#39: Einsamkeit verstehen: Warum du dich einsam fühlst

Shownotes

Kennst du das? Du bist umgeben von Kollegen, Familie und Freunden und fühlst dich trotzdem einsam. Rico erklärt, warum Einsamkeit nichts mit der Anzahl der Menschen um dich herum zu tun hat, sondern mit deiner Beziehung zu dir selbst.

Du erfährst, wie du echtes Alleinsein von belastender Einsamkeit unterscheidest und warum Ablenkung durch Serien, Beschäftigung oder ständige Termine das Problem nur verschiebt. Rico zeigt dir, wie du durch eine stärkere Verbindung zu dir selbst die Einsamkeit überwinden kannst.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei der Energiefeldtherapeut.

00:00:03: Dein Podcast für mehr innere Stärke und Lebensqualität.

00:00:08: Ich bin Rico Brunner und zeige dir im Gespräch mit die Zianer, wie verletzte oder funktionierende Energiefelde dein Leben beeinflussen.

00:00:17: Freu dich auf spannende Einblicke und echte Fallbeispiele.

00:00:22: Du hast Kollegen, mit denen du jeden Tag sprichst.

00:00:25: Eine Familie, die dich liebt und viele Freunde.

00:00:28: Trotzdem fühlst du dich einsam.

00:00:30: Warum ist das so?

00:00:32: Mit mir heute Energiefertherapeut Rico Brunner und gemeinsam schauen wir, woher dieses Gefühl der Einsamkeit kommt und wie du es bei dir auch selbst erkennen kannst.

00:00:42: Hallo Rico, warum fühlen sich so viele Menschen einsam?

00:00:46: Hallo Tiziana und schön liebe Zuhörer, dass ich heute auch dabei seit.

00:00:51: Ich freue mich sehr auf diese Folge, denn Einsamkeit ist ein Thema, welches ich in meiner Praxis häufig sehe.

00:00:58: und das oft auch missverstanden wird.

00:01:01: Viele denken, Einsamkeit hat mit den Anzahl Begegnungen zu tun, die wir über den Tag haben.

00:01:07: Aber das stimmt nicht, denn wir können gerade in Menschenmassen einsam sein.

00:01:12: Wir können einsam sein, wenn wir Freunde haben, wenn wir Bekannte haben.

00:01:16: Denn Einsamkeit hat aus meiner Sicht viel damit zu tun, wie bin ich mit mir selber in Beziehung.

00:01:24: Und das wird oft unterschätzt, dass viele Menschen Nicht so einfach sich damit tun, für sich selber da zu sein, bei sich selber zu sein, sich selber rückhalt zu geben.

00:01:36: Und somit würde ich mal provokativ starten und sagen, einsam ist man dann, wenn man nicht für sich selbst da ist.

00:01:46: Das ist schon mal ein sehr interessanter Einstieg, Rico.

00:01:50: Also du meintest, dass es sehr missverstanden wird und dass Leute eher denken, dass es an der Anzahl der Menschen die man um sich herum hat.

00:02:00: Warum ist denn dieser Missverständnis?

00:02:05: Ich glaube, das Missverständnis hat damit zu tun, dass man denkt, ich brauche die richtigen Menschen, um mich nicht einsam zu fühlen.

00:02:13: Ich brauche den richtigen Partner.

00:02:15: Ich brauche die richtigen Freunde, die richtige Arbeitsstelle.

00:02:19: Und natürlich hilft es, wenn man gute Menschen bei sich hat und um sich hat.

00:02:26: Das ist eigentlich nur Ablenkung von der Einsamkeit.

00:02:31: Und darum ist es auch so, wenn man mit Freunden weggeht, um man sich einsam fühlt, dann zu Beginn fühlt man sich vielleicht weniger einsam, weil die Ablenkung da ist, dann gewöhnen man sich aber wieder daran im Laufe des Abends und die Einsamkeit kommt, obwohl man eigentlich unter guten Menschen ist und der Freundin ist.

00:02:50: Und darum ist Einsamkeit etwas, was.

00:02:53: viel Aussage über wie bin ich mit mir in Beziehung auch wie funktioniere ich für mich selber?

00:02:59: und es geht erst nicht darum, dass man der einsame Wohl fährt muss und sagen muss ich muss alleine glücklich sein.

00:03:06: mit Menschen in Beziehung zu sein ist jetzt ein sehr wertvolles etwas sehr schönes.

