#43: Feststecken im Muster – Wenn das Gleiche immer wieder passiert
Shownotes
Kennst du das? Du nimmst dir vor, etwas zu ändern und zwei Tage später machst du wieder dasselbe wie immer.
In dieser Folge erklärt Rico, was Verhaltensmuster wirklich sind und warum sie so hartnäckig bleiben, selbst wenn wir sie durchschauen. Du erfährst, wie Muster im Energiefeld entstehen, warum unser System so stark daran festhält und woran du erkennst, ob du in einem Muster feststeckst.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei der Energiefeldtherapeut.
00:00:03: Dein Podcast für mehr innere Stärke und Lebensqualität.
00:00:08: Ich bin Rico Brunner und zeige dir im Gespräch mit die Zianer, wie verletzte oder funktionierende Energiefelde dein Leben beeinflussen.
00:00:17: Freu dich auf spannende Einblicke und echte Fallbeispiele.
00:00:22: Du bist mal wieder am Handy.
00:00:24: Eine Stunde vergeht, dann noch einer und die nächste.
00:00:28: Du fühlst dich leer, unzufrieden und irgendwie auch schlechter als vorher.
00:00:33: Du löscht die App.
00:00:34: Morgen ist Schluss damit.
00:00:36: Ab jetzt nutze ich meine Zeit besser.
00:00:39: Zwei Tage später ist die App wieder drauf.
00:00:41: Und du scrollst.
00:00:43: Wieder und wieder.
00:00:45: Ich bin Tiziana und heute sprechen wir über Verhaltensmuster, warum wir sie haben, woher sie kommen und wieso wir sie so schwer wieder loswerden.
00:00:53: Hallo, lieber Riko, warum wiederholen wir Verhaltensweisen, die uns eigentlich nicht gut tun?
00:00:59: Hallo, Diziana, hallo, liebe Zuhörer.
00:01:02: Musse sind erst mal nicht schlechtes.
00:01:03: Im Gegenteil, sie helfen uns den Alltag zu bewältigen, automatisch zu reagieren, ohne jedes Mal nachdenken zu müssen.
00:01:13: Wir brauchen sie, wir brauchen Muster.
00:01:16: Diese geben uns Stabilität.
00:01:19: Problematisch wird es nur dann, wenn ein Muster uns schadet oder ein Muster nicht mehr aktuell ist und es sich entwickeln muss oder ersetzt werden muss.
00:01:31: Ab dem Zeitpunkt beginnt ein Muster uns einzuschränken und tut uns in dem Sinn nicht mehr gut, obwohl es einfach weiterläuft.
00:01:41: Viele glauben, wenn ich verstehe, kann ich es ändern.
00:01:44: Aber genau da zeigt sich, der Verstand allein reicht nicht aus, Denn Muster gehen viel tiefer.
00:01:53: Muster sind Teil unseres Systems.
00:01:55: Muster sind sehr vielschichtig und sind wie Wurzeln von einem Baum, die ganz tief in den Boden hineingehen, immer feiner werden und dadurch fürs bloße Auge auch nicht immer auf den ersten Blick sichtbar sind.
00:02:10: Und darum muss man schauen, wie man Muster, die man nicht mehr will, auflösen kann.
00:02:16: Wenn ich das also richtig verstehe, Dann sind die Muster nicht im Verstand, sondern im System.
00:02:23: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:02:26: Man kann sagen, ein Muster geht eigentlich über mehrere Systeme.
00:02:29: Ein Muster hat Anteil im Verstand, es hat Anteil im emotionalen Bereich, es hat Anteil im vegetativen Bereich, es hat Anteil im Körper, im Verhalten, im Fühlen.
00:02:41: Das heißt, ein Muster, damit es richtig funktioniert, muss in verschiedene Bereiche.
00:02:47: Vordringen können, um diese Bereiche dann zusammenhängend Abläufe auslösen zu können.
00:02:53: Das heißt, wenn ich, wenn ich sage mal, das beste Beispiel, für mich immer Auto zu fahren.
00:02:59: Auto zu fahren sind Muster, die wir lernen.
00:03:02: Darum sind wir zu Beginn überfordert.
00:03:05: Mit Schalten, mit Bremsen, mit Übersicht im Verkehr und dann bilden wir langsam dieses Muster durch Wiederholen, bis das Muster gefestigt ist und dann können wir eigentlich vollautomatisch das Muster Ausleben.
