#44: Wie durchbricht man Muster? Warum Willenskraft allein nicht reicht

Shownotes

Du weißt, dass du ein Muster hast, das dir schadet, aber wie durchbrichst du es wirklich?

In dieser Folge erklärt Rico, warum große Vorsätze meist scheitern und warum kleine Schritte der einzige Weg sind, der langfristig funktioniert. Du erfährst, wie du neue Gewohnheiten bildest, ohne dass dein System Alarm schlägt, und warum Rückfälle zur Entwicklung dazugehören.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei der Energiefeldtherapeut.

00:00:03: Dein Podcast für mehr innere Stärke und Lebensqualität.

00:00:08: Ich bin Rico Brunner und zeige dir im Gespräch mit die Zianer, wie verletzte oder funktionierende Energiefelde dein Leben beeinflussen.

00:00:17: Freu dich auf spannende Einblicke und echte Fallbeispiele.

00:00:23: Du weißt, dass du ein Verheizmuster hast, das dir schadet.

00:00:26: Du siehst es, du verstehst es und du willst es ändern.

00:00:30: Aber wie?

00:00:31: Genau darum geht es heute.

00:00:32: Wie durchbrichst du einen Muster, das dir nicht gut tut?

00:00:36: Ein Verhalten, das du über Jahre und sogar Jahrzehnte hinweg lebst und das so stark zu einem Teil von dir geworden ist.

00:00:43: Ich bin Tiziana und mit mir ist Energiepferdtherapeut Rico Brunner.

00:00:47: Diese Folge basiert auf die letzte Folge Nummer drei und vierzig, also schau auch gern dort rein.

00:00:54: Hallo, lieber Rico.

00:00:55: Wenn jemand letzte Woche erkannt hat, ich habe einen Muster, das mir schadet.

00:00:59: Was sollte diese Person erst mal auf gar keinen Fall tun?

00:01:02: Hallo Tiziana und willkommen, liebe Zuhörer, zur heutigen Folge.

00:01:07: Das Erste, was die meisten tun, sie nehmen sich vor, ab sofort alles anders zu machen.

00:01:13: Große Vorsätze, schnelle, große, starke Fremdungen und Entschlossenheit.

00:01:20: Ich ziehe das jetzt durch.

00:01:21: Und dann scheiten sie, nicht weil sie zu schwach sind, sondern weil sie zu viel auf einmal wollen.

00:01:28: Ein Muster hat sich über Jahre gefestigt.

00:01:31: Es hat sich tief ins Energiefeld eingegraben und ist Teil des Energiefeldes.

00:01:38: Und wenn ich versuche, es mit einem großen Sprung zu überwinden, dann lande ich auf der Nase.

00:01:43: Es funktioniert nicht und ich bin frustriert.

00:01:48: Ist das der Grund, weil man... zu radikal rangeht und versucht sich selbst zu manipulieren?

00:01:55: Ich glaube, das ist der Grund, weil man die Komplexität des Musters oft unterschätzt.

00:02:00: Dass ich in letzter Folge gesprochen habe, dass das Muster, was man sieht oder was einem stört, ist zu die Spitze des Heißbergs.

00:02:07: Und der Rest ist unten dran.

00:02:09: Es ist viel größer die Komplexität des Musters.

00:02:13: Und wenn ich jetzt natürlich nur die Spitze des Heißbergs verändern will, das mag auch sein, dass ich dazu die Kraft habe.

00:02:19: Aber dann habe ich eben nicht die Kraft dazu und den Hebel dazu, den ganzen Eisberg zu verändern und neu zu positionieren.

00:02:27: Und das ist das, was eigentlich nicht geht, weil Muster wirklich komplex sind.

00:02:32: Sie sind verschachtelt, verwoben, zum Teil noch mit anderen Muster verbunden.

00:02:38: Und wenn man beginnt zu ziehen, dann ändert sich manchmal etwas anderes, was man gar nicht will, weil man am falschen Ort wie sich verhalten hat.

00:02:46: Und das erste, wenn man ein Muster erkennt, was einem stresst, dass man sich sagt, okay, keine Panik.

00:02:52: Ich habe das Muster jetzt schon lange, ob es jetzt eine Woche länger hier ist oder nicht spielt, keine Rolle.

00:02:56: Ich gebe mir jetzt mal ein halbes oder ein Jahrzeit das Muster zu lösen.

00:03:01: Und zwar mir ganz langsam entspannt, neues Verhalten anzutrainieren, zuzulegen.

00:03:08: Vielleicht dauert es auch manchmal eineinhalb Jahre.

00:03:10: Dann ist man auf dem besten Weg, negative Muster lösen zu können, indem man sich entwickelt und aus einem negativen Verhalten versucht, ein Positives zu machen, das einem wieder mehr stärkt und mir Freude bereitet.

00:03:27: Und wieso glaubst du, dass doch so viele trotzdem zum Beispiel auch bei Neujahr sagen, ab dem ersten ersten werde ich ein ganz neuer Mensch und mache das und das.

00:03:38: Woher kommt dieser radikale Wunsch nach Veränderung?

00:03:44: Ich glaube, das ist auch wie so gesellschaftlich, dass man auch schon früher und heute sagt, wenn du etwas erkennst, das nicht gut ist, dann musst du es ändern, ohne dass man sich bewusst wird, was das heißt.

00:03:55: Und es gibt immer wieder Leute, die können starke Muster sehr schnell ändern, von einem Tag auf einen anderen, aber das sind dann andere Gründe, warum das schon schnell funktioniert.

