alleine wird mich enttäuschen und verletzen und wird mich auch daran hindern, dass ich in eine Handlung gehe, weil ich nur die Affirmation mache und denke, das reicht, das wird in den allermeisten Fällen nicht reichen, wenn es mal funktioniert hat, dann nur, weil man neben der Affirmation sich weiterentwickelt hat und sich mit dem Problem auseinandergesetzt hat.
00:08:01: Und von dem kann eine Affirmation einen dazu bringen, dass man in die Handlung geht, wenn die Affirmation einem aber nicht dazu bringt, dass man in die Handlung geht.
00:08:11: dann wird sie aus meiner Erfahrung keinen Erfolg bringen.
00:08:16: Wenn wir jetzt also zurück also zu Maria, wir wissen jetzt zwar nicht, warum sie nicht selbstbewusst ist, aber dann wäre der erste Schritt auch zu gucken, warum sie nicht selbstbewusst ist, ist es, weil ich mir nicht gut ausdrücken kann oder fehlt mir der Mut oder habe ich Angst.
00:08:29: Und wenn man dann herausgefunden hat, was fehlt quasi, dann versuchen schrittweise das in die Handlung einzubringen, so wie ein Muskel, dass man das übt.
00:08:41: Positives Denken ist aus meiner Sicht, wenn ich mir vorstelle, es ist alles gut.
00:08:47: Wenn ich aber eine positive Einstellung habe, das Wort habe ich vorhin nicht gefunden, eine positive Einstellung.
00:08:54: Wenn ich eine positive Einstellung habe, dann ist es so, dass ich meinen Prozess positiv gegenübel stehe.
00:09:01: Das heißt, wenn ich scheitere, gehe ich positiv damit um.
00:09:06: Und dadurch bringt einem die positive Einstellung weiter als positives Denken, was dann eher statisch ist.
00:09:12: Nach der Mutter, das kommt alles gut.
00:09:14: Das schaffe ich dann schon.
00:09:16: Und die positive Einstellung ist mir, ich gebe mein Bestes.
00:09:19: Wenn ich ein Problem habe, dann löse ich das.
00:09:21: Das wird schon nicht so schlimm sein.
00:09:23: Ich muss mich dann entwickeln.
00:09:24: Ich passe mich an.
00:09:26: Ich lerne über mich hinaus zu wachsen.
00:09:28: Das sind für mich dann so positive Einstellungen.
00:09:30: die dann den Prozess eher weiterbringen, weil man dadurch auch in der Handlungsebene ist.
00:09:39: Ja, die positive Einstellung knüpft auch mehr an unserer letzten Folge, die Folge von der Manifestation, also die konzentriert sich mehr auf das Handeln, auf den Weg und das positive Denken an die Lösung, an das Endergebnis.
00:09:53: Ja,
00:09:53: genau.
00:09:54: Und es unterstützt in dem Sinn den Prozess.
00:09:57: Weil das hat jeder von uns erlebter Erwachsen ist.
00:10:00: Wir haben als Kind extrem viele Dinge nicht gekonnt.
00:10:04: Und irgendwann haben wir diese Dinge gelernt.
00:10:07: Als wir sie gelernt haben, ziehen sie kein Thema mehr.
00:10:09: Heute ein Erwachsener, der einen gesunden Bewegungsapparat hat, der macht sich keine Gedanken, ob er während dem Gehen hinfällt.
00:10:18: Weil er nicht hinfällt, weil er Gehen gelernt hat.
00:10:20: Was bei einem kleinen Kind nicht der Fall ist, das fällt dann immer wieder hin, weil es noch nicht Gehen gelernt hat.
00:10:26: Und so lernen wir im Laufe unseres Lebens ganz viele Dinge, die wir, wenn wir sie können, kein Problem mehr sind, die aber bis wir sie können ein Problem sind.