00:03:11: aber wenn ich mit mir nicht in Beziehung bin wenn ich mich ablehne aus Verletzungen heraus aus Überforderungen heraus wenn ich Angst vor meinen Gefühlen habe Angst habe mich mir selbst zu begegnen, dann wende ich nicht von mir ab und dann kommen Einzumkeiten hervor oder entwickeln sich Einzumkeiten.

00:03:35: Somit wäre der erste Schritt eine Verbindung oder eine Beziehung mit mir selbst aufzubauen.

00:03:41: Genau, jetzt könnte man so klassisch sagen, ja, wenn man sich selber nicht mag und sich selber nicht gerne mit sich gerne Zeit verbringt, wie sollen dann das andere tun?

00:03:52: Der Übergang.

00:03:52: Und ich denke, es geht darum, wie mit sich selber Dinge zu machen, zu unternehmen, die man gerne tut.

00:03:59: Das kann auch zu Hause genüsslichen Buchlesen sein oder, dass man irgendwas zeichnet oder dass man einfach aus dem Fenster ausschaut und sich dabei wohl fühlt.

00:04:10: Und je wohl ich mich fühle in meiner Haut, desto weniger Einsamkeit habe ich, die mich belastet und desto mehr kann ich auch... in Beziehungen zu Menschen entspannt rauftreten, was die Beziehung dann eigentlich wie fördert und auch stabilisiert.

00:04:28: Aber warum ist das denn so?

00:04:29: Also was schafft es, dass ich mich einsam fühle, wenn ich keine gute Beziehung mit mir habe?

00:04:37: Da gibt es verschiedene Bereiche.

00:04:39: Das eine ist, wenn ich überfordert bin, dann gibt es so ein Notsystem in unserem Energiefeld.

00:04:45: dass wir uns primär, damit wir nicht überlastet werden, im Stich lassen, dass so die Überforderung die Einsamkeit auslöst.

00:04:55: Ein Energiefall, das funktioniert, wird dann aber wieder stabil und man kommt dann wieder zu sich selber zurück und das ist nichts Negatives, das ist ein guter Prozess, der bewirkt, dass wir stabil bleiben.

00:05:08: Jetzt gibt es aber auch noch die Einsamkeit, denn weil wir uns selber verurteilen, weil wir uns selber nicht genügen, weil vielleicht das Außen uns das Gefühl gibt, dass wir nicht genügen und so gibt es verschiedene Gründe, die zahllos sind, also es gibt unendlich viele Gründe, die bewirken, dass die Beziehung zwischen uns gestört wird und wir dadurch Abstand von uns selber nehmen, obwohl wir ja eigentlich immer bei uns sind.

00:05:38: Aber dieser Abstand ist eigentlich dann wie eine Lehre, Und je größer den Abstand von mir zu mir selber ist, desto größer die Lege und desto größer die Einsamkeit.

00:05:52: Ist das so, wenn ich mich selbst im Stich lasse oder diese Lehre in mir schaffe, dass es dann auch schwieriger ist, andere Leute von außen mit reinzubringen oder mich zu verbinden?

00:06:04: Das ist dann sehr schwierig, weil dieser Abstand, wo ich von mir zu mir selber habe, den habe ich ja auch, wenn ich mit jemandem in Bezug bin.

00:06:14: Das heißt, auch wenn ich dann abgelenkt bin und diese Einsamkeit, diese Distanz nicht spürt zwischen mir und mir selber, ist sie trotzdem vorhanden.

00:06:25: Das kann sein, dass dann Menschen merken, dass man zu ihnen distanziert sind und sie das nicht einordnen können.

00:06:32: Oder dass es dann wie schwer fällt, dauerhaft in einer guten Beziehung zu bleiben.

00:06:37: und auch zu sein, was man aber auch differenzieren muss.

00:06:41: Einsamkeit ist auch normal, dass man das zwischendurch hat.

00:06:45: Einsamkeit gehört zum Leben dazu, wie Freude und Wut und Überforderung.

00:06:52: Die Frage ist nur, wie hoch ist die Dosis der Einsamkeit?

00:06:56: Also, wenn ich mich einmal im Monaten halben Tag einsam finde, dann würde ich mich um das Thema nicht kümmern.

00:07:02: Wenn es aber regelmäßig vorkommt und ich merke, es belastet mich, Dann macht es sich Sinn, sich Gedanken zu machen, wie kann ich mit mir selber in eine bessere Beziehung gehen, wo lasse ich mich selber nicht zu?

00:07:16: oder was hindert mich, mich selber gut zu finden und mit mir selber wohl zu sein und glücklich zu sein.