00:03:17: und Autofahren ist eine Kombination zwischen visuellem, was man mit den Augen sieht, hat aber auch einen motorisch großen Anteil, dann hat es einen rationalen Anteil, dass man überlegen muss, wo fährt man hin, wie sind die Verkehrsregeln, es hat auch einen emotionalen Nachteil, habe ich Angst beim Autofahren, fühle ich mich sicher, je nachdem werden die Muster anders aktiviert, wenn ich Angst habe, wird das Muster mehr aktiviert in Richtung.
00:03:43: Vorsicht, wenn ich keine Angst habe, wird das Muster eher in der aktivierten Richtung Stabilität.
00:03:48: Man kann es laufen lassen und darum sind die Muster eigentlich extrem komplex.
00:03:54: Wenn wir zurück zum Beispiel kommen, wäre das dann so, dass also beim Beispiel mit dem Handy, dass der Verstand sagen würde, hey, Social Media tut dir nicht gut oder dein Handy tut dir nicht gut.
00:04:08: Also ab morgen machst du es nicht mehr.
00:04:10: Und das ist eine sehr rationale, logische Heranginsweise.
00:04:14: Und deswegen steht das dann im Konflikt mit dem Muster?
00:04:18: Das steht dann im Konflikt mit dem Muster.
00:04:20: Da muss man aber auch unterscheiden.
00:04:21: Selbst gibt es Menschen, die haben rational eine sehr starke Disziplin, die können diese Muster dann wie übergehen.
00:04:27: In dem Bereich, jetzt Bereich Handy, dann gibt es andere, die sind da nicht so stark.
00:04:31: Und haben da mehr Mühe.
00:04:32: Ich glaube, gerade das Handy ist für mich ein gutes Beispiel.
00:04:35: Das Handy aktiviert verschiedene Ebenen.
00:04:38: Es aktiviert den Verstand.
00:04:39: Es aktiviert unsere Aufmerksamkeit.
00:04:42: Es aktiviert unsere Gefühle.
00:04:44: Es aktiviert unsere Sehnsüchte, unsere Ängste, unsere Neugier.
00:04:49: Und je nachdem, wo, dass wir getriggert werden werden, unterschiedliche Muster aktiviert.
00:04:54: Und darum kann es zum Beispiel sein, dass wenn jemand auf dem Handy scrollt, dass er auf einmal gelangweilt wird, weil das, was im i in i aktiviert wird, ihm zu wenig gibt und er dann das Handy von alleine auf die Seite legt.
00:05:06: Und dann gibt es andere, die genau da getrickert werden, wo ihre Muster aktiv sind und dann in eine Dauerschleife kommen, weil ein Muster, wenn es mal in Fahrt ist, dann wird sich das die ganze Zeit wie wiederholen.
00:05:18: und da geht es eigentlich darum, dass man im Leben ausgeglichen ist, dass man verschiedene Muster hat.
00:05:24: Die einem dann, wie helfen, auch ein erwächsungsreiches Leben zu haben, dass man dann nach einer Viertelstunde sagt, okay, ich habe ja auch das Muster, das ich gerne lese, das sei reiche beim Skrollen nicht, jetzt habe ich genug gestrollt, jetzt mache ich etwas anderes, was mir auch Stabilität gibt, was mir gut tut, was mir unterhält, was mir Freude macht.
00:05:43: Das fand ich jetzt sehr interessant, also, dass die Muster auch mit den Emotionen so verbunden sind.
00:05:48: Das heißt, wenn eine Person ... am Handy ist und das Liss bei mir jetzt Freude aus oder Entspannung, dann ist es eher der Fall, dass es dann zum Muster wird.
00:06:00: Ich glaube grundsätzlich kann man sagen, alles was sie machen ist ein Muster.
00:06:05: Weil wenn wir erwarten, das sieht man bei Kinder gut, Kinder können nur so eine Handlung machen.
00:06:10: Sie können etwas halten, wenn sie ganz klein sind und mehr können sie ja nicht tun.
00:06:14: Und wie erwachsene, wir können extrem komplexe Abläufe machen.
00:06:18: die uns in verschiedenen Bereichen fordern.
00:06:21: Und diese zusammenhängenden Abläufe, fast schon Automatisierungen, das sind dann so Ablaufsmuster, die dann fast vollautomatisch laufen.
00:06:34: Und davon haben wir tausende.
00:06:36: ein Ablaufmuster, was jede von uns jeden Tag tut, ist seine Putzen.
00:06:41: Kinder können das nicht, die muss man jeden Tag dazu zwingen.
00:06:45: Und die Erwachsen haben, das muss so verinnerlicht.
00:06:48: dass sie sich daran gewöhnt haben, die Zähne zu putzen.
00:06:51: Und so gibt es verschiedene Muster.