00:10:37: Und darum, wenn ich mir mit dem Selbstbewusstsein habe, dann muss ich schauen, welche Eigenschaften, die für das Selbstbewusstsein wichtig sind.
00:10:46: Habe ich nicht?
00:10:47: Dann muss ich diese lernen, um mich weiterentwickeln und dann werde ich auch Selbstbewusstsein.
00:10:54: Das wäre der Weg, den ich Maria empfehlen würde.
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00:11:12: Somit wären die Affirmationen grundsätzlich nicht schlecht, aber eher eines von vielen Werkzeugen.
00:11:19: Eines von vielen Werkzeugen.
00:11:20: und wenn es das Hauptwerkzeug ist?
00:11:23: dann ist es in der Regel das Hauptwerkzeug, weil man nichts machen möchte, nur eine Affirmation und keine Handlung.
00:11:30: Und dann wird es leider in den allerwenigsten Fällen funktionieren.
00:11:34: Da, wo es funktioniert, war aus meiner Sicht alles schon verhandenes ist, durch die Affirmation dann nur sichtbar geworden.
00:11:41: Aber wenn ich kein Selbstbewusstsein habe, dann kann ich tausend Jahre eine Affirmation machen und es wird nichts bringen oder ich gebe mir ein, zwei, drei Jahre Zeit.
00:11:52: schaue, was ich für Handlungen machen muss, und habe dann ein stärker Selbstbewusstsein.
00:11:58: Du hast eben noch mal was Interessantes gesagt, als du über Affirmation gesprochen hast, dass es nicht auf Resonanz trifft.
00:12:04: Ist es wichtig, dass in mir ein Kern ist, was resoniert mit dem, was ich mir sage?
00:12:12: Also, können ja vielleicht ein krokretes Beispiel machen, sagen wir mal, Thomas hat Depression und sagt sich morgens, ich bin glücklich.
00:12:20: Das sind ja zwei Welten dazwischen.
00:12:22: Was passiert da?
00:12:25: Also es kann verschiedenes passieren, kommt darauf an, wie stark das Thomas ist.
00:12:29: Grundsätzlich, wenn er sagt, ich bin glücklich und eine schwere Depression hat, ist der Abstand zwischen glücklich sein und Depression so groß, dass es wahrscheinlich nichts bringen wird.
00:12:42: Meine Empfehlung wäre, versuch doch herauszufinden, was macht ich glücklich, wenn es irgendetwas gibt und macht das pro Tag.
00:12:50: Ein, zwei Mal.
00:12:51: Das wird viel mehr helfen, als sich vorzustellen, dass er glücklich ist.
00:12:56: Was aber passieren kann, wenn er sich vorstellt, dass er glücklich ist, dass er dadurch motiviert wird, Handlungen zu machen, die ihm gut tun.
00:13:05: Und dann ist es aber nicht die Manifestation oder die Affirmation, dass ich glücklich bin, die wirkt, sondern die Handlung, die daraus entsteht.
00:13:16: In den meisten Fällen entstehen aber aus Affirmationen, Nichts wirklich Handlungen.
00:13:21: Also, wenn Thomas die Depression überwinden möchte, sofern sie nicht körperliche Natur ist, dann ist es so, dass er schauen muss, dass er jeden Tag ein wenig etwas macht, dass er ein wenig glücklicher wird, dass er versucht, aus dem Ganzen herauszukommen.
00:13:36: Was sehr schwer ist bei Depressionen, da braucht man sich auch noch eine zusätzliche Begleitung.
00:13:41: Aber am Schluss geht es darum, sich zu entwickeln, sich zu verändern, anders zu werden.
00:13:47: dass man eine Persönlichkeit entwickelt, die nicht mehr anfällig auf Depression ist.
00:13:52: Also ich dachte, das wird sogar noch schlimmer.
00:13:55: Also du sagst, dass wenn jemand, sagen wir mal, nicht in einem guten mentalen Zustand ist und sich sagt, ich bin glücklich, dass es entweder nichts bringt oder einen sogar ein bisschen motivieren kann, dass man glücklicher wird, also dass man in die Handlung geht, aber kann es auch gefährlich werden?