00:07:26: Ich würde gerne noch mal zurück zum Energiefeld.

00:07:28: Also du hattest erwähnt, dass ein starkes funktionierendes Energiefeld die Überforderung abfedern kann und es wieder aufbauen.

00:07:37: Was ist denn im Energiefeld blockiert, wenn ich vermehrte Einsamkeit fühle?

00:07:42: Das muss nicht mal ne Blockade im Energiefeld sein, das gibt wirklich sehr viele Ursachen und Gründe.

00:07:49: Es kann aber auch sein, dass das Energiefeld wie nicht so aktiviert wird, weil man wie Abstand zu sich selber macht, dass eigentlich ein Energiefeld ideal funktioniert, aber weil man mit sich selber in Abstand geht.

00:08:03: Es kann sein aus einer Überforderung oder weil man es wie nicht so gut kann oder weil man jetzt nicht gelernt hat.

00:08:10: Oder weil man dazu gebracht wurde, kann es sein, dass ein Energiefeld intakt ist, aber man wie den Zugang zu sich selber trotzdem nicht findet.

00:08:18: Dass dann eher ein Verhaltensproblem, dann gibt es aber noch, und das ist sicher der große Teil, dass man selisch verletzt ist, dass man überfordert ist, dass Energiefelder wie blockiert werden, dass Energiefelder vielleicht auch wie überdehnt werden, überansprücht werden durch das Leben und das dadurch dann funktionell ist, schwiegig ist, zu sich selbst zu kommen.

00:08:43: Aber auch da ist es so, dass Selbstteilung dann am meisten aktiviert wird, wenn wir versuchen, mit uns selber in Kontakt zu gehen.

00:08:53: Aber Rico, gibt es nicht verschiedene Arten von Einsamkeit?

00:08:57: Also du hast es so ein bisschen erwähnt.

00:09:00: Ich kann ja vielleicht mein Beispiel machen.

00:09:01: Also bei mir ist es zum Beispiel so, wenn ich alleine zu Hause bin, dann fühle ich mich nicht einsam.

00:09:06: Also ich bin gerne alleine zu Hause.

00:09:08: Ich fühle mich eher einsam, wenn ich in einer Gruppe bin, wo ich mich nicht so verstanden fühle.

00:09:14: Wo ich das Gefühl habe, ich passt da irgendwie nicht rein.

00:09:18: Aber grundsätzlich habe ich schon das Gefühl, dass ich mit mir selbst eine gute Verbindung habe.

00:09:22: Gibt es da einfach verschiedene Arten von Einsamkeit, wann es wann zutrifft?

00:09:28: Ja, es gibt ganz viele verschiedene Formen von Einsamkeit, wenn ich gerade dir dein Beispiel nehme, könnte man zägel Level eins, hast du geschafft?

00:09:36: Du bist für dich da, du bist bei dir, wenn du alleine bist.

00:09:42: Jetzt gibt es den Level zwei.

00:09:44: Wenn man rausgeht, mit Menschen zusammen ist und da gibt es verschiedene Gründe, ich kann mich stark anpassen und durch diese Anpassung bin ich dann an einem Punkt, wo ich mich im Stich lasse.

00:09:57: weil mir das Gegenüber wichtiger ist oder was er vor mir denkt oder wie er sich mir gegenüber verhält und ich dann reagiere mit Anpassung, damit die Beziehung aufrecht gehalten werden kann oder weil ich nicht stören will.

00:10:11: Da gibt es ganz viele Gründe.

00:10:13: Und dann lasse ich mich eigentlich im Stich, weil ich den Druck nicht aushalte, bei mir zu bleiben, für mich selber da zu sein, zu mir selbst zu stehen.

00:10:25: Und dann eigentlich eher so in eine Rolle hineingehen.

00:10:28: Und jetzt könnte man sagen, Level eins ist alleine zu Hause zu sein bei sich selber.

00:10:33: Level zwei ist, wenn man rausgeht.

00:10:35: Level drei ist dann vielleicht bei der Arbeit, wo man viel Druck hat.

00:10:39: Und so wird das eigentlich immer stärker, bei sich selbst zu sein.

00:10:43: Und dann schwinden die Einsamkeiten immer mehr.

00:10:47: Das kann ein sehr interessantes Punkt erwähnt mit der Anpassung.

00:10:52: Das beobachte ich auch viel, dass man versucht in einer Gruppe sich direkt anzupassen und vielleicht nicht so ganz authentisch bei sich bleibt.

