#41: Abgrenzung: Warum fällt Nein sagen so schwer?

Shownotes

Deine Kollegin fragt dich wieder um einen Gefallen. Du hast keine Zeit, willst Nein sagen, aber hörst dich "Ja" sagen. Warum ist es manchmal so schwer, einfach mal Nein zu sagen?

Du erfährst, warum fehlende Abgrenzung dich langfristig schwächt und was die drei Hauptgründe sind, wenn du dich nicht abgrenzen kannst. Rico zeigt, wie sich das im Energiefeld zeigt und warum Abgrenzung bei den Eltern oft besonders schwer fällt.

Abonniere diesen Podcast und entdecke neue Wege zu emotionaler Stabilität und innerer Stärke.

Entdecke die Energiefeld-Therapie: Mit 30 Tagen Geld-zurück-Garantie

Mehr über Rico Brunner findest du auf: www.rico-brunner.com

Vertiefe dein Wissen auf YouTube! @Ricobrunnerfernbehandlung

Einblicke in die Arbeit von Rico Brunner direkt ins Postfach? Trag dich in den Newsletter ein: Link zum Newsletter

Bei Fragen schreib uns gerne jederzeit: info@rico-brunner.com

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei der Energiefeldtherapeut.

00:00:03: Dein Podcast für mehr innere Stärke und Lebensqualität.

00:00:08: Ich bin Riko Brunner und zeige dir im Gespräch mit die Zianer, wie verletzte oder funktionierende Energiefelde dein Leben beeinflussen.

00:00:17: Freu dich auf spannende Einblicke und echte Fallbeispiele.

00:00:23: Deine Kollegin fragt dich wieder um einen Gefallen.

00:00:25: Du hast keine Zeit.

00:00:27: Du willst nein sagen, aber dann hörst du dich sagen, ja klar.

00:00:31: Deine Mutter ruft an, erwartet etwas von dir.

00:00:34: Du willst eine Grenze setzen, aber du sagst nichts.

00:00:37: Warum ist es manchmal so schwer, einfach meinen Nein zu sagen?

00:00:40: Ich bin Tiziana und heute sprechen wir über Abgrenzung und Grenzen setzen.

00:00:45: Mit mir Energiefeld-Therapeut Rico Brunner.

00:00:48: Hallo lieber Rico!

00:00:49: Warum fällt es uns so schwer, Nein zu sagen?

00:00:52: Hallo Tiziana und willkommen liebe Zuhöre.

00:00:56: Grenzen zu setzen klingt nach etwas einfachen.

00:00:59: Ich muss einfach nein sagen und dann habe ich die Grenze gesetzt.

00:01:02: Auch in der Realität sieht das oft anders aus.

00:01:06: Denn viele Menschen kommen zu mir und sagen, ich weiß, dass ich Grenzen setzen sollte.

00:01:10: Ich will auch, aber ich kann es irgendwie einfach nicht.

00:01:15: Und dann fühlen sich schwach, schuldig oder finden Ja, irgendetwas stimmt nicht.

00:01:19: Warum kann ich das nicht?

00:01:20: Das kann doch nicht so schwer sein.

00:01:22: Und das sind Themen, die Menschen im Alltag, im Leben oft belasten und störende sind, als man vielleicht auf den ersten Moment denken kann.

00:01:32: Wieso belastet das denn jemanden im Alltag?

00:01:36: Grinze nicht setzen zu können, nicht nein sagen zu können, ist in kleinen Dosen wie harmlos.

00:01:43: Aber wenn es zu Gewohnheit wird oder wenn ich regelmäße Grenzen nicht setzen kann, dann bewirkt das bei mir eine Veränderung in meinem Verhalten, weil ich durch das Nichtsetzen von Grenzen meine Handlungen verändere und dadurch nicht mehr für mich lebe, für mich schaue, sondern beginne für andere zu schauen und mich dadurch beginne zu vernachlässigen.

00:02:07: Man kann noch sagen, nicht nein sagen zu können, ist, wenn man es jetzt übertrieben anschaut, eine Grenzüberschreitung, das gegen Überschreitung.

00:02:16: Das heißt nicht, dass er immer etwas dafür kann, manchmal fehlen mir auch die Fähigkeit, Nein sagen zu können, aber es ist eine Grenzüberschreitung und diese löst im System desjenigen, der sich nicht abgrenzen kann, Stress aus.

00:02:29: Und diese kann sich kommunieren.

00:02:32: Das bedeutet, wenn ich jetzt nie eine Grenzersetze Dass ich mich selbst ein bisschen verliere, verliere ich dadurch irgendwie meine Identität.

00:02:42: Also wenn du jetzt nie eine Grenze setzen würdest, dann würdest du deine Identität verlieren, du würdest dein Leben verlieren, in dem Sinn, weil du dann nur noch für andere da wärst und nur noch das machen würdest, was andere möchten.

00:02:55: und ich nehme mal kurz die Beziehungsebene.

00:02:59: Würde man mit jemandem in einer Beziehung sein und sich nicht abgrenzen können, dann würde man zu allem, was das Gegenüber will, ja sagen.

00:03:07: Und man würde dann eigentlich wie zu einem Diener werden oder zu jemandem, der kein Eigenleben mehr hat und alles macht, was das Gegenüber sagt.

00:03:16: Ich kenne mal, ich kannte mal eine Freundin.

00:03:20: Die hatte auch Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen.