00:04:04: Bei dem meisten dauert das lange.

00:04:06: Sie scheitern, sie brauchen Zeit.

00:04:08: Und ich sage mal, bevor ich es immer wieder versuche und dann aufhöre, weil ich frustriert bin, gebe ich mir doch Zeit.

00:04:17: Und so, dass es flatt länger dauert, dauert aber die Versuche, denen sehr erfolgreicher werden.

00:04:25: Gibt es denn Voraussetzungen, die wichtig sind, damit ich einen Muster überhaupt brechen kann?

00:04:32: Die Voraussetzung ist eigentlich nur, dass ich nicht mehr will, als möglich ist, das Muster zu verändern.

00:04:40: Es hat nichts mit dem Willen zu tun, sondern es hat damit zu tun, wie stark ist das Muster, wie stark ist meine Kraft der Veränderung.

00:04:48: Und wenn die Kraft der Veränderung schwächer ist als das Muster, dann kann ich es nicht von heute auf morgen ändern.

00:04:55: Wenn meine Kraft stärker ist als die des Musters, dann kann ich natürlich auch von heute auf morgen etwas ändern.

00:05:03: Mich wundert das jetzt aber gerade, dass der Wille anscheinend keine Voraussetzung ist.

00:05:08: Weil ich stelle mir das so, versagen wir mal das Beispiel mit dem Rauchen.

00:05:12: Das ist ja doch ein Unterschied, wenn ich aufhören möchte zu Rauchen, weil das ein intrinsischer Wunsch von mir ist oder ob von außen, der Tipp kommt, man soll aufhören zu Rauchen.

00:05:28: Das ist ein gutes Beispiel.

00:05:31: Ich kenne sehr viel Rauche, die über Jahre immer wieder beginnen zu rauchen und dadurch eigentlich gar nie richtig aufhören.

00:05:41: Das heißt, dann haben sie mal wieder vier Jahre, wo sie nichts rauchen, dann kommt die Zigarette und dann kommen wieder die alten Gewohnheiten, die alten Muster.

00:05:48: Und es gibt natürlich Leute, die haben etwa dreißig Jahre geraucht und von einem Tag auf dem anderen fertig.

00:05:53: Aber das sind Ausnahmen.

00:05:55: Ich kenne wenige Leute, die so aufhören konnten.

00:05:57: Ich kenne auch solche, aber die meisten konnte das eben nicht.

00:06:00: Ich habe bei dem meisten nur erlebt, dass sie immer wieder kurz Anlauf genommen haben, mit dem ganzen Willen es durchgezogen haben und sie in die Kraft ausgegangen, die Motivation auflöten und dann sind sie wieder hineingefahren.

00:06:13: Und beim Rauchen wurde ich schon oft gefragt, was kann man machen?

00:06:16: Meine Empfehlung ist immer, wenn man aufhört, zu rauchen, dass man pro Monat eine Zigarette weniger raucht.

00:06:23: Und das mag sich nach sehr wenig anhören, aber wenn jetzt jemand zehn Jahre immer wieder versucht, aufhören zu rauchen und es nicht schafft, dann wäre ich nach, wäre ich nach zwanzig Monaten rauchfrei.

00:06:35: Das ist gut eineinhalb Jahre.

00:06:37: Dann wäre es im ersten Jahr, wenn Pecken raucht, im ersten Jahr ist im ersten Monat zwanzig Zigaretten.

00:06:44: Ich würde mit zwanzig starten, so wie man es gewohnt ist, dann nachher im zweiten Monat neunzehn Zigaretten pro Tag, im dritten Monat achtzehn Zigaretten pro Tag.

00:06:54: Und das würde man sagen, ja, aber das geht so langsam, da höre ich nie auf.

00:06:57: Ja, genau, es geht so langsam, dass deine Gewohnheit, dein Muster nicht getriggert wird.

00:07:02: Es bekommt keine Angst.

00:07:04: Es gibt keine Gegenreaktionen vom Muster.

00:07:06: Im Gegenteil, das Muster unterschätzt dein Verhalten und dadurch kannst du auch neue Gewohnheiten bilden, indem du lernst, weniger zu rauchen, ohne Stress.

00:07:17: Weil eine Zigarette pro Tag weniger, das merkt man gar nicht.

00:07:21: Und so man eigentlich das rauchen, wie ausschleicht und gleichzeitig eine neue Gewohnheit, neues Muster bildet.

00:07:29: Und dazu ist noch wichtig, wenn jetzt ein Zuhörer sich gerade angesprochen fühlt für die Methode, dass man dann jeden Morgen beim zweiten Monat, wo man dann ein wenig raucht, am Morgen die Zigarette rauszieht, dass wirklich nur neunzehn Zigaretten im Päckchen sind, dass ich weiß, bis heute Abend darf ich alle rauchen, wenn ich will.

00:07:47: Ich muss mich nicht beherrschen.

00:07:49: Es gibt einfach nicht mehr.

00:07:51: Und wenn ich weniger rauche, dann spielt das keine Rolle, die nehme ich dann nicht für morgen mit.

00:07:54: Ich kann da nichts auf die Seite legen, morgen beginnt es wieder bei, neunzehn Zigaritten.

00:07:59: Und wenn man das macht, dann werden sich die Gewohnheiten zu Rauchen massiv ändern.

00:08:04: Und das bewirkt dann auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man nicht mehr raucht, sehr hoch bleibt.

00:08:09: Ja, ist eine gewaltlose Methode quasi, hört sich an das, was du gerade meintest.