00:10:59: Ist das, weil wir Menschen Rudetiere sind und uns in eine Gruppe einbinden möchten?

00:11:06: Oder ist das die Angst vor Ablehnung?

00:11:09: Das ist aus meiner Sicht sowohl als auch, was mir aber noch wichtig ist, kurz dazwischen zu schieben, sich manchmal einsam zu fühlen, ist auch in Ordnung.

00:11:18: Das ist wie nicht so Schlimmes, kommt da wirklich auf die Häufigkeit an und in Gruppen entstehen Dynamiken, die manchmal bewirken, dass man sich zurücknehmen muss, dass es auch Sinn macht, dass man es ja vielleicht in der zweiten Reihe fühlt, ein bisschen einsame.

00:11:33: Die Frage ist dann, hat die Gruppe eine Dynamik, dass ich mich dann in der Gruppe auch mal in einer anderen Rolle sehe?

00:11:40: Wenn das der Fall ist, dann ist das sicher eine positive Gruppe, aber wenn man immer nur in der zweiten, dritten Reihe ist und sich dann immer einsam fühlt, das wäre dann das berühmte dritte Rat, wo man dann einfach nicht ganz dabei ist.

00:11:56: Und dann ist die Einsamkeit vielleicht, weil man auch, wo nicht hinein passt, nicht mal unbedingt, weil man sich selbst im Stich lässt, sondern weil die Konstellation schwierig ist.

00:12:07: Ja, also ich benutze das auch gerne so als Radar quasi.

00:12:10: Also wenn ich natürlich mit meinen engen Freunden fühle, ich mich nicht einsam, aber wenn ich in eine Gruppe gehe und das gefällt habe, ich bin jetzt zwischen vielen Menschen, aber fühle mich nicht ganz so wohl oder fühle mich eher einsam, dann realisiere ich irgendwie für mich selbst, okay, mit mir ist jetzt nichts Schlimmes oder nichts Falsches.

00:12:26: Mit der Gruppe ist auch nichts falsch, aber vielleicht passen wir einfach nicht gut zusammen.

00:12:30: Dann gehe ich lieber mit zu einer anderen Gruppe.

00:12:33: Also man muss es ja nicht gleich... dramatisieren, wenn das mal passiert.

00:12:39: Aber das ist ein guter Punkt, was du gesagt hast, immer zu schauen.

00:12:42: Beeinträchtigt mich gerade diese Einsamkeit oder nicht?

00:12:45: Genau.

00:12:46: Und manchmal ist es auch gut, wenn man in einer Gruppe ist, vor allem wenn sie größer ist und man mal so eine Stunde ein wenig in den Hintergrund geht, da vielleicht auch mal ein bisschen einsamer ist.

00:12:57: Das muss nicht in jedem Fall negativ sein.

00:13:00: Einsamkeit ist etwas, was auch Potenzial hat.

00:13:04: dass man gezwungen wird oder Signal bekommt von sich selbst.

00:13:08: Hey, schau mal hin.

00:13:10: Wo stehst du gerade?

00:13:11: Wie fühlst du dich?

00:13:13: Was kannst du machen, dass es dir besser geht?

00:13:15: Und wie du vorgesagt hast, wenn man mit Einsamkeit weniger dramatisch umgeht, kommt man wie schnell raus.

00:13:22: Einsamkeit ist der Brokettus, was man wirklich sehr ernst nehmen muss.

00:13:27: Wo ich noch eine Klamm raufmachen will, wenn jemand sehr wenig Kontakt mit Menschen hat.

00:13:34: ist es natürlich viel schwerer, nicht einsam zu sein, weil wir Menschen soziale Wesen sind, die auch Kontakt zu Menschen brauchen.

00:13:44: Und darum ist es auch wichtig, dass man im Laufe des Lebens schaut, dass man eine gewisse Anzahl an Menschen im eigenen Leben hat, wo man sich auch darum bemühen muss, damit man auch Einsamkeit entgeht.

00:13:57: Ich erlebe viel bei Menschen auch in der Praxis.

00:14:00: dass sie, je älter sie werden, sie vergessen neue Freundschaften zu schließen.

00:14:03: Und wenn wir jung sind, dann treffen wir so viele Menschen.

00:14:07: Wir haben so unendlich viele Begegnungen und diese Begegnungen, die neu sind, die nehmen ab, wie wir älter werden.

00:14:14: Und dadurch wird es wie Schwierige in Kontakt zu kommen.