00:03:22: Und wenn man sie dann aber gefragt hat, was möchtest du denn machen, dann hatte sie auch gar keine Antwort.

00:03:27: Ist das dann ein Symptom?

00:03:31: oder zeigt es dann, diese Person weiß gar nicht mehr, was sie möchte, weil sie komplett sich in die Leben der anderen geopfert hat jetzt in Häkchen?

00:03:40: Also grundsätzlich ist es spannend, dass wir Menschen ja, ich sage mal so, Gewohnheitsmenschen sind.

00:03:45: Wenn ich gewohnt bin ... Ja zu sagen, anstatt nein, dann konditioniere ich mich so, dass das eigentlich wie meine Superkraft wird, mich nicht abgrenzen zu können.

00:03:58: Und wenn ich mich nicht abgrenzen kann, dann verliege ich den Bezug zu mir.

00:04:03: Ich verliege den Bezug zu dem, was ich machen will.

00:04:07: Ich verliege den Bezug zu meinen Bedürfnissen, zu meinen Wünschen.

00:04:11: Und bin dann hilflos, wenn ich überhaupt die Möglichkeit habe, Nein sagen zu können, weil ich da nicht weiß, was ich damit anfangen kann.

00:04:20: Das sind sicher extreme Beispiele, aber das zeigt auf, dass sich nicht abgrenzen zu können, eben mehr ist, als nur nicht Nein sagen zu können.

00:04:30: Wenn wir jetzt nochmal zurück zu der Einstiegsfrage gehen, warum ist das so schwer?

00:04:35: Also jetzt in deiner Erfahrung als Energiefaertherapeut, kannst du sagen, was die häufigsten Gründe sind, warum Menschen keine Grenze setzen können?

00:04:45: Also gibt's zwei, drei Hauptgründe.

00:04:46: Eine, die großen Hauptgründe ist, wenn jemand zu wenig Stabilität hat.

00:04:51: Das heißt, wer zu wenig in seine Stärke ist und dadurch nicht die Kraft hat, dann nein zu sagen.

00:05:01: Das andere ist, wenn jemand mit den Konsequenzen nicht umgehen kann, die ein Nein auslöst.

00:05:10: Weil wenn ich mich jetzt immer abgrenze, Auf eine positive Art, dann wird es Menschen geben, die sich beginnen zu distanzieren.

00:05:20: Das sind dann vor allem Menschen, die wollen, dass man das macht, was sie wollen.

00:05:25: Und wenn ich diese Menschen mag, das sind ja keine Unmenschen.

00:05:27: Aber wenn ich so einen Menschen mag und ich mich gegen den gut abgrenze, dann wird sich der irgendwann von mir zurückziehen.

00:05:36: Also man kann sagen, immer wenn ich nein sage, hat das eine Konsequenz, wenn ich mich abgrenzen kann.

00:05:42: Wenn ich Ja sage, hat es auch eine andere Konsequenz.

00:05:46: Das sind so diese zwei Hauptbereiche.

00:05:48: und der dritte Bereich, wo sehr viel vorkommt, wo man nicht Nein sagen kann, ist, wenn man unsicher ist oder wenn man überfordert ist oder wenn man Situationen nicht einschätzen kann und dann aus Unsicherheitsflacht auch aus leichter Angst heraus, dann beginnt zu sagen, okay, dann mache ich das halb.

00:06:06: Okay, ich fasse einmal kurz zusammen.

00:06:08: Du hast gesagt, es gibt drei häufigsten Gründe, einmal die Stabilität.

00:06:12: oder die mangelnde Stabilität, meinst du damit die Stabilität im Energiefeld, also dass das Energiefeld nicht stabil ist, emotional nicht stabil ist?

00:06:22: Genau, wenn das Energiefeld stabil ist, dann kann es sich selber ausgleichen.

00:06:26: Wenn ein Energiefeld stabil ist, dann ist es widestandsfähig, es hat Kraft, zu verarbeiten, es hat Kraft, Dinge zu erkennen, zu verstehen und auch umzusetzen.

00:06:38: und dann bin ich standhaft.

00:06:40: Und dann kann ich also Standhaftigkeit heraus Nein sagen.

00:06:45: Und wenn das System zu schwach ist, dann brauche ich quasi diese Bestätigung, um das ganze System zu überleben?

00:06:53: Da braucht es nicht die Bestätigung, um zu überleben, sondern dann ist eigentlich die Stärke zu wenig vorhanden.

00:07:01: Und dadurch könnte man sagen, wird man dann wie manipulierbar.

00:07:04: Das heißt nicht, dass das Gegenüber manipuliert, aber man hat dann, wie die Kraft nicht stand zu halten und passt sich daraus an und daraus entsteht dann, dass man sich nicht abgrenzen kann.

00:07:17: Der zweite Punkt war die Konsequenzen, also Angst vor den Konsequenzen.

00:07:22: Ich impliziere jetzt mal, wäre das dann auch die Angst vor Ablehnung?

00:07:26: Also können wir da vielleicht ein konkretes Beispiel machen?

00:07:29: Ja, das hat wirklich mit Angst vor Ablehnung zu tun.

00:07:31: Ich finde bei Kindern sieht man das gut.

00:07:34: Wenn die miteinander spielen, wenn die noch ganz klein sind, dann sagen sie, ja, wenn du das nicht machst, dann bekommst du das nicht.

00:07:40: Und ich nehm dir das weg, wenn du mir das nicht gehippst.