00:08:14: Ich habe neunzehn Zigaretten in der Packung, ich darf sie alle rauchen.

00:08:18: Das ist ja insgesamt empathischer, sagen wir es mal so, da sanft dazu einem selbst.

00:08:24: Genau und es wird dann nicht eine Bedrohung vom eigenen Muster, vom eigenen System und ist dann eigentlich für mich und nicht gegen mich in dem, dass ich sage, ich darf das nicht und das nicht und das nicht.

00:08:36: Und das funktioniert natürlich nicht bei jedem.

00:08:39: Es funktioniert nicht in allen Bereichen das Prinzip, aber das ist so eine Möglichkeit, schlechte Wohnheiten zu lösen, weil es in den meisten Fällen nicht schnell geht.

00:08:49: Spielt das richtige Umfeld auch Eine Rolle, also wir haben öfter von Träger gesprochen und wie komplex diese Muster sind und auch von Emotionen oder Situationen geträgert werden können.

00:09:01: Sagen wir mal, ich habe alle meine Kollegen rauchen oder eine Gruppe meiner Kollegen raucht.

00:09:06: Würde es auch helfen, wenn ich dann in der Mittagspause eher mit der Nichtrauchergruppe abhänge?

00:09:12: Dass wir auf jeden Fall helfen, aussieht.

00:09:14: Die Nichtrauchergruppe macht so wenig Spaß.

00:09:17: dass man mit den Rauchen viel mehr Freude hat, was da nicht mit den Rauchen, sondern mit den Menschen zu tun hat, denen man begegnet.

00:09:24: Ich glaube, man muss wirklich aufpassen, dass wenn man Muster versucht zu ändern, indem man sich diszipliniert, indem man sich unterdrückt, das mag für einige wenige funktionieren, aber auch nur da in einigen Bereichen und langfristig gesehen kommt fast immer der Buramaran.

00:09:41: Und wenn jetzt jemand von euch, liebe Zuhörer, jemanden kennt, der ganz diszipliniert ist, Wo ihr sagt, aber der kann seine Muster immer ändern, mit seinem Verstand, dann geht mal hin zu dem, fragt ihm, sprecht mit ihm und fragt ihn, ob er dann in keinem Lebensbereich Probleme hat, Dinge zu ändern mit seinem Verstand.

00:10:01: und dann wird er in den allermeisten Fällen, wenn er genug ehrlich ist, würde ich jetzt behaupten, sagen, ja hier bin ich diszipliniert, da kein Problem da, da, aber in dem und dem Bereich, da kann ich das gar nicht, da versuche ich das schon seit Jahren, weil jeder hat so das ... kleine Bermuderdreieck in seinem Leben drin, wo die guten Vorsätze verschwinden und nicht mehr hervorkommen, um bewirken, dass man wie nicht weiter kommt.

00:10:25: Und da funktioniert es nur mit Cleverness, in dem man es langsam macht und sanft.

00:10:31: Rico, du hast vorhin was sehr, sehr Spannendes gesagt.

00:10:34: Und zwar hast du gesagt, man soll sich so verhalten, dass das Muster keine Angst bekommt oder dass man nicht auf die Gegenreaktion des Musters konfrontiert wird.

00:10:46: Das heißt, das Muster ist ja in diesem System und das wehrt sich jetzt erstmal, wenn ich es brechen möchte.

00:10:53: Ja, das Muster wehrt sich gegen ein Verhalten, was nicht dem Muster entspricht.

00:10:58: Das heißt, ein Muster ist ein starrer, fixer Ablauf, der, wenn er in eine andere Richtung gezogen wird, richtigerweise sagt, hey, das stimmt nicht, das entspricht dem einem Muster zurück, hier ist der Ablauf.

00:11:12: Und das ist aus meiner Sicht der Grund.

00:11:14: Kann ich mir das so vorstellen, dass diese Muster wie so ein Betriebssystem ist?

00:11:18: Und wenn ich jetzt plötzlich was anderes mache, dann sagt es, hey, Alarmstufe rot, wir haben jetzt so viele Jahre gebraucht, um dieses Betriebssystem zu programmieren, großer Fehler.

00:11:31: Ja, genau, es funktioniert eigentlich genau so.

00:11:34: Das ist ein System, das eine Intelligenz hat, das ein Verhalten hat.

00:11:39: Das ist die Unser Immunsystem, das hat auch eine Intelligenz.

00:11:43: Unsere Lebe hat auch eine Intelligenz, ja einfach die Intelligenz der Lebe.

00:11:46: Sie weiß, wie sie funktionieren muss.

00:11:49: Und so ist eigentlich auch, dass unsere Muster eine Musterintelligenz haben und diese Musterintelligenz schaut, dass das Muster bestehen bleibt, weil sie überlebenswichtig ist.

00:12:01: Und darum sind auch manchmal Muster, die uns einfach stören oder nicht in unsere Zeit passen, schwiegig zu lösen, weil sie Teil von unserem System sind.

00:12:10: Und deswegen funktioniert dann diese kleine Schritte zu machen, so gut, weil das wie eine kleine Lenkung ist, das muss das anstatt zu sagen, ich lösche jetzt alles und programmiere alles neu.

00:12:23: Genau.

00:12:24: Und ein Beispiel, was mir jetzt gerade noch einfällt, ist so, wenn man ein Muster hat, das ist eine Gabel, wenn das die Gabel eine Muster wäre, dann kann man jetzt nicht die Gabel auf einmal sagen, du bist jetzt ein Messer, dann wird die Gabel versuchen, die Gabel zu bleiben und sie wird als Messe nicht funktionieren.