00:06:53: Und darum sind Menschen, die Muster entwickeln, durch ihr Leben, das macht man nicht aktiv, das passiert passiv, die haben da dann ein höheres Durchhaltungsverhalten, wenn sich das Muster richtig bilden kann.
00:07:07: Und dann wird Muster manchmal auch mit Disziplin verwechselt.
00:07:11: Okay, also das ist erstmal Verhalten.
00:07:14: Du hast ja ein Beispiel mit dem Autofahren gemacht.
00:07:16: Also wenn ich lerne, Auto zu fahren, dann ist es noch sehr verstandbasiert.
00:07:21: Ich muss nachdenken, deswegen ist es anstrengend.
00:07:24: Und umso öfter ich das gemacht habe, desto mehr wird es intrinsisch und ich mache das dann automatisch.
00:07:31: Genau, und dann bilden sich Muster.
00:07:33: und das ist zum Beispiel auch, wenn jemand Auto fährt und er hat eine blöde Angewohnheit.
00:07:38: Beim Autofahren, dass er vergisst zu schauen, vergisst zu blinken, dann bekommt er diese Angewohnheit fast nicht mehr weg, weil das Muster, das Verhalten, das Blinken nicht vorsieht und dadurch immer im Ablauf des Musters vergessen geht.
00:07:54: Impliziert das dann auch, umso öfter ich dann etwas gemacht habe, desto schwieriger ist es auch, es dann zu verändern?
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00:08:16: Grundsätzlich ist es so, das gebe ich direkt, wie mehr man ein Muster lebt, desto schwer ist es zu verändern, aber es gibt dann auch einen so bisschen Trick, dass man es nicht verändert, wenn es nicht geht, sondern dass man es entwickelt.
00:08:29: Oder man kann auch ein Muster ersetzen, indem ich sage, ich gehe jeden Abend nach Hause und schaue zwei Stunden fern, weil das Muster so stark ist, ich kann dem nicht widerstehen und das ich dann überlege, okay, was würde ich sonst noch gerne machen, wo das Muster ersetzt werden kann?
00:08:47: Und irgendwann gehe ich dann zwei Stunden nach Hause und beginne zwei Stunden zu kochen oder zu lesen oder sonst etwas zu machen.
00:08:54: Also Muster ganz aufzulösen ist das meiner Sicht sehr schwierig, sie zu wandeln, ist einfacher, was man aber noch wissen muss.
00:09:02: Je schwächer man ist, desto schwerer ist es, ein Muster zu verändern.
00:09:06: und je stärker ich bin, desto mehr Kraft habe ich auch, ein Muster zu verändern und neue Akzente zu setzen.
00:09:13: Viele Muster sind ja jetzt aber auch, also du hattest vorhin auch schon erwähnt, mit Trägern verbunden.
00:09:17: Also sagen wir mal, ich habe jetzt jahrelang immer, wenn ich ins Bett gehe, mein Handy in die Hand genommen und habe angefangen zu dadden oder durch zu scrollen.
00:09:27: Ist es dann irgendwann so drin bei mir, dass es schon reicht, dass ich mich ins Bett lege und direkt dann an das Handy denke oder sehr?
00:09:35: Ja, auf jeden Fall.
00:09:36: Oder man könnte noch sagen, wenn das Muster optimal läuft, dann sitzt du dich hin, schaust ins Handy und merkst gar nicht, dass du das Handy in die Hand nimmst, weil du das vollautomatisch machst.
00:09:50: Und jetzt sagt man natürlich heute, ja, das ist nicht gut vor dem Schlafengehen, Handy in die Hand zu nehmen und so.
00:09:56: Aber der Mechanismus ist so, dass wenn ich ein Muster perfektioniert habe oder es sich perfektioniert hat, ob das jetzt positiv oder negativ ist, dann läuft das ohne dass ich es merke.
00:10:06: Und das kann passieren, indem man mal eine Strecke immer läuft, immer die selbe Strecke und dann in Gedanken ist und die Strecke vollautomatisch läuft und dann man auf einmal erschrickt man und sagt, aber wie bin ich jetzt so schnell hierhin gekommen?
00:10:21: Habe ich gar nicht gemerkt, das ist, weil das Muster des Weges ist abgelaufen.
00:10:25: Darum hat man es nicht bewusst wahrgenommen und konnte sich davon anderen Dingen widmen.
00:10:31: Und hier kommen wir zum großen Nutzen der Muster, die sich bilden, Muster, die wir haben, schalten bei uns Ressourcen frei.