00:07:44: Und das ist jetzt das, was in uns Menschen drin ist, was auch nicht schlimm ist.

00:07:47: Das müssen wir wie lernen, für uns einzustehen, unsere Bedürfnisse einzufordern, aber auch uns abzugrenzen.

00:07:54: Und darum ist es auch wichtig, dass wir das in der Kindheit wie lernen können.

00:07:58: Aber es ist tatsächlich so, wenn ich Nein sage, dann hat das eine Konsequenz.

00:08:03: Und diese Konsequenz fühlt sich manchmal besser an, manchmal schlechter an.

00:08:08: Und wenn sich die Konsequenz nicht gut anfühlt, ist es trotzdem richtig, nein zu sagen, aber dann muss ich, wie die Kraft haben, dass es sich nicht gut anfühlt, auszuhalten.

00:08:20: Würdest du noch ergänzen, weil wir gerade das mit der Kindheit besprochen haben, dass die Erziehung und die Gesellschaft auch ein großer Grund sein könnte, dass man nicht lernt, eine Grenze zu setzen?

00:08:33: Das spielt Erziehung viel mit rein.

00:08:35: Aber vor allem, also man kann sagen, es gibt Kinder, die sind so stark, die können sich abgrenzen, auch wenn sie erzogen werden, dass sie nicht nein sagen dürfen.

00:08:44: Die ziehen das einfach durch.

00:08:46: Und da gibt es Kinder, die können sich nicht abgrenzen.

00:08:49: Und wenn man denen dann beibringt, dass sie sich nicht abgrenzen können, dann kann es sein, dass die bis ins Erwachsenenalte Riesenprobleme haben, mit für sich einzustehen und auch Persönlichkeiten zu bilden.

00:09:01: die brauchen dann Stabilität, um das lösen zu können.

00:09:03: Und dann gibt es auch den mittleren Teil, wo man mit der Erziehung ihnen helfen kann, dass sie sich abgrenzen lernen oder mit der Erziehung ihnen, ich sage mal, helfen kann, dass sie sich nicht abgrenzen können.

00:09:17: Das heißt, wenn man Dinge sagt wie, werde ich nicht höher aufzustreiten, sag mal auch mal ja, auch wenn es jetzt für dich nicht so stimmt, das macht doch nichts.

00:09:30: um an das Kind in einem Niveau motiviert, sich nicht zu wehregen, nicht für sich einzustehen, wo man sagen kann, dass das Kind sich dann wie beginnt zu verliegen und dann entwickelt das Kind eine Gewohnheit, einfach ja zu sagen, obwohl es nein meint.

00:09:44: Ja, und Kinder generell vielleicht auch, wenn die nicht ernst genommen werden, also es passiert ja, ich kann mich erinnern, als ich auch jung war, da vielleicht war das auch eine andere Zeit, aber da wurden Kinder jetzt nicht wirklich ernst genommen und das war dann vielleicht okay, wenn man Als Kind lernt, meine Grenzen sind egal, dass man da auch immer wachsend im Leben vielleicht Schwierigkeiten hat, eine Grenze zu setzen.

00:10:06: Genau, wobei eine Grenze zu setzen nicht unbedingt damit zu tun hat, dass man Kinder nicht so ernst nimmt oder weniger ernst nimmt, sondern Grenzen zu setzen, lernt man in der Kindheit eigentlich mehr Untergleichgesinnten.

00:10:22: Das heißt, das Abgrenzen in der Kindheit lernt man mehr unter Kindern.

00:10:27: Um wenige bei Erwachsenen, weil als Kind kannst du dich gegen Erwachsenen nicht abgrenzen.

00:10:33: Wenn du ein vaterne Mutter hast und du bist fünf oder sieben oder zehn Jahre alt, da fällt das Abgrenzen.

00:10:38: wie schwierig, weil abgrenzen auch am Schluss heißt, ich mag nicht mehr.

00:10:44: Ich habe genug, dass der das Ende des Abgrenzens.

00:10:47: Und das kann man natürlich, wenn man so klein ist bei den Älteren, nicht.

00:10:49: Aber für mich, wenn ich jetzt Leute begleite, die Abgrenzungsprobleme haben, dann sind diese wenige im Zusammenhang mit den Eltern entstanden.

00:10:59: Das gibt es natürlich auch, aber in meisten Fällen konnten die sich gleichartige Genüge nicht abgrenzen.

00:11:06: Das gibt es auch im Zusammenhang zu den Eltern, aber abzugrenzen lernt man wirklich bei Gleichartigen in der Kindheit, in der Jugend, weil die auf gleicher Augenhöhe sind und dadurch abgrenzen überhaupt möglich ist.

00:11:19: Gefällt ihr mein Podcast?

00:11:21: Dann abonnier der Energiefeld-Therapeut.

00:11:24: und empfiehl ihn gerne weiter.

00:11:26: Mehr Infos zu meiner Methode der Energiefeltherapie findest du in den Links in der Beschreibung.

00:11:33: Ich verstehe, dass man Erwachsenen und Kinder nicht auf Augenhöhe sind, auch weil man als Kind ja auch abhängig ist.

00:11:38: Aber es ist nicht trotzdem wichtig für ein Kind, bestimmte Grenzen, Sätze, also körperliche Grenzen oder auch sagen zu können, ich brauche mein Freiraum, ich möchte jetzt mich zurückziehen.

00:11:51: Grundsätzlich ja, aber da müssen wir mal vielleicht ein Deep Dive über Kinder machen.