00:12:39: Und das ist eigentlich mit den Mustern vom Prinzip recht ähnlich.

00:12:44: Bleiben wir mal kurz bei diesem abstrakten Beispiel, sagen wir mal, ich will aber ein Messer haben.

00:12:50: Dann wäre die Aufgabe immer so ein bisschen die Gabe zu schleifen, damit es irgendwann so scharf ist, dass es dann schneiden kann.

00:12:59: Wäre eine Möglichkeit oder dass man überlegt, wie kann ich neue Gewohnheiten bilden, die dann wie ein Messer sind.

00:13:05: Und dann irgendwann braucht es die Gabel nicht mehr und dann beginnt sich die Gabel, weil sie nicht genutzt wird, wie aufzulösen.

00:13:13: Darüber haben wir gar noch nicht gesprochen.

00:13:15: Muster, die nicht benutzt werden, die verschwinden, die lösen sich auf.

00:13:20: Und darum ist es manchmal einfache, neue Muster zu bilden, die man häufig genutzt als die alten Muster, weil sie dann schwäche werden und sich auflösen und dadurch dann einem nicht mehr in dieses Muster hineinzwingen können.

00:13:33: Ja, auch wieder sehr clever vom System, also das, was nicht gebraucht wird.

00:13:36: Das Kapselt sich dann ab.

00:13:39: Genau.

00:13:40: Und darum kann man auch sagen, ein System ohne Muster würde auseinanderfallen.

00:13:45: Wir werden kopflos, wir werden orientierungslos.

00:13:48: Wir können uns nicht mehr richtig verhalten und ich behaupte, wir haben Tausende, hunderttausende oder Millionen von Muster in uns drin, die kleiner sind, größer sind, komplexer und es bilden sich auch Mustergruppen.

00:14:02: Das heißt, Muster, die sich gruppieren für ganz komplexe Angelegenheiten, dass diese von alleine gehen und dann wie automatisiert auch funktionieren.

00:14:12: Denn ja, Muster haben nicht das Ziel, uns zu entlasten.

00:14:15: Wenn sie uns belasten, dann machen sie das nicht extra, sondern es hat sich das so entwickelt und war dann wie eine Fehlentwicklung.

00:14:21: Und da muss sie korrigiert werden, indem dass sie uns neu orientieren, neue Muster.

00:14:27: Das System ist dann erstmal neutral.

00:14:29: Also wir geben den Muster quasi.

00:14:33: eine Wertung, ob das jetzt gut oder schlecht ist, oder?

00:14:36: Genau.

00:14:37: Und dann nehme ich einen zu meiner Lieblingsbeispiele.

00:14:39: Früher, als niemand lesen konnte, gab es eine Zeit, wo man gesagt hat, wenn Menschen an beginnen Bücher zu lesen, dann tut ihnen das nicht gut, sie sind dann überfordert, können sich nicht mehr entscheiden, erfahren zu viele Dinge.

00:14:53: Und das war da so wie ein Musterlesen ist nicht gut für viele Leute.

00:14:58: Ist natürlich schon lange her.

00:14:59: und heute ist es eher so, dass man sagt, ja, Wenn jemand sagt, ich lese jede Woche ein Buch, dann denken die meisten Leute, wow, bist du belesen, machst du das gut?

00:15:07: Ein Buch jede Woche könnte ich nie, ich schaff nur drei Bücher im Jahr.

00:15:11: Also, das Muster hat auch viel mit Zeit zu tun, wo wir drin leben, wo es anerkannt wird oder nicht, oder was ganz spannend ist.

00:15:19: Ich bin überzeugt, irgendwann wird es in ein altes Heimen dann Game-Ponziere, Computer geben, es wird eine PlayStation geben, eine Xbox.

00:15:27: Einfach weil die jungen Leute, die vom Kleinen aufgegame haben, dann im Altersheim nicht darauf verzichten wollen, weil ihr Muster ist, so ein paar Tage oder einen Tag zu zocken.

00:15:37: Also musste verändern sich, was heute im Altersheim undenkbar wäre, wenn man da jetzt heute eine Playstation hinstellen würde.

00:15:44: Gibt es denn einen richtigen Zeitpunkt, um ein Muster zu brechen?

00:15:48: Also zurück quasi zu der Voraussetzung muss ich zum Beispiel eine gewisse Stabilität haben oder muss die Zeit reif sein?

00:15:57: Am besten bildet man neue Muster, wenn die Zeit reif ist.

00:16:01: Wenn man ab dem alten Muster gelangweilt ist, man es wirklich nicht mehr will, man fühlt es stimmt nicht, um motiviert ist, neue Ufer zu besteigen, neue Muster zu bilden.

00:16:11: Das ist eigentlich der beste Zeitpunkt.

00:16:13: Der schlechte Zeitpunkt ist immer, wenn man aus rationaler Sicht sagt, das geht jetzt nicht mehr, das will ich nicht mehr, dann ist es immer am schwierigsten.

00:16:21: Und vielleicht ist es wirklich wichtig zu sagen, wir verändern unsere Muster tagtäglich, Weil wir unser Verhalten jeden Tag ein wenig verändern, anpassen, optimieren.

00:16:33: Und darum leben wir ja schon darin, dass wir Muster verändern.

00:16:37: Und das kann jeder bei sich selber schauen.

00:16:40: Man hat nicht mehr die selben Muster, die vor zehn Jahren.