00:14:11: Also dass man sich quasi das soweit weg ist, dass man sich sagt, Als ob ich glücklich bin und man dann eher noch unglücklicher wird, könnte das auch gehen, also in die andere Seite schwingen?
00:14:23: Also wenn ich natürlich nur eine Affirmation mache, dass ich glücklich werde, wenn ich schwere Depressionen habe und das nicht eintrifft und dass sich nichts verändert über einen langen Zeitraum und ich nicht aufhöre, Affirmationen zu machen, dann entsteht natürlich ein Gefühl der Frustration, ein Gefühl der Hilflosigkeit, ein Gefühl, alles falsch zu machen.
00:14:45: weil es nicht wirkt.
00:14:46: Und das verstärkt natürlich dann die Depression massiv.
00:14:49: Das kann dann zu Depressionen dann auch noch bewirken, dass man sagt, egal, was ich mache, nichts funktioniert.
00:14:54: Also mache ich nichts mehr.
00:14:56: Ich bleibe einfach in der Depression drin.
00:14:58: Also das ist schon nicht zu harmlos.
00:15:01: Also man kann wirklich sagen, egal, ob ich positiv denke, ob ich eine Affirmation mache, eine Manifestation, es visualisiere, ohne Handlung, wird das nichts.
00:15:11: Das heißt nicht, dass es nicht Ausnahmen gibt, wo es mal bei Zufall geklappt hat, das gibt es immer auch bei Leuten, die nicht manifestieren.
00:15:20: Ich bin überzeugt, es gibt Leute, die spielen Lotto und die machen im Stress einfach mal Lotto und denken, ich gewinne eh nix, ich mache jetzt einfach kurz, weil meine Frau gesagt hat, jetzt spielt doch noch Lotto und dann haben sie einen Sechser.
00:15:32: Und das Gleiche wird passieren bei Leuten, die sich zwanzig Jahre visualisieren, dass sie Lotto spielen, auch von denen wird irgendwann mal eine von den Millionen oder von den Tausenden die Lotto spielen, irgendwann mal ein Lotto scheint ziehen.
00:15:45: Und das hat aber noch nichts zu tun, dass es visualisiert ist, oder das ist dann für mich mehr eine statistische Wahrscheinlichkeit.
00:15:51: Ja, du hast gerade noch mal erwähnt, dass die Handlung so wichtig ist.
00:15:55: Aber Handlung braucht doch Kraft.
00:15:56: Also könnte man die Affirmation oder das positive Denken nicht als Vorarbeit nutzen, also quasi nach dem Motto, fake it till you make it.
00:16:06: Ich rede mir das so lange ein, dass ich das bin, dass ich dann mehr Kraft habe, das auch wirklich zu sein.
00:16:13: Oder muss es wirklich immer von Anfang an?
00:16:16: Ich nehme ein Beispiel.
00:16:17: Gibt es etwas, was du nicht gerne isst?
00:16:20: Ja.
00:16:20: Was dich ekelt?
00:16:21: Ja.
00:16:22: Auf jeden Fall.
00:16:23: Leberwurst.
00:16:24: Okay.
00:16:25: Dann wäre das jetzt nicht ernst gemeint, aber dann würde ich dir empfehlen, kauf doch mal eine Leberwurst und manifestiere, dass die Lecker ist.
00:16:33: Und dann versuch sie zu probieren und du wirst sehen, sie wird nicht besser schmecken.
00:16:38: Das heißt, wenn ich etwas manifestiere, verändere ich die Realität nicht.
00:16:41: Wenn ich etwas nicht gerne habe, oder ob das für mich nicht stimmt, dann wird die Manifestation das nicht verbessern.
00:16:49: Und ich glaube, das ist wichtig.
00:16:50: Und das kann ich auch sagen aus der Sicht als Energiefelderepoit.