00:14:19: Und dafür muss man aus meiner Sicht wie etwas tun, damit man nicht einsam wird, aufgrund auch von, weil man nicht handelt und nicht ... den Freundschaftskreis erweitert.

00:14:30: Und schwierig wird es dann, wenn man, sagen wir mal so, über sechzig ist, über siebzig ist, wenn dann gute Menschen vielleicht wegsterben, die einem fehlen, die hinterlassen einen Loch und da muss man eigentlich sich bemühen, weiter im Leben drin zu bleiben, um so nicht sich aus dem Leben auszuschließen, weil nichts Neues dazukommt, weil man keine neue Menschen kennenlernt.

00:14:56: Was ich sehr stark beobachten kann in der Praxis, Menschen, die auch andere Menschen verlieren, die weiter leben, die haben eine Trauer, die haben eine Einsamkeit, die aber dann überwunden wird.

00:15:07: Und dann geht das Leben weiter, weil sie es zulassen, dass neue Menschen ins Leben kommen.

00:15:25: Findest du in den Links in der Beschreibung?

00:15:29: Es ist aber wirklich immer nur die mangelnde Verbindung zu mir selbst.

00:15:35: Also kann es auch nicht sein, dass ich vielleicht einfach von der Persönlichkeit mehr Kontakte brauche als andere.

00:15:45: Man hört ja auch immer introvertierte Menschen, extrovertierte Menschen.

00:15:49: Kann es nicht sein, dass ich eher extrovertiert bin oder mehr soziale Kontakte brauche und ich deswegen mehr Einsamkeit empfinde als jemand anderes?

00:15:59: Ich würde sagen ja und widerspreche gleich ein wenig.

00:16:03: Grundsätzlich hast du recht mit dem, was du sagst.

00:16:07: Da müsst ihr jetzt differenzieren und sagen, das ist so eine Vermischung zwischen Einsamkeit und Unglück oder bei sich selbst zu sein, nicht einsam zu sein und glücklich zu sein.

00:16:20: Das heißt, ein introvertierter Mensch, der ist alleine bei sich, fühlt sich nicht einsam, wenn alles gut ist und ist glücklich, dass er nicht viele Menschen in seinem Leben hat, weil er das wie genießt und das nicht braucht oder weniger braucht.

00:16:37: Und Menschen, die viele Kontakte brauchen, die können auch bei sich selber sein, nicht einsam sein, aber Unglücklich oder weniger glücklich, wenn sie zu wenig Kontakte haben.

00:16:51: Und da würde ich jetzt wie so zwei Stufen machen, Einsamkeit und Glück.

00:16:56: Man kann einsam sein und glücklich sein, weil man Ablenkung hat.

00:17:00: Man kann aber auch bei sich selber sein, von sich selber erfüllt sein und unglücklich sein, weil einem die Kontakte im Außen fehlen.

00:17:10: Ja, das macht Sinn, ja.

00:17:14: Und wenn die Kontakte von außen fehlen, dann habe ich das Gefühl, dass etwas, das ich nicht vollständig bin, weil diese sozialen Kontakte, wir als soziale Wesen, dann fehlt.

00:17:27: Ja, genau.

00:17:28: Und dann wird es natürlich schwierig, mit sich selber in Kontakt zu bleiben, wem man Kontakt im Außen vermisst, weil das einen Druck gibt auf einem selber, auf das eigene System.

00:17:42: und einem dadurch wie überfordert.

00:17:44: Das heißt, wenn man mit sich selber in einer guten Beziehung ist und ein Beziehung in den Mausen fehlen, kann das einem so stark überfordern, dass die Beziehung zu einem selber darunter leidet.

00:17:58: Und wie kann ich jetzt unterscheiden, was jetzt gesundes Alleinsein ist oder Einsamkeit?

00:18:04: Gibt es da Fragen, die ich mir selbst stellen kann, um herauszufinden, wo ich gerade stehe?

00:18:10: Das ist natürlich sehr individuell, aber ich glaube grundsätzlich hat man einen guten Umgang, wenn man gerne mit sich selber ist, aber dann auch gerne wieder mit Menschen zusammen ist, dass man so einen Wechsel hat.

00:18:24: Das heißt, wenn man immer Menschen braucht, ist es ein Zeichen, dass man vielleicht sich ein wenig von sich selbst ablenkt.

00:18:31: Wenn man nie Menschen braucht, ist es vielleicht ein Zeichen, dass man sich zu wenig dem Leben stellt.