00:11:56: Aber vom Grundsatz her ist es so, dass auch Kinder lernen müssen in der Kindheit, dass es nicht nach ihrem Willen geht, nach ihrem Wunsch gehen kann.

00:12:07: Und wenn man jetzt zulassen würde, dass Kinder sich Eltern gegenüber hundert Prozent abgrenzen können, dann wäre Erziehung ja nicht mehr möglich.

00:12:16: Weil dann würde ja die Mutter sagen am Morgen, steh auf, geh zur Schule.

00:12:20: Nein, ich mach nicht.

00:12:21: Ich grenze mich jetzt ab gegen deine Aussage.

00:12:24: Dann würde jemand sagen, räumt dein Zimmer auf.

00:12:27: Nein, das mach ich nicht.

00:12:28: Ich grenze mich da ab.

00:12:30: Da muss man wirklich differenzieren, was sind Abgrenzungen, die auch wie nicht zugelassen werden dürfen, weil Kinder auch lernen müssen, ihre Verantwortung zu übernehmen.

00:12:41: Und jetzt geht es aber mehr darum, dass man ... Raum schafft auch für Kinder, wo man sagt, in diesem Raum darf das Kind selbst bestimmt sein.

00:12:49: Und dann lernt es in diesem Raum abzugrenzen.

00:12:51: Aber abzugrenzen zu lernen, zu den Eltern funktioniert nicht, weil die Eltern wachsend sind, stärker sind, mehr Möglichkeiten haben.

00:12:59: Und darum lernt man es eigentlich in der Schule mit Gleichgesinnten, respektive mit Gleichhaltigen, später vielleicht im Sportverein oder in der Lehre oder in der Ausbildung, wo man wie lernt.

00:13:11: wo man auch Grenzen setzen kann.

00:13:13: Und darum kann man hier älter, man wird immer besser Grenzen setzen, weil, wenn alles gut läuft, hat man mehr Möglichkeiten und dadurch kann man mehr auch stoppsagen.

00:13:24: Also könnte man sagen, wenn Kinder im Sandkasten sich streiten, dass es auch gut ist, wenn die diskutieren und streiten und für sich einsetzen und man als Elternteil vielleicht nicht direkt dazwischen geht und das schlichtet.

00:13:39: Auf jeden Fall, den Kinderlernen nur sich abzugrenzen, indem dass sie es üben, lernen und das mag aus Erwachsener sich lästig sein und auch nicht der Ethik eines Erwachsenen entsprechen.

00:13:51: Aber Kinder müssen in der Kindheit lernen, wie man streitet, wie man stoppsagt, wie man sich versöhnt.

00:13:58: Weil wenn sie es in der Kindheit nicht lernen, wie sollen sie es dann als Erwachsene können.

00:14:04: Ist es deswegen... Besonders schwierig, eine Grenze zu setzen zu den Eltern?

00:14:11: Ja, das ist eine ganz, ganz spannende Frage.

00:14:15: Weil, wenn man erwachsen wird, dann lernt man sich unter den Gleichartigen abzugrenzen.

00:14:22: Man lernt für sich selber einzustehen, wenn alles gut läuft.

00:14:25: Und wenn man dann älter wird, wie sagen wir, vier, fünf, sechs, sieben und zwanzig Jahre, dann lernt man sich auch, viel älteren Menschen gegenüber abzugrenzen, für sich einzustehen.

00:14:35: und kommt in die Stärke.

00:14:36: und jetzt kommt das ganz spannende.

00:14:39: Jetzt trifft man die Eltern wieder und die Eltern sind immer noch Eltern und man bleibt eigentlich lebendlang ein bisschen ein Kind.

00:14:49: Auch wenn man sehr stark ist, man bleibt ein bisschen ein Kind.

00:14:52: und diese Teil der das Kind bleibt, diese kann sich in der Regel nicht so gut abgrenzen.

00:14:59: Und das hört man auch viel, ja, ich muss noch zu meiner Mutter, ich muss sie noch helfen oder zu meinem Vater.

00:15:05: Eigentlich will ich nicht, aber er braucht mich, ich kann nicht.

00:15:08: Und das ist eigentlich, weil die älteren Kindbeziehung nie ganz gelöst werden kann, weil sie auch so prägend ist, weil sie so lange gedauert, bis wir erwachsen werden.

00:15:19: Und da ist es aus meiner Sicht eher so die Aufgabe der Eltern, sich wie bewusst zu werden, ich habe jetzt keine Kinder mehr, sondern ich habe jetzt erwachsene Freunde.

00:15:29: die mal meine Kinder gewesen sind.

00:15:31: Denn die Aussage, ja das bleibt immer mein Kind, das bleibt immer mein Sohn, es bleibt immer meine Tochter, heißt auch irgendwo, dass man nicht akzeptiert, dass die Tochter sich nicht mehr verhält wie die eigene Tochter.

00:15:47: Der Sohn nicht mehr wie der eigene Sohn.

00:15:49: Und das ist eigentlich eine indirekte Einschränkung.

00:15:53: Weil eigentlich sollte man ja... Wenn man Kinder hat, diese erwachsen werden lassen, mit ihren eigenen Bedürfnissen, mit ihrem eigenen Verhalten, mit ihrem eigenen Kopf.

00:16:05: Und dann kann es auch mal sein, dass mal ein Kind kommt und sagt, du, nein, Vater, das mag ich nicht, finde ich nicht gut.