00:16:42: Man funktioniert anders und darum sind Musterethas, was sich täglich verändert und entwickelt.

00:16:50: Du meintest, wir haben jetzt oder viele haben nicht dieselben Muster wie vor zehn Jahren.

00:16:55: Aber manchmal ja doch, also manchmal hat man ja schon das Gefühl, man steckt fest.

00:16:59: Also man weiß, man hat einen Muster, was einem nicht gut tut.

00:17:02: Man möchte es auch ändern, aber man kommt nicht weiter.

00:17:06: Ist man dann eingefroren oder ist da eine Mauer?

00:17:09: Nein, ich würde dann mehr sagen, dass dann oft Muster, die verletzt sind, die nicht mehr richtig funktionieren, die in einem Dauertrick sind.

00:17:18: Und das können dann wenige Muster sein, die man über zehn, zwanzig, dreißig, vierzig Jahre mitnimmt.

00:17:23: Auch die verändern sich, aber dann nicht so, dass sie wie aus dem Leben herausgehen.

00:17:28: Und das ist jetzt natürlich sehr individuell, wie man diese lösen kann, aber auch da funktioniert es.

00:17:33: Ich muss jetzt suchen, was stärker ist als dieses Muster, was mir ein besseres Gefühl gibt, was mir mehr Freude macht, was mich in den Gefühlen unterstützt, die vielleicht ähnlich in den Muster sind.

00:17:46: die aber vielleicht auch das Gegenteil eines Muster sind.

00:17:49: Welchen Muster habe ich, was mir immer ein schlechtes Gefühl gibt?

00:17:52: Dass ich dann schaue, okay, welches Muster gibt mir ein gutes Gefühl und wird dann das schlechtere Gefühl überflüssig, was ich habe, vom Bedürfnis her, um das Muster zu bestätigen.

00:18:02: Und so kann man dann an sich arbeiten und diese Muster verändern.

00:18:06: Wichtig ist aber dazu sagen, aus Sicht der Energiefelde Muster zu verändern ist, wie wenn man Bände versucht, einfach zu ziehen.

00:18:14: Wenn man Bänder versucht zu verändern, ohne dass man wirklich am richtigen Ort ansetzt, es ist wie, wenn ich die Gitarrenseite auswechseln will, ohne dass ich sie an beiden Enden löse und neu einsetze, sondern einfach nur an ihnen ziehe, damit sie an einem anderen Ort sind.

00:18:31: Wenn ich sie loslasse, spicken sie wieder zurück und machen viel Lärm.

00:18:35: Und das passiert auch bei Mustern.

00:18:36: Wenn man nur versucht zu ziehen und sie oberflächlich zu lösen, dann gibt es viel Lärm und fühlt sich nicht wohl dabei.

00:18:43: und wird am Schluss Mühe und gibt dann auf, weil man keinen Erfolg hat.

00:18:48: Ist das dann so ein bisschen wieder so eine Symptombehandlung, ein statt eine Ursachenbehandlung?

00:18:53: Genau, es ist eine reine Symptombehandlung und darum könnte man so als Logan sagen, löse nicht deine Muster auf, ändere nicht deine Muster, entwickel dich einfach weiter.

00:19:06: Riko, ich habe das eine Handybeispiel nicht aus ungefähr gewählt.

00:19:13: Wie wäre es denn konkret?

00:19:14: Sagen wir mal, ich glaube nämlich, dass viele dieses Problem haben oder dieses Handy ist immer allgegenwärtig.

00:19:23: Bei dem Rauchen haben wir gesagt, mach einfach eine Zigarette pro Monat weniger.

00:19:27: Das ist ein bisschen haptischer, aber Handy hat man ständig um einen Wecker zu stellen oder weil man was mit der Arbeit machen will oder man wird angerufen.

00:19:35: Ich habe das Gefühl, da ist die Hemmschwelle geringer.

00:19:38: Wie würdest du da... konkrete Tipps geben, wie man da Schritt für Schritt ohne Reihenwillenskraft nur verstanden, versucht sich so weiterzuentwickeln, dass man davon nur profitiert?

00:19:52: oder das ist einem nicht zu sehr kontrolliert, sagen wir es mal so.

00:19:56: Das könnte man ganz rational angehen, indem man überlegt, was mache ich alles mit dem Handy und was kann ich ersetzen.

00:20:04: Das erste, was du als gutes Beispiel gegeben hast, okay, ich kaufe mich in Wecke.

00:20:09: weil dann brauche ich das hände nicht mehr neben mir liegen zu haben und wenn es nacht ist und ich erwachke dann schaue ich es nicht an weil es außerhalb des zähmers liegt.

00:20:18: und das zweite ist dann was man machen kann.

00:20:21: zum beispiel jemand sagt okay ich schaue immer die nachrichten auf dem händi dass man sagt okay gibt es andere möglichkeiten?

00:20:28: kann ich mir wieder eine zeitung bestellen dass ich sie in der hand habe um informiert zu sein oder kann ich das ganze auch auf dem Computer anschauen oder auf dem Tablet, dass ich einfach aus diesem Scroll-Gewohnheit rauskomme.

00:20:42: Also man eigentlich sagt, alle die Dinge, die ich mit dem Handy mache, was kann ich mit anderen Geräten machen, also mit dem Handy, dass ich das Handy weniger bei mir habe, dass ich weniger Bedürfnisse auf habe, das Handy zu haben, sondern ich brauche dann noch das Tablet, ich brauche noch den Wecker, wenn ich immer mit dem Handy koche, weil ich Rezepte suche, das sage okay, dann kaufe ich mir wieder Kochbücher.