00:18:38: Man könnte eigentlich sagen, eigentlich ist es die Abwechslung, die einem glücklich macht für jeden Menschen in einem anderen Verhältnis, aber das ist so eine Mischung habe von, dieses Wochenende bleibe ich mal alleine, ich schlafe mal aus, ich mache mal was ich Lust habe und gehe mal alleine wohin, habe ich schon lange nicht mehr gemacht.

00:18:57: Und dann vielleicht das nächste Wochenende wieder, ich schaue, dass ich mit Freunden weg kann oder dass man mit der Beziehung jetzt was macht oder das auch das, was man kennt, wenn man auch in einer guten Beziehung ist.

00:19:07: dass es manchmal auch schön ist, wenn man mal ein Wochenende ohne den Partner verbringt, einfach mal andere Dinge machen kann, mal Zeit für sich selber hat, wo dann die Beziehung nicht im Vordergrund ist, wo dann mal auf Pause steht.

00:19:21: Ich glaube, es ist am Schluss immer so die Abwechslung, die einem glücklich macht und die Abwechslung, die variiert ja auch, je nachdem, was für eine Stimmung das ich habe, in welchem Prozess oder Lebensfasich ich drin bin.

00:19:35: Wenn wir jetzt zurück zum Anfang Beispiel gehen, wo ich ein Beispiel erklärt habe, das eine Person Kollegen hat und viele Freunde und eine Familie, das heißt, bei dieser Person, die hat ein soziales Umfeld, also sie sieht Leute, wäre dann da der erste Schritt herauszufinden, wie ist die Verbindung zu mir selbst?

00:19:56: Oder was würdest du dieser Person raten, die sich einsam fühlt?

00:20:00: Also eigentlich beides zu tun, sowohl als auch, dass man sagt, ich Wenn ich die Einsamkeit nicht aushalte, dann lenke ich mich ab mit Freunden.

00:20:09: Das ist nichts Verwerfliches.

00:20:11: Es geht aber darum, dass ich dann sage, okay, aber ich muss mich meiner Einsamkeit schon stellen.

00:20:16: Und auch da sind wir wieder beim berühmten Muskeltenning.

00:20:20: Einsamkeit überfordert, schwächt ein.

00:20:24: Und wenn ich nicht einsam sein will, muss ich mit mir selbst in Beziehung gehen.

00:20:29: Und das ist streng.

00:20:31: Das kostet wie Kraft, wenn ich das nicht gewohnt bin.

00:20:34: Und auch da muss ich Wien ein Training machen, dass ich auch, wenn ich alleine bin, dass es mir gut geht, dass ich mit mir in Beziehung gehe, um wenn ich das nicht kann, weil ich überfordert bin, weil ich zu wenig stark bin noch, dann fahre ich raus und dann gibt es einen Abstand zwischen mir.

00:20:52: Und auch das ist ein Prozess, wo man lernen muss.

00:20:55: Und wenn jetzt jemand kommt und sagt, ich bin viel einsam, was muss ich machen, dann würde ich sagen, erstens gibt die zwei, drei Jahre Zeit.

00:21:03: Weil Dinge einfach Zeit brauchen, um sie wirklich zu verändern.

00:21:07: Und dann würde ich sagen, dann versuche herauszufinden, was machst du mit dir selber gerne?

00:21:12: Was tut dir gut, wenn du das mit dir selbst machst?

00:21:15: Das finde ich einfacher, wenn man Probleme hat, alleine zu Hause zu sein, jetzt sagen wir mal.

00:21:21: Aber ich finde es schwieriger, irgendwie herauszufinden, woran es liegt, wenn ich mich mit anderen Menschen einsam fühle.

00:21:27: Also wenn ich ein großes soziales Umfeld habe, könnte es dann sein, dass ich einfach mit den falschen Menschen... mich umgebe, dass ich mich nicht verstanden fühle oder dieser Schritt finde ich ein bisschen schwieriger herauszufinden.

00:21:39: Woran liegt es, dass ich mich so einsam fühle?

00:21:42: Ich will zuerst auf den ersten Teil eingehen, weil ich da ein bisschen widersprechen möchte.

00:21:47: Man kann auch zu Hause ausgefüllt sein, weil man sich ablenkt, indem man sich überbeschäftigt zu Hause und dadurch die Einsamkeit nicht spürt.

00:21:58: Da gehört eine Putzwut dazu.

00:22:01: Weil man die ganze Zeit sich ablenkt mit der Wohnungsreinigung, das gehört aber auch eine Lesewut dazu, wo man sich durch Lesen so stark ablenkt, dass man die Einzelkeit nicht spürt.