00:10:40: Das heißt, wenn ich Abläufe habe, dann muss ich mich mit denen nicht mehr auseinandersetzen und ich kann zusätzlich noch etwas anderes machen.
00:10:48: Und das heißt, zum Beispiel aus Autofahren bezogen, wenn ich frisch Autofahre, dann kann ich nicht sprechen mit dem, der nebenan sitzt.
00:10:57: Ich muss mich voll konzentrieren.
00:10:58: Und wenn ich seit Jahren Auto fahre, dann kann ich mit einem Kollegen ein Gespräch haben und fahre genau gleich gut Auto, weil das Muster automatisiert, das übernimmt und ich dann wie wenig Aufmerksamkeit zum Autofahren brauche, weil es sich wie gelöst
00:11:14: hat.
00:11:16: Wenn wir aber zurück zur Anfangsfrage kommen, wieso es so schwer ist, schlechte Verhaltensmuster zu brechen.
00:11:22: Also unser System ist ja so intelligent, also schon allein, dass wir Muster haben, zeigt das ja, wie powervoll das ist und wie clever das ganze System ist, dass wir so viel auf einmal machen können.
00:11:34: Aber wieso ist es dann so schwer, dann Sachen, die uns nicht mehr dienen, loszulassen?
00:11:40: Weil wir, oder weil ich aus meiner Sicht behaupte, wenn ich das auch mit Clinton anschaue, wo ich in der Praxis habe, weil viele Muster, die uns nicht passen, vielleicht gar nicht so schlecht sind wie wir meinen.
00:11:55: Dass wir es nicht verstehen, diese Muster besser anzuwenden oder etwas daraus zu machen, sondern dass wir manchmal steriotypisch rumlaufen und sagen, Fernsehen ist nicht gut, ich will nicht mehr Fernsehen, das Muster muss weg.
00:12:10: Sport machen ist gut, ich habe kein Muster-Sport zu machen, das Muster muss weg.
00:12:16: als dass wir uns dann den Mustern stellen im Außen und dann vielleicht versuchen, Musken zu entwickeln, die uns gar nicht entsprechen, die uns gar nicht gut tun und jetzt nämlich das TV schauen.
00:12:28: Es gibt Leute, in denen Schadheit Fernsehe zu schauen, aber es gibt auch Leute, denen Trut Fernsehe zu schauen in einem gewissen Maß, wie gut, weil es ihnen einen Ausgleich gibt.
00:12:37: und da sind wir unterschiedlich.
00:12:39: und darum gibt es, indem sie nicht die bösen Muster oder die guten Muster.
00:12:44: sondern man muss eigentlich wie schauen, passt das Muster zu einem selber?
00:12:48: Und wenn es nicht passt, dann muss man es versuchen zu verändern und auch zu entwickeln.
00:12:53: Es ist dann manchmal auch so die Menge macht es.
00:12:56: Also wenn ich nur eine halbe Stunde am Handy bin, dann kann mich das sogar inspirieren.
00:13:00: Aber wenn ich dann eine Stunde, zwei, drei Stunden bin, dann ist es eher das, was mich so stört.
00:13:06: Auf jeden Fall, aber da müsste man zuerst schauen, wenn jetzt jemand jeden Tag drei Stunden Handyscrollt.
00:13:12: Ob jetzt das Sinn macht, ist eine andere Frage.
00:13:14: Aber da müsste man zuerst differenzieren und schauen, schadet es diese Menschen.
00:13:19: Was macht drei Stunden Handyscrollen mit diesen Menschen?
00:13:22: Und da sind ja heute zu pauschal, dass sie sagen, ja, das ist prinzipiell schlecht.
00:13:26: Aber vielleicht gibt es auf diese Welt Menschen, die ihr Leben im Griff haben, die stark sind, die Sportmann und sagen, bevor ich am Abend Fernsehschau ist, skroll ich.
00:13:34: drei Stunden im Handy und ich fühle mich wohl, ich habe auch nicht den Zuchtgefühl.
00:13:38: Und dann wäre es wie komisch dieses Muster zu ändern, weil es ihm für diesen Moment oder ihr für sie wie stimmt.
00:13:46: Und ich glaube, das ist ganz ein wichtiger Info und darum ist es wichtig, dass man da versucht zu schauen, ist es zuträglich, tut es mich gut oder schadet es mir.
00:13:55: Und wenn es mir schadet, wie kann ich es minimal ändern, dass es nicht mehr schadet.
00:14:00: Okay, also zuerst mal schauen, ist das, was ich mache oder was ich als schlechte Angewohnheit sehe, ist es wirklich schlecht für mich?