00:21:04: Und so eigentlich versuche die Nutzungszeit des Handys zu reduzieren, ohne dass ich dann auf etwas verzichten muss.

00:21:11: Und das zweite ist dann zu überlegen, dass die Unterhaltung seid.

00:21:16: Beim Handy ist hoch, man wird immer getriggert.

00:21:18: Gefühle, positiv, negativ.

00:21:20: Man sieht Neues, dass man vielleicht auch sagt, okay, vielleicht bin ich jemand, der gerne Abwechslung hat, der gerne Neues hat, der gerne auch verschiedene Gefühle hat.

00:21:29: Gibt es etwas, was das in mir auslöst?

00:21:32: Bei meinten sagt ja, wenn ich koche, dann habe ich diese Gefühle, die ähnlich sind.

00:21:37: Wenn ich ein Buch lese, wenn ich mit jemandem spreche, wenn ich jucken gehe, fühle ich mich ähnlich stimuliert, dass man eigentlich wie ein Ersatz sucht, der einem ähnlich Freude bereitet, der einem vielleicht auch ähnlich ablinkt, um daraus dann die Handyzeit zu reduzieren, ohne dass wir jetzt überhaupt über die Reduzierung der Zeit gesprochen haben.

00:21:59: Und wenn man das alles hat, dann ist man wahrscheinlich auf einer Halbierung der Handyzeit oder auf dem Drittel der Handyzeit und dass man dann beginnt, neue Gewohnheiten zu entdecken, indem man vielleicht aufschreibt, was will ich ändern?

00:22:13: und dann schaut, was ist am einfachsten, dass man zum Beispiel sagt, okay, ich installiere mein E-Mail nicht auf dem Handy, damit ich nicht die ganze Zeit schaue, kommt ein neues E-Mail rein.

00:22:25: oder dass man überlegt, wie kann ich die Händezeit reduzieren, was brauche ich drauf, dass man Apps löscht, die man nicht braucht, aber dann eher die Apps, die einem vielleicht weniger triggeln, wo es am Anfang einfache Feld am Anfang und dass man nicht mit den größten Problemen am Anfang beginnt, sondern dass man eigentlich alle kleinen Probleme löst, die man lösen kann.

00:22:48: und dann bleiben am Schluss vielleicht noch zwei, drei große Probleme übrig.

00:22:51: Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man dann viel stärker und stabil ist, dass man dann bei diesen Problemen sagen kann, okay, und jetzt mache ich händefreie Abende, wenn ich nach Hause komme, habe ich eine Schublade, hände aus, hände rein.

00:23:05: Morgen, wenn ich rausgehe, hände ein.

00:23:07: Ich gehe raus, dass ich zu Hause das nicht mehr übe.

00:23:10: Das sind so Schritte und Untersatze, die man suchen kann, ohne dabei schon in einen riesen Stress hineinzukommen.

00:23:17: Ich darf nicht.

00:23:19: Sehr cool.

00:23:20: Ich würde das auch kurz zusammenfassen, weil das war jetzt natürlich konkret für das Handybeispiel, aber das kann man natürlich auch für viele andere Muster übernehmen.

00:23:28: Also ich würde dann sagen, die Voraussetzung erst mal zu schauen, ist es ein Muster, was überhaupt schadet.

00:23:34: Das ist was wir vorhin meinten zu gucken, ist es etwas, wenn man in China, okay, das möchte ich nicht mehr, ich möchte das gerne ändern, dann erst mal den Druck rauslassen und sagen, wenn ich das jetzt die letzten zehn Jahre gemacht habe, dann gebe ich mir auch ein halbes Jahr, ein Jahr, zwei Jahre Zeit, um dieses Muster zu brechen.

00:23:52: Dann vielleicht auch ein bisschen Empathie und Verständnis haben zu einem selbst und Träger minimieren.

00:23:58: Das wäre so der erste richtige Tipp, wenn ich das richtig verstehe.

00:24:02: Man muss es sich ja nicht noch schwerer machen, als es ist, sprich Sachen auswechseln, Wecker kaufen oder es vielleicht auch mal ausmachen und eine Schublade tun.

00:24:11: Also alles, was mich triggert, versuchen zu minimieren, wenn es geht.

00:24:16: Dann ein weiterer Schritt wäre dann den ganzen Eisberg zu schauen und gucken, was steckt eigentlich dahinter, nicht nur den Teil, der mich stört, sondern die Bedürfnisse, die dahinter stecken und versuchen diese Bedürfnisse anders zu erfüllen.

00:24:32: meinen Wunsch, also sagen wir mal, die Wurzel meines Musters ist mich zu entspannen, was ich bislang mit dem Handy mache, wäre dann einen Weg zu denken, wie kann ich mich entspannen ohne Handy?

00:24:43: Weil das ist ja ein Bedürfnis, was irgendwie die Wurzel ist und das wäre dann vielleicht Kochen, Backen, Spazieren gehen und als Letztes sich insgesamt zu stärken, weiterzuentwickeln, Sachen zu machen, die einem Freude bereiten und insgesamt stärken.

00:25:00: Ja, das hast du sehr gut zusammengefasst.

00:25:02: Das kann ich voll unterschreiben.

00:25:04: Während ich mich zugehört habe, ist mir noch eine zweite Idee gekommen.

00:25:09: Und das heißt, das geht aber vor allem auch dann.

00:25:12: Also, um Musse zu verändern, wirklich ändern zu können, braucht es eine gewisse Stabilität.