00:22:12: Ich glaube, da gibt es ganz viele Stufen, wo man sich ablenken kann mit Dingen, wo man sagt, ja, ich bin ja viel alleine, also bin ich nicht einzeln, weil es mir gut geht, aber nein, man kann sich auch ablenken durch Dinge, die man tut.

00:22:26: nicht einsam zu sein, heißt wirklich mit sich selbst in Beziehung zu sein.

00:22:30: Das heißt aber nicht, dass man meditieren muss, dass man irgendwelche speziellen Dinge machen muss, sondern wirklich schauen, was macht mich, was bringt mich zu mir selber hin.

00:22:41: Und wenn ich Zeit mit Freunden zur zweiten Frage zu kommen, mit Verbringe und ich wie mich stark anpasse, mich unwohl fühle, dann muss das nicht immer Einsamkeit sein, vielleicht muss man auch da lernen, zu differenzieren.

00:22:57: fühle ich mich jetzt unwohl oder bin ich einsam?

00:23:00: oder bin ich einsam weil ich mich unwohl fühle?

00:23:03: und das kann man am besten beobachten wenn man mit unterschiedlichen menschen zusammen ist in unterschiedlichen gruppen ist dass man wie sagt wenn ich mich in jeder gruppe einsam fühle dann hat das wahrscheinlich mit mir zu tun.

00:23:18: und wenn ich mich nicht einsam fühle außer wenn ich mit dieser gruppe oder mit diesen menschen unterwegs bin Dann kann es sein, dass da vielleicht etwas nicht passt oder etwas nicht geklärt ist, oder ich mich übermäßig anbaße oder zurücknehme oder nicht so bin, wie ich normal bin.

00:23:34: Und das kann dann nicht gut tun, außer man sagt, okay, ich stelle mich jetzt ein Problem und versuche, für mich da wie auch sichtbarer zu werden, mich mehr zu zeigen, weil ich mehr bei mir bin und mehr für mich einstehe.

00:23:50: Sehr, sehr interessant.

00:23:50: Gerade der erste Punkt mit der Ablenkung zu Hause.

00:23:54: Das ist, glaube ich, sehr wichtig, nochmal erwinnt zu haben.

00:23:57: Man kann ja sagen, ja, ich bin gerne zu Hause, aber wenn ich von morgens bis abends Serien schaue, lese oder am Handy bin, dann bin ich nicht wirklich mit mir alleine zu Hause.

00:24:09: Absolut, aber man kann sich natürlich mit allem ablenken, um sich nicht einzum zu fühlen.

00:24:15: Man kann sich mit Wandern ablenken, man kann sich mit Sport ablenken, mit Schachspielen, mit Tennis, mit ... Gartenarbeit.

00:24:23: Es geht eigentlich mehr darum, wie man es macht, anstatt was man es macht.

00:24:28: Und darum ist der Einsamkeit auch etwas, was schwierig anzugehen ist.

00:24:32: Es ist man wie ein Fisch, der raus schläft, wenn man ihn versucht zu greifen.

00:24:38: Weil man manchmal nicht weiß, ja, bin ich jetzt einsam, weil ich nichts tue, weil ich das falsche tue.

00:24:43: Oder fühle ich mich jetzt wohl und geborgen, weil ich mich ablenke.

00:24:47: Und darum... Ist das jetzt etwas, was so ein wenig Zeit braucht, bis man da den Trick wirklich gefunden hat, wie man es für sich am besten einrichtet?

00:24:59: Das werde ich mal ausprobieren.

00:25:00: Ich habe ja am Anfang erwähnt, dass ich sehr gerne alleine zu Hause bin.

00:25:03: Das kann natürlich auch sein, dass ich mich auch viel ablenke.

00:25:08: Deswegen würde ich gerne die Einsamkeit ein bisschen herausfordern und schauen, wenn ich das alles weglasse oder zumindest minimiere, um zu schauen, was kommt da hoch.

00:25:17: Und wenn der Einsamkeit kommt, ist das dann die normale Einsamkeit, was auch gut ist?

00:25:23: Oder ist es dann ein Zeichen, dass ich mich dann noch weiterentwickeln kann?

00:25:28: Ich würde sagen, es ist ein Zeichen, dass du dich noch weigentwickeln kannst, dass du noch einen Ecken gefunden hast in deinem Sein, wo es noch Einsamkeit gibt, weil es ist ja nicht so, dass Einsamkeit da ist oder nicht.