00:16:56: Ich arbeite an den Menschen, um sie, um das Energiefeld zu reparieren, um sie zu befähigen, dass sie wieder in die Handung hineinkommen können.
00:17:05: Ich arbeite nicht auf eine wundersame Art und Weise, dass sich die Probleme der Menschen Luft auflösen, sondern ich arbeite daran, dass sie... Wie die Stärke werden, stabilewärtige Probleme lösen können in die Handlung kommen.
00:17:17: Und dann ist es die Handlung, die sie dann mit mehr Leichtigkeit machen können, weil das Energiefalt funktioniert, wo dann die Probleme wie, wo sie dann die Probleme im Nichts auflösen.
00:17:28: Und das ist wirklich wichtig.
00:17:30: Am Schluss ist die Handlung.
00:17:32: Es braucht eine positive Einstellung.
00:17:34: Es braucht Stärke dazu, aber ohne Handlung wird nichts passieren.
00:17:39: Also wenn jemand sagt, Positives Denken hat mir geholfen, dann lag das wahrscheinlich daran, dass das Energiefed auch recht stabil schon war und dadurch diese Person auch die Kraft hatte, in die Handlung zu gehen.
00:17:52: Genau, und das ist wie, das haben in der letzten Folge schon darüber gesprochen, Menschen, die alt werden.
00:17:59: Jeder, der alt wird, hat seinen Geheimnis, der ein, der trinkt einen Schnaps, der andere, keine Ahnung, ist Pro zum Frühstück, der Dritte ist Reis zum Frühstück, über hundert Jahre alt wurde.
00:18:10: Aber das sind nicht die Gründe, warum die Menschen über hundert Jahre alt geworden sind.
00:18:14: Und wenn jemand aber älter wird, dann fragt man immer, was hast du getan, um das zu machen?
00:18:20: Und ich hatte gerade letzten wieder ein Interview gelesen, da hat Barack Obama jemanden getroffen, die sehr alt geworden ist.
00:18:27: Und dann hat er sie gefragt, was sie dann geessen würde.
00:18:31: Die war, glaub ich, hundert, drei Jahre alt.
00:18:33: Und ich weiß nicht genau, die hat irgendwo gesagt, sie ist jeden Morgen, sie glaubt, Maisbrot mit viel Speck und Eier.
00:18:41: Und er hat sich ausgestellt, dass er da völlig perplex gewesen ist, weil er das nicht erwartet hat.
00:18:48: Und bei der Manifestation ist es auch so, es gibt verschiedene Gründe, wenn sie eintrifft.
00:18:53: Die meisten Gründe sind aber aus meiner Sicht andere, warum ihr das eintrifft und nicht die Affirmation oder die Manifestation.
00:19:00: Es ist nicht das Wünsche, nicht das Vorstellen.
00:19:03: sondern es ist die Handlung, oder dass man in einem Umfeld ist, wo das wie möglich wird, dass etwas passiert, was ich nicht erwartet habe.
00:19:14: Und mir ist es wichtig, das so direkt anzusprechen, um die Leute zu motivieren, in die Handlung zu gehen.
00:19:20: Und natürlich ist es schön, wenn man sich jetzt das vorstellt und wenn man sich etwas visualisiert, um das zu erreichen, aber ohne Handlung, wird das aus meiner Erfahrung in den meisten Fällen nichts.
00:19:31: Ich kann das sagen, ich arbeite mit Energien.
00:19:33: Ich habe mich sehr stark mit Energien auseinandergesetzt.
00:19:36: Ich sehe die Wirkung von Affirmationen bei Menschen.
00:19:40: Und für mich sieht das dann mehr aus, dass die Energiefalte ins Ungleichgewicht fallen.
00:19:44: Dass sie aufgebläht werden, dass sich Menschen falsche Dinge beginnen vorzustellen, dadurch aus dem Gleichgewicht kommen und dadurch sich die Affirmation eigentlich eher nicht erfüllt.