00:25:16: Ohne Stabilität und ohne Stärke wird es wirklich schwierig.

00:25:19: Aber es gibt auch eine Möglichkeit, dass man das Muster, was man hat, freigibt.

00:25:26: Wenn ich jetzt das Muster habe, Ich bin jeden Tag eine Stunde am Handy und das ist nicht gut, dann löse ich da einen Druck auf.

00:25:33: Ich löse einen Druck aus und wenn ich dann mal sagen würde, okay, am Abend kann ich auch acht Stunden Handyschauen, ist mir egal.

00:25:41: Ich schaue mal, wie lange habe ich Lust dazu.

00:25:44: Und dann kann es sein, dass ich dann zwei Stunden am ersten Abend scrolle und dann irgendwann wird es mir langweilig und dann leg ich es auf die Seite.

00:25:51: Und dann lasse ich es am nächsten Abend wieder zu und dann mache ich es vielleicht drei Stunden und dann am nächsten Abend habe ich wie genug, weil ich gestern drei Stunden am Handy gewesen bin und höre dann nach einer halben Stunde auf.

00:26:01: Also es krebt auch Situationen, wo man sich, wann man sich reguliert und unterdrückt, das Muster aktiviert.

00:26:08: und würde man es sich freigeben, würde sich das Muster von alleine lösen, von alleine regulieren.

00:26:15: Und ich habe einen Freund, wo wir zwischendurch miteinander was essen gehen oder was trinken gehen und der ist auch, wie ich sehr alt interessiert.

00:26:25: Und wir haben zu den Gegeln ausgemacht, wenn wir miteinander sprechen dürfen, wenn wir ins Handy schauen.

00:26:28: Wir empfinden viele Leute als sehr unangenehm.

00:26:32: Ich finde das sehr entspannt.

00:26:34: Und was mir aufgefallen ist, dass wir das eigentlich dann, wenn wir miteinander sprechen, fast nie tun.

00:26:40: Aber wenn jetzt jemand mal kurz loshanden darf und dann ist das wie kein Thema und ich bin überzeugt, das ist etwas, was immer mehr auch wie an Bedeutung verliert.

00:26:50: Manchmal wenn wir darüber sprechen, ja ich schau mal kurz, schau das an und so.

00:26:53: Ist man in Interaktion, aber wenn man da ein Spannter mit umgeht, dann verliert auch ein Muster, was vielleicht bedrohlich oder unentständig oder nicht gut ist, den Schrecken, wenn man vielleicht auch mal darüber spricht und sagt, ich finde das kein Problem, wie ist das für dich?

00:27:09: Findest du das ein Problem und dass man dann nicht über die Reduzierung, die Einengung, den Verzicht, sondern übers Freilassen dann einen Punkt bekommt?

00:27:21: kommt, wo man dann wieder das Interesse verliert und sagt, jetzt mag ich das Handy gar nicht mehr aufmachen, weil ich darf ja.

00:27:27: So ein bisschen

00:27:29: wie Kinder und Schokolade.

00:27:31: Bei uns durfte man immer Schokolade essen und ich hatte eine Freundin, die durfte nie Schokolade essen zu Hause und immer, wenn sie bei uns war, hat sie sich zwei Kilo reingestopft.

00:27:40: Wahrscheinlich so, wenn etwas verboten wird, selbst von uns selbst, wenn wir uns selber was verbieten, dann ist vielleicht die Neugierde oder die ... Der Reiz auch größer, das dann doch zu tun.

00:27:51: und wenn man es dann macht, dann schäbt man sich und dann macht man es erst recht und das ist vielleicht auch ein guter Tipp.

00:27:57: Aber könnte das nicht auch eine Gefahr haben, dass man dann neue Muster entwickelt, also dass man nicht mal nur eine Stunde am Handy ist, sondern dann drei, weil man... alle Tore freigemacht hat?

00:28:06: Ja, aber vielleicht braucht man das mal, dass man drei Stunden am Handy ist, bis man denkt, so, jetzt habe ich die Schnauze voll.

00:28:12: Ich mag das nicht, ich werfe das Teil jetzt in die Ecke.

00:28:15: Und manchmal gibt es so einen Punkt, wo man genug haben muss.

00:28:21: Oder wo man wie zulassen muss.

00:28:22: Das funktioniert natürlich nicht, wenn ich emotional nicht stabil bin, wenn ich schwach bin, wenn ich überfordert bin, wenn ich psychische, emotionale Probleme habe und ich dann drei Stunden am Handy bin, dann fehlt mir der natürliche Reflex vom, jetzt habe ich wie genug und da würde ich das natürlich nicht empfehlen.

00:28:40: Was hältst du von Rückfällen?

00:28:42: Ist das normal, sollten wir uns schämen?

00:28:44: Haltest es ein Zeichen, dass man zu schnell was verändert hat?

00:28:48: Für mich keine Entwicklung ohne Rückfall.

00:28:51: Ein Rückfall ist das verabschiedende Winken von einer Gewohnheit.

00:29:01: Das heißt, am Anfang habe ich Nach drei Tagen Rückfall, dann irgendwann nach einer Woche, dann irgendwann nach einem Monat, dann irgendwann nach einem Jahr.

00:29:11: Und irgendwann habe ich dann vielleicht nach vier Jahren mal einen Rückfall.

00:29:15: Und dann kommt der Rückfall nie mehr, weil er das nächste Mal nach zwanzig Jahre kommen würde.

00:29:20: Und darum gehören Rückfälle zu der Entwicklung.