00:25:42: Es gibt Bereiche, da bin ich einsamer, es gibt Bereiche, da bin ich weniger einsamer.

00:25:47: Und jetzt geht es eigentlich, wie herauszufinden, ohne sich jetzt unter Druck zu setzen, wo bin ich einsam und dann auch mal zu unterbrechen und mal zu sagen, okay, wenn ich jetzt auf dem Stuhl sitze und ich schau mal eine weiße Wand an, wie geht's mir dabei?

00:26:02: Fühl ich mich leer, bekomme ich Stress?

00:26:04: oder sage ich, okay, weiße Wand, wenig Reize, mal schauen.

00:26:08: Ich fühle mich jetzt doch gut, und wenn ich nach vierten Stunden finde, jetzt langweilt es mich, ich fühle mich nicht gut, dann muss es nicht unbedingt von Einsamkeit sein.

00:26:16: Das können dann auch andere Gründe sein.

00:26:19: Und das ist das, was manchmal schwierig ist.

00:26:21: Ja, ist es jetzt Einsamkeit, ist es Langeweile, ist es Überforderung.

00:26:26: Und wenn man sich damit ein bisschen auseinandersetzt, dann kommt man da auf eine leichte Art mehr zu sich selbst.

00:26:32: Und darum auch meine Folge Aussage, manchmal braucht es zwei, drei Jahre.

00:26:36: oder vier Jahre, bis man nicht mehr reinsam ist, weil das Ganze nicht so einfach herauszufinden ist, was ist denn genau meine Einsamkeit, oder ist es Überforderung, oder ist es Stress, und da braucht es wie Zeit, und ich würde auch allen, die zuhören empfehlen, das mit Reinsamkeit ein wenig entspannt anzugehen.

00:26:59: sich da nicht zu verkopfen, sondern das einfach so by the way zu versuchen, ein wenig zu entwickeln im Leben, ohne sich selber zu stressen und unter Druck zu setzen.

00:27:08: Und vielleicht die Einsamkeit auch kennenlernen, weil wie du gerade meintest, wenn man sich immer ablenkt, dann ist es vielleicht auch schwierig, lange Weile mit der Einsamkeit zu unterscheiden.

00:27:18: Auf jeden Fall.

00:27:18: Und Einsamkeit ist jetzt das, was man im Laufe des Lebens lernt, zu überwinden.

00:27:24: Die einen werden schon in der Kindheit damit konfrontiert, die anderen später.

00:27:28: Was ich sicher sagen kann, wenn man älter wird, dass dann Einsamkeit mehr ein Thema wird, oftmals als in jungen Jahren.

00:27:37: Und darum tut man sich gut daran, sich mit der Einsamkeit auseinanderzusetzen, dass man A, den Mechanismus erkennt für sich selbst und B weiß, was muss ich tun, wenn ich mich einsam fühle, dass ich mich gut fühle.

00:27:51: Was muss ich tun, wenn ich mich einsam fühle?

00:27:53: Das ist ein guter Punkt, den werden wir nächste Woche besprechen.

00:27:57: Also vielen Dank, Rico, für dieses Gespräch.

00:28:00: Ich würde hier mit auch diese Folge beenden.

00:28:02: Ich glaube, für viele unserer Hörer und für mich auch war das sehr hilfreich zu verstehen, dass Einsamkeit auch so unterschiedlich aussehen kann und dass wir uns vielleicht auch mal dieser ganze Lärm einmal ausschalten, um zu schauen, okay, was kommt da eigentlich hoch?

00:28:18: In der nächsten Folge machen wir dann weiter.

00:28:20: Also vielen lieben Dank für diese spannende Folge und bis zum nächsten Mal.

00:28:24: Herzlichen Dank, liebe Titianer und auch euch zuhören, dass ihr mit dabei geblieben seid.

00:28:30: Falls ihr euch in dem Wiederkant habt, was wir heute besprochen haben und euch ein wenig einsam fühlt, dann gebt euch einfach ein wenig Zeit.

00:28:38: Lasst euch herausfinden, wie ihr mit euch selbst in eine stärke Beziehung gehen könnt.

00:28:45: damit die Einzelkeit ein wenig weggeht.

00:28:48: Und wenn euch dieser Portrass gefällt, abonniert ihn gerne, teilt ihn mit Menschen, denen dieses Thema gut und könnte, bleibt in eurer Kraft und bespalt der Energiefeldherapeut.

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