00:14:08: oder sagt man das nur so in der Gesellschaft oder von außen, dass wir dann quasi erstmal wichtig zu differenzieren?
00:14:15: Ja, genau.
00:14:16: Und auch, wie sich selber zu schützen, dass man im Außen nicht Muster vorgehalten bekommt, die eigentlich kein Problem sind, aber die auffällig sind.
00:14:26: Das heißt, das wäre jetzt wie jemand, Der Mühe hat mit Lernen, der sagt, kein Wunder, du bist drei Stunden am Handy im Tag und dabei ist das Problem nicht, dass er deshalb nicht lernen kann, sondern weil ihm das Lernkonzept fehlt und nämlich gelernt hat, wie man lernt.
00:14:40: Und da ist es wichtig, dass man unterscheidet, wie man mit Mustern sich wirklich entwickeln will.
00:14:46: Gehen wir jetzt aber mal davon aus, ich habe ein Muster, was mir schadet.
00:14:49: Also ist es dann wichtig, das erst mal zu beobachten oder zu erkennen, wie mache ich das?
00:14:55: Wie erkenne ich?
00:14:57: ob ein Muster überhaupt vorhanden ist und ob dieses Muster mir überhaupt schadet.
00:15:04: Ein Muster ist wie ein vorgeebneter Weg.
00:15:07: Wenn man merkt, dass man in derselben oder unterschiedlichen Situationen immer wieder ähnlich reagiert, dann kann man davon ausgehen, dass man ein Muster hat.
00:15:15: Das kann gut oder auch nicht gut sein.
00:15:18: Das Wichtigste ist, dass man ein Muster beginnt zu ändern, dass man mit kleinen Schritten beginnt.
00:15:24: Das heißt, das Muster ist hundertprozentig das Muster.
00:15:27: Wenn ich jetzt versuche, von heute auf morgen zu ändern, wird die Kraft des Musters zu groß sein.
00:15:32: Wenn ich aber sage, okay, ich gebe mir sechs Monate Zeit und jeden Tag versuche ich das Muster ein wenig mehr zu ändern.
00:15:41: Am Anfang ein Prozent, dann fünf Prozent, dann sieben Prozent, zehn Prozent.
00:15:46: Dann in der Regel klappt es auch mit der Veränderung des Musters.
00:15:50: Und ein Muster ist mehr als eine Gewohnheit.
00:15:52: Ein Muster geht wie tiefer.
00:15:55: Was ist denn der Unterschied zwischen Muster, Gewohnheitssucht?
00:15:59: Grundsätzlich ein Muster geht noch mehr über verschiedene Bereiche vom Körper, von der Seele, von den Emotionen, vom Verstand, verschiedene Verstandbereiche und sind darum viel komplexer als Gewohnheiten.
00:16:12: Gewohnheiten sind mehr so oder man könnte sagen Gewohnheiten sind Teil eines Musters oder können Teil eines Musters sein und sind dadurch einfacher zu verändern.
00:16:22: weil sie Kleine sind, Komplexe sind oder in der Komplexität Kleine sind und dadurch wie einfache auch zu erfassen und auch zu verändern sind.
00:16:33: Du hast jetzt mehrmals erwähnt, wie komplexe Muster sind.
00:16:37: Ich habe da noch ein bisschen Schwierigkeiten mir das so richtig vorzustellen.
00:16:42: Wie kannst du da vielleicht ein bildliches Beispiel machen, wie man sich ein Muster vorstellen kann, wie es verbunden ist mit den Emotionen, mit der Gewohnheit?
00:16:52: mit der Persönlichkeit vielleicht.
00:16:54: Ich bleibe da trotzdem kurz beim Auto.
00:16:58: Das Auto kann man sich als ein Muster vorstellen.
00:17:02: Und damit das Muster-Auto funktioniert, braucht es Räder, es braucht Motor, es braucht Bremsen, es braucht Fenster, es braucht Radio, heute hat es auch Navi.
00:17:12: Und das heißt, damit das Muster-Auto fährt, braucht es ganz viele Komponenten aus unterschiedlichen Bereichen, die dann zusammengesetzt ein fahrbares Auto geben.
00:17:23: Und das kann sein, dass wir Muster haben, die Anteile im emotionalen Bereich haben, Anteile im Abgrenzen, die noch Mitleid drin haben oder Rücksichtslosigkeit, die Stabilität drin haben oder Unsicherheiten.
00:17:36: Und so wie es könnte man sich, das fragt noch ein gutes Beispiel, ein Muster kann man sich vorstellen wie ein Orchester mit ganz vielen verschiedenen Instrumenten, die dann miteinander in Harmonie, in einem bestimmten Ablauf, immer wieder wiederholen und dasselbe spielen, aber in einer großen Komplexität.