00:16:12: Das kannst du selber tun, da komme ich nicht vorbei, das ist nicht in meinem Sinn.

00:16:15: Und dann kann man natürlich sagen, ja, aber du bist mein Sohn, du musst.

00:16:18: Und man kann sagen, ah, okay, wenn du das nicht willst, dann musst du das nicht, dann mache ich das selber.

00:16:24: Ich habe gedacht, du hilfst mich, aber wenn du nicht willst, ist das auch in Ordnung.

00:16:27: Und das ist so die Aufgabe der Eltern.

00:16:28: Und wenn man das als Eltern verpasst, dann gibt es eine ganz belastende Kindbeziehung, je älter die Kinder wären.

00:16:37: Und irgendwann kühlten die Beziehung auch ab, weil die Kinder aufgeben, sich abgrenzen zu können und dadurch, wie sich beginnen zurückzuziehen.

00:16:46: Sehr interessant.

00:16:47: Ich glaube, diese Dynamik gibt es oft.

00:16:49: Also es ist wichtig, dass die Kinder auf Augenhöhe, also wenn sie dann erwachsen sind, auf Augenhöhe kommen mit den Eltern, um sich dann auch abgrenzen zu können.

00:16:57: Ja, genau.

00:16:58: Warum fühlen wir uns dann so schuldig, wenn wir uns abgrenzen oder mal nein sagen?

00:17:04: Weil sich abzugrenzen eigentlich oft nicht gut anfühlt.

00:17:08: Weil wenn wir uns abgrenzen bei jemandem, den wir mögen, den wir gerne haben, dann lösen wir ja bei ihm ein ungutes Gefühl aus.

00:17:17: Weil eine Abgrenzung ist auch eine Form von Ablehnung.

00:17:21: Jemand will etwas von einem und ich sage, nein, das geht im Moment nicht.

00:17:26: Und weil ich das gegenüber nicht enttäuschen will, muss ich aushalten, dass mein Bedürfnis sagt, sag nein.

00:17:33: Und ich muss damit leben, dass ich das gegenüber da enttäusche oder vielleicht auch verletze.

00:17:39: Und darum ist das Abgrenzen etwas Hochdynamisches, etwas Hochsoziales, wo wir dann auch versuchen, im Abgrenzen selber gewisse Kompromisse zu machen, um nicht zu stark zu enttäuschen.

00:17:51: Das kann, wenn jetzt ein Kollege sagt, ich brauche Hilfe beim Umbau von meinem Haus, kann zu mir mal helfen, dieses Wochenende und ich dieses Wochenende nicht mag und keine Lust habe und Zeit für mich brauche, weil ich String hatte bei der Arbeit oder in der Familie.

00:18:08: Dann kann ich ihm schon sagen, nein, dann wird er enttäuscht sein.

00:18:12: Aber ich kann dann auch einen solchen Kompromiss machen und sagen, nein, dieses Wochenende kann ich nicht, ich grenze mich ab.

00:18:18: Aber das nächste Wochenende nehme ich mir gerne Zeit und schaue, dass ich da wie nicht zu viel Erholung brauche, um dich zu unterstützen.

00:18:25: Aber das ist so der Grund, warum wir oft ein schlechtes Gewissen haben.

00:18:29: Als würden wir die Bedürfnisse der anderen über uns, unsere Bedürfnisse stellen.

00:18:33: Und wenn ich Nein zu jemandem sage, dann sage ich ja eigentlich Ja zu mir selbst.

00:18:38: Und wenn ich mich aber schuldig fühle, dann ist es, was wir an Deine Bedürfnisse wichtiger als mine, oder?

00:18:43: Genau.

00:18:44: Und jetzt kann man das umkehren und sagen, aber meine Bedürfnisse dürfen ja auch nicht wichtiger sein als Deine.

00:18:49: Und die Kunst einer guten Beziehung ist, dass man gegenseitig sich auf der gleichen Ebene abgrenzt, auf der gleichen Ebene Kompromisse eingeht.

00:19:01: und so eigentlich eine ausgeglichene Beziehung hat, wo man Nein sagen darf, aber eben auch mal Ja sagt, wenn es passt, ohne dass man jetzt immer darauf beharrt, die eigene Grenze durchsetzen zu müssen.

00:19:15: Ist es dann nicht super wichtig zu wissen, was die eigenen Bedürfnisse überhaupt sind, damit ich die dann schützen kann?

00:19:23: Ja, aber ich glaube, noch wichtiger zu wissen, was die eigenen Bedürfnisse sind, dass ich merke, welches Bedürfnis habe ich im Moment.

00:19:33: Also das heißt, wenn jetzt, keine Ahnung, ich spiele jetzt nicht gerne Minigolf.

00:19:37: Wenn jetzt jemand sagt, komm, Minigolf spielen, dann würde ich in neunundneunzig Prozent der Fälle nein sagen.

00:19:43: Aber in einer Prozent der Fälle würde ich jetzt finden, okay, das, ah, das wird doch lustig, ich gehe doch mal mit, auch wenn ich das nicht so mag, weil ich hatte jetzt auch die letzten zwei Mal haben wir das gemacht, was mir wichtig gewesen ist.

00:19:54: Das muss ich jetzt machen, aus Ausgleich und das wird dann auch nicht schlimm sein.

00:19:58: Und dann ist das wie so ein Geben und ein Nehmen, wo man gegenseitig sich damit auch respektiert.