00:19:56: außer man macht die Affirmation zusammen mit der Handlung.
00:20:01: Dann kann sie durchaus ihr Potenzial entfalten, aber es ist dann am Schluss mehr die Handlung.
00:20:06: Und wie erkennst du das dann im Energiefeld?
00:20:09: Ist das dann irgendwie Energie, die aus dann oder Kraft, die aus dem Energiefeld generiert wird, die ins Leere führt?
00:20:18: Also ein starkes Energiefeld, das funktioniert, ist fähig, den inneren Ausdruck in die Realität zu bringen.
00:20:26: Ein starkes Energiefeld befähigt einem, dass man die Kraft hat, Dinge umzusetzen.
00:20:31: Wenn man jetzt nur eine Affirmation macht, dann wird das Energiefeld unregelmäßig.
00:20:37: Es bläht sich auf, aber mehr im Wunschbereich, mehr im Gefühlsbereich und nicht im Handlung und Realitätsbereich.
00:20:46: Und dadurch kann man sehen, wenn sich jemand nur Dinge wünscht und nicht handelt.
00:20:51: Und weil man das sieht, dass das Energiefeld aus dem Gleichgewicht rausbringt.
00:20:55: Also auch wenn ich ein starkes Energiefeld habe, kann die Fokussierung auf die Affirmation das noch mal durcheinander bringen.
00:21:04: Auf jeden Fall.
00:21:05: Das ist immer so.
00:21:06: Ohne Handlung und ohne Plan wird eine Affirmation nicht funktionieren.
00:21:12: Sie wird eher zum Ungleichgewicht fügen und wahrscheinlich auch frustrieren und desillusionieren.
00:21:19: Vielleicht für die Zuhörer zu Hause, was Konkretes oder irgendwie ... Testen, testen, was man sich machen kann, ob man gerade realitätsfremd ist und sich etwas zu sehr wünscht oder in einer anderen Ebene ist oder ob man auf dem guten Weg ist und diese Affirmation oder positiven Denken aus eines der vielen Werkzeuge nutzt.
00:21:40: Was kann man sich da für Fragen stellen?
00:21:43: Also, die Frage, wo man sich stellen kann, das ist eine ganz bodenständige Frage.
00:21:47: Ich mache eine Affirmation von Ethos, was ich will.
00:21:51: Und da muss man sich die Frage stellen, bin ich in einer Situation, wo das passieren kann?
00:21:57: Und mache ich genug, dass die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, dass es sich erfüllen kann.
00:22:04: Und wenn ich in einem Umfeld bin, wo sich das nicht erfüllt, dann muss ich schauen, dass ich in ein anderes Umfeld gehe, damit sich die Affirmation erfüllen kann.
00:22:14: Oder ich muss einen anderen Weg gehen, aber die Affirmation allein wird nichts bewirken.
00:22:20: Ich mache ein Beispiel.
00:22:22: Wenn ich auf dem Stuhl sitze, kann ich eine Affirmation machen, wie ich über die Wiese laufe.
00:22:29: Ich kann mir vorstellen, wie die Wiese ausschaut, wie es schmeckt, wie ich durch das Gras gehe.
00:22:35: Ich kann mir alles vorstellen.
00:22:37: Ich kann es auch anziehen durch meine Vorstellung.
00:22:41: Aber der Grund, warum ich durch eine Wiese gehen werde, ist, weil ich aufstehe, zu einer Wiese hingehe, vorzugsweise im Sommer.
00:22:49: Und dann durch diese Wiese, als Mensch einen Fuß nach den anderen, seht sie und so durch die Wiese gehe.
00:22:55: Die Affirmation hilft mir, vielleicht mich zu motivieren, dass ich aufstehe.
00:22:59: Sie hilft mir, dass ich mich auseinandersetze, wo gibt es schöne Wiesen, wo ich spazieren kann.