00:17:56: Aber wie entsteht jetzt das Muster?
00:17:58: Das habe ich auch noch nicht ganz so begriffen.
00:18:00: Also nur wenn ich etwas, sagen wir mal, ich mache jetzt etwas, ich reagiere auf etwas, also jemand kritisiert mich und ich reagiere sofort aggressiv.
00:18:10: Das ist ja erstmal nicht direkt ein Muster.
00:18:14: verschiedene Bereiche triggern, damit es in eine tieferene Ebene kommt und es sich dann festsetzt?
00:18:21: Das muss verschiedene Bereiche triggern.
00:18:23: Es muss sich immer wieder wiederholen, dass daraus Muster entstehen können.
00:18:27: Aber ich möchte ein Beispiel machen.
00:18:29: Wenn jemand das Muster hat, gerne zu kochen, dann kann es sein, dass er es als Kind immer wieder Dinge machen durfte mit den Händen und da wie eine Gewohnheit gebildet hat.
00:18:41: Gleichzeitig aber auch immer wieder Dinge in den Mund bekommen hat.
00:18:44: wo ihn geschmeckt haben, wo ihn ihm gute Gefühle ausgelöst haben.
00:18:48: Und dann kann es sein, dass er dann seine Mutter helfen durfte, zu kochen, oder sie.
00:18:54: Und dass durch das gute Gefühl in den Händen, der Geschmack im Mund, der Geschmack in der Nase, das Sinnliche von den Lebensmitteln kombiniert mit der Kreativität, der Geküche, kombiniert mit der Bestätigung vom Außen, das man gut gekocht hat.
00:19:12: mit dem Gefühl, was man bekommt, mit dem Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl, so können dann Muster entstehen, dass man Muster hat zu kochen, weil dieses Muster all diese Gefühle miteinander verbinden in einer Reihenfolge und dann wie auch kombiniert.
00:19:27: Und da das Muster all diese Gefühle kombiniert, ist es deswegen so schwer, es auch einfach zu verändern oder loszulassen, weil das ist ja wie ein ganzes System.
00:19:36: Also wenn wir zurück zum Auto gehen, Dann können wir nicht einfach die Räder dann auswechseln und das ganze Auto ist neu.
00:19:43: Genau, weil dann ohne Räder funktioniert das Auto nicht mehr.
00:19:46: Ja.
00:19:46: Und Muster werden heute viel so angeschaut, so ja, dann endet auch dein Muster und das funktioniert nicht.
00:19:52: Das ist wie, wenn man ein Muster jemandem wegnimmt, das ist wie, wenn man eine Hand abhakt.
00:19:56: Also das ist wie, das funktioniert so nicht.
00:20:01: Man zerstört aus meiner Sicht auch, dass ein Energiefalt, wenn man ein Muster einfach so wegmachen will, das funktioniert auch nicht, weil es Teil von uns ist.
00:20:09: Wir sind klein, ohne Muster, kommen auf die Welt und bilden dann Muster, die immer größer werden, die immer komplexer werden.
00:20:18: Darum hat man mit zwanzig weniger komplexe Muster als mit vierzig oder fünfzig oder achtzig Jahren.
00:20:24: Wichtig ist einfach, dass man schaut, dass die Muster nicht verhärten, dass man offen bleibt für Neues und dann können Muster auch sehr dynamisch sein und veränderlich sein.
00:20:34: Da wir so viele Muster haben, macht das auch unsere Persönlichkeit
00:20:39: aus?
00:20:39: So wie die Frage, was war zuerst das Huhn oder die Ei, oder das Ei macht das Muster, die Persönlichkeit oder die Persönlichkeit des Muster.
00:20:46: Aus meiner Sicht ist es eine Wechselwirkung.
00:20:49: Viele Muster, die wir haben, wie das Spiegeln unsere Persönlichkeit.
00:20:53: Und dadurch wird unsere Muster durch unsere Persönlichkeit beeinflusst, aber auch die Muster beeinflussen unsere Persönlichkeit, indem sie stabilisieren oder auch mal einschränken.
00:21:07: Und so gibt es eigentlich eher wie eine Wechselwirkung, die dann automatisch läuft und wo dann die Entwicklung auch von alleine geht.
00:21:15: Und darum haben ja Kinder, wenn sie klein sind, oft Schwierigkeiten die ersten Muster zu bilden.
00:21:21: Und sobald dann eine gewisse Anzahl Muster gebildet sind, Automatismen, dann geht die Entwicklung dann auf einmal sehr schnell.