00:20:04: Also abzugrenzen ist nicht eine Einbahnstraße, wo man einfach sagt, ich maure mich zu, ich mache nur noch was ich will, nur noch meine Bedürfnisse gelten deine nicht, das wäre dann negativ Regulismus, sondern das macht das Abgrenzen auch so schwer, weil es ein bisschen Fingerspitzengefühl braucht.

00:20:20: Und ich auch schauen muss, wie geht es mir heute?

00:20:23: Und da kann es sein, dass es mir heute egal ist und für mich, dass wie es stimmt, aber im nächsten Tag ist es mir nicht egal und dann sage ich nein.

00:20:33: Am Anfang hatten wir ja gesagt, dass eine Folge sein kann, wenn man sich nie abgrenzt, dass man sich verliert, dass man die Verbindung zu sich selbst verliert.

00:20:41: Und da stelle ich mir das extrem schwierig vor, wenn ich jetzt in dieser Phase bin, wo ich mich nicht abgrenzen kann, ich es aber lernen möchte, dass man erst mal sich selbst ein bisschen kennenlernt und sagt, okay, Was ist mir wichtig, wer bin ich und wo möchte ich eine Grenze setzen?

00:20:58: Genau, und dass man da auch wie schaut, ist es auch wert eine Grenze zu setzen.

00:21:05: Und dass man nicht einfach sagt, ich setze überall, wo ist mir nicht passende Grenze, das ist auch übers Ziel hinaus geschossen.

00:21:12: Wir hatten in Folge dreißig haben wir über Burnout gesprochen.

00:21:16: Und da kann ich mich erinnern, dass du öfter oder dass du gesagt hast, dass viele Menschen, die an Burnout leiden, sagen, es ging nicht anders, ich muss das machen und Schwierigkeiten hatten, nein zu sagen.

00:21:27: Kann das dann also auch eine Folge sein, wenn man sich nicht gut abgrenzen kann, dass es zu einem Burnout führt?

00:21:34: Ich würde sagen, vielleicht zu einem Burnout, ähnlichen Zustand.

00:21:38: Es ist aber eher so, dass wenn wirklich das Abgrenzen das Problem ist, dass es aus meiner Sicht eher zu einer extremen Überforderung führt, zu Angstzuständen führt, zu Stress führt.

00:21:50: Und das geht dann in eine andere Richtung, nicht in eine Erschöpfung, wo man nicht mehr kann, nicht mehr mag, sondern, wenn man sich nicht abgrenzen kann, geht es dann eher in eine Überstimulierung.

00:22:00: Die Menschen, die ich begleite, die sich wirklich nicht abgrenzen können, die sind innerlich unruhig, die sind überfordert, die sind gestresst, die haben Angst, alles falsch zu machen, für sich einzustehen, die haben Angst, dass sie überreagieren.

00:22:13: Das ist dann mehr so eine Überreaktionszustand, wo man hineinkommt.

00:22:19: Also wir reden jetzt einmal von Grenzensätzen und Abgrenzung.

00:22:22: Das sind Synonyme.

00:22:24: oder gibt es da nochmal einen Unterschied?

00:22:26: Für mich sind das Synonyme, die aber sich natürlich schon unterscheiden.

00:22:31: Aber wenn ich mich, wenn ich eine Grenze setze, dann grenze ich mich auch ab.

00:22:35: Also es hat wie so eine Wechselwirkung oder eine Handlung und da gibt es eine Auswirkung.

00:22:41: Ich glaube wichtig ist da einfach zu sagen, auch vielleicht für die Zuschauer.

00:22:46: dass, wenn man sich beginnen will, abzugrenzen, dass man es mit kleinen Schritten versuchen soll und dass man dann sich Zeit gibt, auch wie das zu lernen, sich abzugrenzen, um auch dann wie neue Gewohnheiten zu bilden, wie man sich auch abgrenzen kann.

00:23:03: Ja, wenn jetzt jemand zuhört und sagt, könnte das bei mir auch sein, gibt es bestimmte Anzeichen, die typisch sind für Menschen, die sie nicht gut abgrenzen können?

00:23:12: Typische Anzeichen sind, wenn man sich nicht gut abgrenzen kann, dass man eher unsicher ist, dass man zu viel nachdenkt, was die anderen von einem halten, von einem denken, dass man das Gefühl hat, Probleme lösen zu können, indem man gibt, indem man sich selber zurückstellt und andere in den Vordergrund stellt.

00:23:33: Das sind so Dinge, die ich sehr stark beobachten kann bei Menschen, die sich nicht abgrenzen können.

00:23:39: Kann man sich vielleicht auch so einen Selbstcheck machen, nachdem man zum Beispiel Ja gesagt hat zu jemandem, dass man denkt, dass man in sich geht und sagt, so führe ich mich gerade gut mit dieser Antwort oder führe ich mich ausgenutzt.

00:23:50: Ich glaube, es wichtig ist, dass man wie versucht für sich selbst rauszufinden, ist das Nein und das Ja sagen ausgeglichen.

00:23:57: Und dann geht es herauszufinden, gibt es Momente, wo ich Ja sage, wo ich mich danach überdurchschnittlich schlecht fühle.

00:24:05: Und dann geht es darum, diese Dinge dann zu versuchen, nicht mehr.

00:24:08: zu wiederholen.