00:23:05: Aber ohne Handlung werde ich nie in einer Wiese sein, außer jemand kommt, hebt mich hof, trägt mich auf eine Wiese, aber auch erst dann bin ich auf der Wiese.
00:23:16: und muss da noch selber gehen, also es braucht die Handlung.
00:23:20: Da jetzt aber eine Gegenfrage sagen, das macht keinen Sinn, aber sagen wir mal, ich habe Angst vor Wiesen.
00:23:25: Wenn ich, meinst du nicht, dass mir das helfen würde, vorher mir das öfter vorzustellen oder mir das zu sagen und vorzustellen, dass ich auf dieser Wiese bin, um dann die Kraft zu bekommen, dort hinzugehen und diese Handlung zu machen.
00:23:41: Ja, aber dann würde ich dem sagen, dass das Ende dann eine mentale Vorbereitung ist und weniger Affirmation.
00:23:46: Das ist eigentlich wie ein Sportler, der sich die Rennstrecke vorstellt, der sich die Rennstrecke visualisiert, um sich zu konditionieren, dass jede Kurve findet.
00:23:55: Wo es sich vorbereitet, da wird es dann schwierig, da muss ich ruhig bleiben, da muss ich mich konzentrieren.
00:24:01: Das ist dann Ende so eine mentale Geschichte, wo man sich konditioniert, um dann etwas besser umsetzen zu können.
00:24:08: Aber auch da ist es so, wenn ich jetzt Angst habe, über eine Wiese zu gehen, wenn wir das Beispiel nehmen.
00:24:14: dann werde ich am Anfang vielleicht, wenn ich das erste Mal über eine Wiese gehe, ein bisschen Angst haben.
00:24:19: Und durch die Häufigkeit, wo ich über die Wiese gehe, in Kombination mit dem, dass ich mich mir entweder auf Vorbereite, wird dann helfen, dass ich schneller keine Angst habe, über die Wiese zu gehen.
00:24:29: Und wenn ich jetzt den Sportler nehme, ich nehme einen Skirennfahrer, der die Strecke visualisiert, sie in Gedanken runterfährt, wenn er nicht trainiert und die Strecke zum Voraus nicht gefahren ist.
00:24:42: dann wird die Visualisierung nichts nützen.
00:24:44: Also es braucht zur Affirmation, zur Visualisierung, braucht es Handlung, ohne Handlung kein Ergebnis.
00:24:54: Sehr schön, Rico.
00:24:55: Also wir haben jetzt zwei Folgen.
00:24:57: gern sich gut ergänzt.
00:24:58: Also ich habe das Gefühl, wir haben intensiv über dieses Thema gesprochen.
00:25:03: Also vielen Dank für dieses spannende Gespräch.
00:25:05: Ich habe auf jeden Fall viel dazu gelernt und auch alles aus einer anderen Perspektive gesehen.
00:25:10: In der nächsten Folge sprechen wir über Einsamkeit und die vielen Gesichter der Einsamkeit.
00:25:16: Ich freue mich drauf und bis zum nächsten Mal.
00:25:40: Affirmationen sich leer anfühlen, dann zeitnachsichtig mit euch und versucht ein wenig Handlung hinzuzufügen.
00:25:48: Denn das ist kein Versagen, sondern ein Hinweis darauf, dass euer Energiefeld erst sich entwickeln muss, gestärkt werden muss, dass euer Handlung gestärkt werden muss und dann die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass sich Wünsche eher erfüllen, aber am Schluss erfüllt sich auch nicht immer jeder Wunsch, den wir haben.
00:26:08: Und im Nachhinein stellt sich auch manchmal heraus, dass das auch nicht immer schlimm ist, dass wenn sich Wünsche nicht erfüllen.
00:26:14: Ich freue mich auf die nächste Folge, wenn du wieder dabei bist.
00:26:18: Wünsche dir eine ganz gute Zeit und bis bald, dein Energiefeld-Therapeut.
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