00:21:28: Bilden wir diese Muster dann, also wenn du grob eine Prozentzahl anhand deiner Praxiserfahrung sagen könntest, bewusst oder eher unbewusst?
00:21:36: Hat sich, glaube ich, wichtig zu sagen, die Muster können wir nicht nicht bilden.
00:21:41: Und darum wird ein großer Teil der Muster unbewusst gebildet und dann bewusst noch optimiert oder wie auch noch verändert, indem das wir unser Verhalten dann verändern und dadurch dann auch unsere Muster verändern.
00:21:56: Aber das ist so ein Ein langsamer Prozess, der eigentlich jeden Tag stattfindet.
00:22:02: Wir verändern jeden Tag unsere Muster, ob wir wollen oder nicht, um ganz wenig.
00:22:07: Und wenn wir uns immer in die Selberrichtung verändern, dann sind auf einmal die Muster ganz andere.
00:22:12: Wenn wir zurück zum Thema schlechte Muster kommen.
00:22:17: Wir haben ja auch besprochen, dass viele schlechte Muster auch Jahre und Jahrzehnte ausgeübt werden.
00:22:25: Ist das deswegen auch, also da wir, dass es da diese Muster auch Teil von uns sind, ist es deswegen auch so schwer, sie loszulassen, weil sie uns auch Angst machen, sie loszulassen?
00:22:37: Ich glaube, Muster loszulassen ist so schwierig, weil man immer nur ein Teil des Musters erkennt und manchmal die Teile, die man nicht sieht, doch positiv sind.
00:22:49: und nur die Teile, die nicht gut positiv sind, dass man nur die sieht.
00:22:53: Und dann kann man das Muster nicht loslassen, weil es größerem Komplexer ist, als es den Anschein macht.
00:23:00: Und warum sehen wir dann nur die Seiten des Musters, die uns negativ sind?
00:23:07: Also Muster, kann man sagen, sind wie ein Eisberg.
00:23:10: Ganz wenig schaut oben raus und ganz viel ist unten tief erborgen.
00:23:15: Und darum erkennen wir nur diese Dinge, die uns sich stören.
00:23:20: Man könnte auch sagen, Muster sind wie unsichtbar.
00:23:23: Sie sind automatisiert, sie sind integriert.
00:23:26: Wie ich nicht merke, dass ich einen Fuß habe.
00:23:28: Ich merke nur, dass ich einen Fuß habe, wenn ich mich darauf konzentriere.
00:23:31: Sonst ist das Teil von mir.
00:23:33: So ist es auch mit den Muster.
00:23:34: Ich merke gar nicht, dass ich Muster habe, solange ich mir darüber nicht Gedanken mache, um mich diese nicht stören.
00:23:40: Und sobald sie nicht mehr funktionieren, so dass sie für mein Leben stimmen, werde ich natürlich darauf aufmerksam.
00:23:47: Ich komme nochmal zurück auf unser Ursprungsbeispiel mit Social Media.
00:23:50: Wenn ich das jetzt richtig verstehe, was wir bislang gesprochen haben, ist, also sagen wir mal, mich stört diese Gewohnheit oder dieses Muster von Social Media, dann sehe ich nur die Spitze des Eisbergs.
00:24:01: und das ist, nachdem ich stundenlang am Handy war, fühle ich mich ausgelaugt und inspiriert nicht gut.
00:24:08: Aber unten in der Wurzel ist eigentlich... das Bedürfnis oder das Muster, mich entspannen zu wollen nach einem langen Tag.
00:24:17: Und wenn ich das jetzt richtig verstehe, mit der Entwicklung des Musters wäre es nicht zu sagen, oh, das ganze Muster nach einem langen Tag mich entspannen zu wollen ist schlecht, sondern vielleicht wirklich nur das mit dem Handy ist schlecht.
00:24:31: und dann sollte ich dieses Muster irgendwie ein bisschen lenken und weiterentwickeln.
00:24:35: Genau.
00:24:36: Und jetzt geht es darum.
00:24:37: Wenn man sich da über das Musken Gedanken machen will, dass man an einen gesagt hat, was heißt denn das für mich?
00:24:42: Wenn ich jetzt drei Stunden im Handy scrollte, wie fühle ich mich dabei?
00:24:45: Das heißt, ich bin manchmal vielleicht traurig.
00:24:48: Dann bin ich wieder aufgeregt, dann habe ich Freude, dann werde ich unterhalten.
00:24:52: Dann ist das ein endlodes Programm von Ablenkung, von Unterhaltung, das läuft.