00:24:09: Und da gibt es vielleicht noch was Spannendes, dass, wenn man sich nicht abgrenzen konnte, dass man dann auch den Mutter dem Nachhinein zu sagen, ja, das habe ich jetzt gerne für dich getan, aber das nächste Mal bin ich da nicht mehr dabei.

00:24:25: Man kann sich auch im Nachhinein abgrenzen für das nächste Mal.

00:24:29: Was passiert dann energetisch, wenn ich langsam lernen, nämlich abzugrenzen?

00:24:34: Wenn man sich langsam lernen, abzugrenzen, dann beginnen die Energiefelde, stärker zu werden, stabiler zu werden, klarer zu werden.

00:24:42: Sie beginnen, schneller zu reagieren, sie stabilisieren.

00:24:46: Und das bewirkt auch, dass man weniger Überforderungen hat.

00:24:51: Und sich zu lernen, abzugrenzen funktioniert immer dann, wenn man sich dazu erst beginnt, abzugrenzen, wo man nicht so stark überfordert ist.

00:25:00: Das heißt nicht, die schwierigsten Situationen versuchen zu lösen, sondern die einfachsten.

00:25:06: Und je mehr einfache ich lösen kann, desto mehr kann ich dann auch komplexe lösen, weil ich mehr Übung habe.

00:25:13: Das bedeutet vielleicht nicht direkt bei der Mutter üben, nein zu sagen, sondern bei der besten Freundin?

00:25:19: Zum Beispiel bei der besten Freundin oder im Büro oder im Verein, wo man ist oder wenn man unterwegs ist, dass man wieder beginnt zu üben, für sich reinzustellen.

00:25:30: Und das sind wirklich die kleinen Schritte, die am meisten helfen, das wird wirklich oft unterschätzt.

00:25:36: Riko, du bist der Energiefeder-Therapeut und ich mag das.

00:25:39: Du beschreibst immer Energiefeder sehr bildlich.

00:25:41: Könntest du vielleicht nochmal Energiefeder beschreiben?

00:25:46: Einmal, wo sich jemand sehr gut abgrenzen kann und andererseits, wo sich jemand nicht gut abgrenzen kann.

00:25:52: Ja, okay, das mache ich sehr gerne.

00:25:55: Ich nehme gerade das Beispiel, wo man sich gut abgrenzen kann.

00:25:58: Man kann sagen, Menschen, die sich gut abgrenzen können, die haben in dem Bereich, wo es um Abgrenzung geht, wie Strafe.

00:26:04: Energiefelder, die gut gespannt sind, wie eine Seite von einer Gitarre oder von einer Geige, die sind gut gespannt, darum tönen sie gut in Handführungszeichen und dadurch sind sie reaktionsfähig.

00:26:18: Und Menschen, die sich nicht gut abgrenzen können, die haben im Abgrenzungsbereich oft erschlaffte Energiefelder, die nur langsamer reagieren können, die nicht reagieren können.

00:26:32: Oder sie haben auch Energiefelder, die sich aufgelöst haben, weil die Reaktionsfähigkeit so schlecht geworden ist, dass die Energiefelder keine Kraft gehabt haben, sich selber zu erhalten und stabil zu bleiben.

00:26:48: Auch eine Eigenschaft, die es gibt, dass wenn die Energiefelder auf Druck treffen, dass sie dann wie ausweichen, man kann sagen, wie ein Fisch, den man versucht zu fangen, der aus den Fingern rausgeht.

00:27:01: So verhalten sich dann auch Energiefelder, dass sie ausweichen, weil sie mit dem Druck nicht umgehen können oder es nicht gewohnt sind.

00:27:09: Das Spannende ist, wenn man dann beginnt daran zu arbeiten, dann beginnen sich diese Energiefelder zu erholen, diese beginnen langsam zu straffen, dann ein Energiefeld um das andere und das erhöht dann auch oft, die Fähigkeit sich abgrenzen zu können und für sich selbst einstehen zu

00:27:24: können.

00:27:24: Wenn ich das also richtig verstehe, gibt es im Energiefeld einen Bereich, was für die Abgrenzung zuständig ist?

00:27:31: Ja, es gibt einen Bereich, aber es gibt dann auch viele Nebenbereiche, die dann in Bezug zu verschiedenen Situationen und zu verschiedenen Verhalten zum Tragen kommen.

00:27:42: Das kann zum Beispiel sein, dass sich jemand im Geschäft extrem gut abgrenzen kann.

00:27:47: Im Sportverein, bei Freunden, aber in der Beziehung.

00:27:50: funktioniert das Abgrenzen null Prozent.

00:27:53: Also es ist nicht so, dass ich sage, ich kann mich Abgrenzen überall gleich, sondern das hat dann noch verschiedene Bereiche und darum gibt es so Hauptbereiche vom Abgrenzen, aber in den verschiedenen Zonen, wo es andere Verhalten gibt, die für andere Situationen zuständig sind, da kann man das Abgrenzen auch erkennen, aber das sind dann mehr kleinere Bereiche.

00:28:16: Beobachtest du das bestimmte Bereiche besonders schwierig sind, sich abzugrenzen?

00:28:22: Aus meiner Sicht nicht, weil das wirklich extrem typabhängig ist.

00:28:26: Wenn ich jetzt trotzdem so einen kleinen Hinweis geben möchte, dann wäre es, je wichtiger einem etwas ist, desto schwer ist es sich da abzugrenzen.

00:28:37: Je weniger wichtig es mir ist, desto weniger Bedeutung hat es, weniger Rückschlag hat es.