00:29:23: Und darum ist es auch wichtig, diese Rückfälle nicht ernst zu nehmen.

00:29:28: Nicht so, ja das lohnt sich nicht, die höre dann höre ich ganz auf, sondern... Okay, ich hatte jetzt einen Rückfall, ich genieße diesen Rückfall und wenn der Rückfall dann zu Ende ist, dann gehe ich wieder in meine gewohnten, neuen Gewohnheit weiter.

00:29:42: Also nicht aufgeben, dran bleiben, Rückfälle sind normal und wenn sie kommen, dann gehen sie auch wieder.

00:29:48: Aber wie unterscheide ich.

00:29:49: ein normaler Rückfall?

00:29:51: Ich mache jetzt weiter und ein Rückfall, ich mache etwas falsch, ich sollte lieber einen anderen Ansatz wählen.

00:29:59: Eine gute, aber eine schwierige Frage, das ist extrem schwer zu unterscheiden.

00:30:04: Ich glaube, wichtig ist, wenn man neue Gewohnheiten bildet, dass man Freude hat, diese zu bilden.

00:30:09: Und wenn ich keine Freude habe, mir eine neue Gewohnheit zuzutun, dann werde ich es nicht schaffen.

00:30:15: Oder in den allermeisten Fällen werde ich es nicht schaffen.

00:30:18: Und wenn man immer wieder Rückfälle hat, dann muss man sich überleben, habe ich Rückfälle, weil ich noch zu schwach bin, weil ich zu wenig Gewohnheiten habe.

00:30:26: oder habe ich einen Rückfall, weil ich es eigentlich gar nicht will.

00:30:30: Das ist doch manchmal beim Rauchen so, wenn jemand sagt, ich liebe das Rauchen und ich mag Rauchen, aber ich muss jetzt aufhören, weil ich in der Zeitung gelesen habe, bei Rauchen sterbe ich und ich dann aufhöre, obwohl ich es will, dann wird es extrem schwierig.

00:30:48: Und darum auch da der Tipp, dass man es dann langsam ausschleichen lässt, dass man dann neue Gewohnheit bildet, wo das Rauchen dann auch.

00:30:56: an Wichtigkeit verliert.

00:31:03: Zum Abschluss nochmal eine Frage, die wahrscheinlich schwer ist, zu beantworten, wieder war vielleicht auch anhand deiner Erfahrung.

00:31:10: Kann man in grob sagen, wie lange es dauert, einen Muster wirklich zu durchbrechen?

00:31:16: Leider kann man das nicht sagen, das hängt von der Tiefe des Musters ab, der Komplexität des Musters, wie lange es schon besteht und was man für Alternativen hat.

00:31:26: um neue Muster zu bilden.

00:31:28: Und darum kann ich sein, ich kann eine vierzigjähriges Muster haben, das ich nie weggebracht habe, das mich unterdrückt in meiner Funktionalität.

00:31:38: Und dann kann es sein, dass ich umziehe in eine neue Stadt, neue Leute kennenlerne und dadurch so anders inspiriert werde, so anders getrickert werde, dass das alte Muster, wo ich jetzt zwanzig Jahre gekämpft habe, in eine Woche oder in zwei Wochen weg ist.

00:31:53: Das hängt von ganz vielen verschiedenen Dingen ab.

00:31:56: Wichtig ist einfach, nicht aufzugeben und dran zu bleiben.

00:31:59: Wenn höre nur eine Sache von dieser Folge mitnehmen sollten, was wäre das?

00:32:04: Muster helfen uns?

00:32:05: Und wenn sie uns nicht mehr helfen, dann ist es Zeit, weiterzuziehen und neue Muster zu bilden.

00:32:11: Super schön, dann will ich nichts hinzufügen.

00:32:13: Rico, vielen Dank für diese spannende Folge wieder.

00:32:16: Also ich persönlich habe sehr viel mitgenommen.

00:32:19: Ich habe auf jeden Fall Notizen gemacht.

00:32:23: Also vielen Dank, ich bin gespannt, wie sich... meine Entwicklung, wie meine Entwicklung aussehen wird.

00:32:29: Also vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

00:32:31: Danke fürs Zuhören.

00:32:32: Danke, liebe Tizianer und alle, die gerade dabei gewesen sind, die Mut gehabt haben, ihre Muster anzuschauen und sich Gedanken macht haben, wie man jetzt das ändern kann.

00:32:42: Jeder kleine Schritt zählt und es sind die kleinen Schritte, die zu großen Erfolgen führen.

00:32:49: Seid geduldig mit euch.

00:32:51: und am Ende möchte ich euch noch sagen, es ist normal, Muster zu haben, die nicht gut sind.

00:32:56: Das hat jeder.

00:32:58: Nur geht nicht jeder gleich damit um.

00:33:00: Und es erzählt natürlich auch nicht jeder weiter, wenn er schlechte Muster hat.

00:33:04: Viele behalten es auch für sich.

00:33:06: Also darum, wenn ihr schlechte Muster habt, die ihr ändern wollt, ihr seid nicht alleine.

00:33:11: Alle sind davon betroffen, nicht immer gleich viel.

00:33:14: Fühlt euch nicht schlechter deshalb, sondern investiert die Energie, um neue Muster zu bilden.

00:33:21: Wenn euch unser Podcast gefällt, abonniert ihn gerne und teilt ihn mit Menschen, denen dieses Thema gut tun können.

00:33:28: Bleibt in eurer Kraft und bis bald bei der Energiefalterarbeit.

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