00:24:57: Und wenn ich das natürlich weglasse, dann habe ich da Wien auch einen Zug.
00:25:02: Und wenn ich dann Dinge machen will, die die Gewohnheit ersetzen, dann muss ich Dinge mache.
00:25:06: die mir Freude bereiten, die mich unterhalten, die mir gut tun und die mir wie ablenken und die mich ähnlich stimulieren, wie das mit dem Handyscrollen.
00:25:17: Könntest du vielleicht ein Beispiel aus deiner Praxis machen, als eine Kundin zu dir kam oder ein Kunde und Schwierigkeiten hatte mit einem Muster?
00:25:26: Das sind manchmal, sind das eher so die kleinen Gewohnheiten, wo die Leute Probleme haben.
00:25:31: Man denkt immer so an die großen Probleme.
00:25:34: Das sind mehr die Gewohnheiten, wo jemand sagt, ich komme nach Hause und falle auf Sofa hin und ich kann nicht mehr raufstellen, ich bemüde.
00:25:41: Und ich will das nicht, das stresst mich, das belastet mich und da geht es eher darum zu schauen, okay, kann sie jetzt was anderes machen, bevor sie zu Hause ist, dass das Muster gar nicht aktiviert wird.
00:25:51: Ist es jeden Abend negativ, dass sie nach Hause kommt und auf Sofa fällt?
00:25:55: Oder sind zwei Arbeiter auch in Ordnung?
00:25:57: Oder was kann sie zu Hause machen, was ihr mehr Freude bereitet, als auf dem Sofa zu liegen?
00:26:02: Was tut ihr mehr gut, was entspannt sie mehr?
00:26:05: Und so kann man eigentlich, wenn man die Muster versteht, dann eher daran arbeiten und diese auch lösen, weil ein Muster zu verändern, heißt eigentlich, sich zu entwickeln, sich zu verändern, so dass man ein Muster entwickelt, was mehr Nutzen hat.
00:26:19: Also, obwohl jetzt das Muster nicht im Verstand ist, können wir trotzdem den Verstand nutzen und diese Muster analysieren?
00:26:27: Genau, aber es braucht dann auch die Emotionen, die mit ins Boot geholt werden müssen.
00:26:32: So nach dem Motto, die Emotionen sind, auch betroffen.
00:26:34: Und wenn ich immer etwas habe, was mich erfüllt, was mich glücklich macht, dann kann ich das Muster nur ersetzen, wenn ich etwas nehme, was mich glücklich macht.
00:26:44: Das heißt, wenn ich jetzt sage, ich will nicht mehr aufs Sofa, mich legen bei der Arbeit und ich sage, okay, dann gehe ich raus und mache Gartenarbeit, dann wird das nicht funktionieren, wenn ich keine Lust auf Gartenarbeit habe.
00:26:55: Sondern nur dann, wenn ich sage, wow, Gartenarbeit wollte ich schon immer machen.
00:26:59: Ich habe das wie vergessen.
00:27:00: Jetzt gehe ich dann raus und mache Gartenarbeit.
00:27:02: Das ist viel besser, als mich hinzulegen.
00:27:04: Also, es muss eigentlich wie etwas passieren, was mein System motiviert und auch belohnt, um etwas zu ändern.
00:27:13: Sehr schön, Rico.
00:27:13: Ich würde dann einmal diese Folge beenden, weil ich dann gerne auch in der nächsten Woche weitermachen würde.
00:27:19: Und zwar ... wenn wir identifiziert haben, dass wir einen Muster haben, was wir gerne brechen wollen, wie wir das machen, vor allem Muster, die wir schon Jahrzehnte lang haben.
00:27:30: Also vielen Dank schon mal für deinen Input und bis zum nächsten Mal.
00:27:34: Danke, liebe Tiziana und auch alle, die gerade gemerkt haben und dabei gewesen sind.
00:27:40: Ja, das bin ich.
00:27:41: Ich stecke in einem Muster fest.
00:27:43: Das ist keine Schwäche.
00:27:44: Es zeigt nur, wie euer System funktioniert und sich verhält.
00:27:50: Die gute Nachricht ist, Muster können sich ändern, nicht mit Willenskraft oder großen Vorsätzen, sondern mit Verständnis und in kleinen Schritten.
00:27:59: In der nächsten Folge sprechen wir genau darüber, wie das konkret geht.
00:28:03: Wenn auch unser Podcast gefällt, abonniert ihn gerne und teilt ihn mit Menschen, denen dieses Thema gut tun könnte.
00:28:11: Bleibt in eurer Kraft und bis bald, der Energiefeld Agapeut.
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