00:28:44: Das da eher kann ich dann mal auch nein sagen, auch vielleicht in Situationen, wo ich sonst immer ja sage.

00:28:49: Wie wichtig ist für dich Abgrenzung, also für deine Arbeit oder für andere Leute, die im therapeutischen Raum arbeiten?

00:28:59: Also ich glaube, Abgrenzung ist aus meiner Sicht für jeden Mensch wichtig.

00:29:04: Für mich ist Abgrenzung wichtig.

00:29:07: Ich mache es aber auf eine andere Art.

00:29:09: Ich grenze mich nicht ab, sondern ich konzentriere mich auf mich selbst.

00:29:14: Und das bewirkt dann eine passive Abgrenzung, die nicht eine Ablehnung ist.

00:29:19: Und das muss ich machen, weil ich jeden Tag Therapie mache und dadurch, wie mit vielen Leuten komfortiert werde, mit vielen Gefühlen, mit vielen Emotionen, mit vielen Problemen, zum Teil Probleme, die schwierig sind, die langsam zu lösen sind, manchmal auch schneller zu lösen.

00:29:35: Und da ist es wichtig, den Fokus auf sich selbst zu haben, um eigentlich nicht eine Abgrenzung zu machen.

00:29:42: Weil eine Abgrenzung keine Form von Ablehnung ist, sondern durch den Fokus auf mich selbst kommen dann die Dinge wie nicht so nahe an mich heran.

00:29:50: Und das ist eine andere Form der Abgrenzung, die in der Regel auch weicher empfunden wird und nicht als Ablehnung gesehen wird.

00:29:58: Also Abgrenzung bedeutet, sich unbedingt eine Mauer zu bauen.

00:30:02: Nein, denn wenn ich eine Mauer baue, dann schließe ich das Leben aus, aber ich schließe mich auch damit ein.

00:30:08: Ja.

00:30:09: Darum ist es wichtig.

00:30:10: So den Vogt auf sich selbst zu gichten, ist schon die halbe Miete bei der Abgrenzung.

00:30:16: Können wir zum Abschluss nochmal ein Praxisbeispiel durchgehen?

00:30:19: Sagen wir mal, Anna kommt zu dir und kann sich nicht abgrenzen.

00:30:24: Kann ich nein sagen zu Kollegen oder zu der Familie, zum Partner.

00:30:28: Was wäre der erste Schritt, was du machen würdest?

00:30:31: Was ich dann ganz klar mache, ist die Analyse.

00:30:34: Um zu schauen, ist das Problem, dass sie sich abgrenzen kann.

00:30:37: Die Ursache.

00:30:39: oder ist es die Folge?

00:30:42: Jetzt kann es zum Beispiel sein, dass sie ein tiefer Selbstwerke-Gefühl hat und sich darum nicht abgrenzen kann, dann muss man am Selbstwerke-Gefühl arbeiten.

00:30:50: Und wenn es zum Beispiel ein Selbstwerke-Gefühl in Ordnung ist, dann kann man am Abgrenzen arbeiten, weil das dann auch die richtige Wirkung hat.

00:30:58: Also da ist es das Wichtigste herauszufinden, was ist die Ursache, dass man sich nicht abgrenzen kann.

00:31:04: und dann muss man an die Ursache arbeiten, das manchmal in der Abgrenzung.

00:31:08: und manchmal auch erstaunliche Weise an einem ganz anderen Ort.

00:31:13: Und dann ist der erste Schritt oder der zweite Schritt, die Energiefelder wieder mit mehr Spannung zu bringen, wie du es vorhin beschrieben hast?

00:31:22: Genau, nicht unbedingt mehr Spannung, sondern mehr in eigen Funktionsweise, weil es gibt auch Energiefelder, die locker sind, die locker sein müssen, die nicht zu viel Spannung haben dürfen.

00:31:33: Da geht es eigentlich darum zu schauen, welches Energiefeld funktioniert.

00:31:36: in der Situation richtig, welches kann nicht funktionieren und so eigentlich die Funktion wiederherzustellen, dass der Mensch wieder so in seine Stärke kommen kann, wie es ihm selbst entspricht.

00:31:49: Sehr, sehr interessant.

00:31:50: Vielen Dank für diese spannende Folge, Lieber Rico.

00:31:53: Ich habe wieder sehr viel gelernt.

00:31:55: In der nächsten Folge geht es dann weiter.

00:31:57: Da würde ich gern konkreter mit dir schauen, wie man sich abgrenzen kann, Schritt für Schritt, was es für Wege gibt.

00:32:04: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

00:32:06: Danke, die Libertizianer und alle, die sich vielleicht gerade wiederkannt haben oder gemerkt haben, oh, vielleicht ist es auch ein bisschen mein Thema, Grenzen setzen zu können, ist etwas, das man üben kann, wo man sich gut entwickeln kann und darum auch kein Charakter fehle.

00:32:23: Es ist oft ein Zeichen dafür, dass wir vielleicht ein wenig überfordert sind, miskeln zu wenig Stabilität haben oder Angst haben, abgelehnt zu werden und darum lohnt es sich, dieses Problem anzugehen.

00:32:35: Wenn euch unser Botschass gefällt, abonniert ihn gerne, teilt ihn mit Menschen, denen dieses Thema vielleicht gut tun oder auch helfen könnte.

00:32:43: Bleibt also in eurer Kraft und bis bald bei der Energiefeld-Therapeut.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.