#46: Dranbleiben wenn es schwer wird: Wie du Durchhaltevermögen entwickelst
Shownotes
Du hast deine Berufung gefunden, bist voller Energie und drei Wochen später sitzt du auf der Couch und prokrastinierst.
In dieser Folge erklärt Rico, warum auch der richtige Weg steinig ist und warum Berufung nicht permanente Leichtigkeit bedeutet. Du erfährst, wie du Disziplin aufbaust, ohne dich zum Roboter zu machen, und warum Rückschläge deine besten Lehrmeister sind.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei der Energiefeldtherapeut.
00:00:03: Dein Podcast für mehr innere Stärke und Lebensqualität.
00:00:08: Ich bin Riko Brunner und zeige dir im Gespräch mit die Zianer, wie verletzte oder funktionierende Energiefelde dein Leben beeinflussen.
00:00:17: Freu dich auf spannende Einblicke und echte Fallbeispiele.
00:00:23: Du hast deine Berufung gefunden.
00:00:25: Du weißt wohin du willst.
00:00:27: Du bist motiviert und voller Energie.
00:00:29: Und dann?
00:00:31: Drei Wochen später sitzt du auf der Couch, zweifel pro Krastinierst.
00:00:36: Warum ist es so schwer, dran zu bleiben?
00:00:38: Und wie unterscheidig?
00:00:39: bin ich auf den falschen Weg oder fehlt mir einfach nur Durchhaltevermögen?
00:00:43: Ich bin Tiziana und heute sprechen wir über Beständigkeit und Disziplin auf dem Weg zu einem Ziel.
00:00:50: An meiner Seite, wie immer, Energieverterrapoid Rico Brunner.
00:00:53: Hallo, lieber Rico!
00:00:55: Stell dir einmal vor, jemand hat seine Berufung gefunden.
00:00:58: Sagen wir, er will Autor werden.
00:01:01: Er ist euphorisch, fängt an zu schreiben, aber nach einiger Zeit wird es zäh.
00:01:06: Die Motivation schwindet, er schiebt es auf.
00:01:09: Was passiert da?
00:01:11: Hallo Dizian, hallo zusammen.
00:01:13: Das ist ein klassisches Problem, das schon jedem passiert ist.
00:01:17: Die Bereisterung trägt am Anfang, aber dann kommt der Alltag, das mühsame dranbleiben.
00:01:25: Viele verwechseln Berufung mit permanenter Leichtigkeit.
00:01:29: Sie denken, wenn es meine Bestimmung ist, dann muss es doch einfach sein.
00:01:34: Aber das stimmt nicht.
00:01:35: Auch der richtige Weg ist steinig, schwer, frustrierend, überfordernd und macht nicht immer Spaß.
00:01:44: Erst dann, wenn man die Probleme gemeistert hat, die Herausforderungen bewältigt hat und man sein Handwerk, was die Berufung anbelangt, gelernt hat.
00:01:54: Und Auto zu sein, heißt sich nicht hinzusetzen, um eine Geschichte zu schreiben, sondern Auto zu sein, heißt das Handwerk zu lernen, wie es einem entspricht, sie vorzubereiten, zu überarbeiten, mit Schreiblogaden klarzukommen, mit kreativen Löchern klarzukommen, um aus dem Handwerk heraus Wege zu finden, was muss ich tun, um das Buch, das Werk, fertig schreiben zu können.
00:02:22: Sind dann die Ziele zu hoch, die wir uns setzen?
00:02:27: Die Ziele sind wahrscheinlich immer zu hoch, die wir uns setzen, wenn wir jetzt das erreichen müssen.
00:02:31: Es geht aber darum, wenn wir jetzt das erreichen und wir merken, dass die Ziele zu hoch sind, dass wir sie anpassen, dass wir Teilziele machen und manchmal auch zulassen müssen, dass um Ziele zu erreichen und vielleicht auch Fähigkeiten fehlen, die wir zuerst erlernen müssen.
00:02:51: bevor wir die Leidenschaft und das Ziel wirklich erreichen können und ausleben können.
00:02:57: Du hast direkt am Anfang auch was Spannendes gesagt, dass wir Menschen uns auch oder denken, dass eine Berufung immer mit Leichtigkeit und Freude verbunden ist.
00:03:07: Romantisieren wir dann manchmal vielleicht auch der Weg zum Ziel?
00:03:12: Der wird aus meiner Sicht immer romantisiert.
00:03:16: Das hat aber auch damit zu tun, dass wenn man Menschen trifft, die ihre Leidenschaft leben, dass man sie auch immer dann trifft, wenn alles perfekt ist.
00:03:23: Man trifft sie, wenn sie eine Show machen, wenn sie das Buch fertig geschrieben haben, wenn sie erfolgreich sind im Restaurantbetrieb, wenn sie erfolgreich sind in ihre Berufung oder in ihrem Beruf.
00:03:36: Und die vorgezeit hat man sie nicht gesehen.
00:03:39: Und ich habe mir mal so eine Frage gestellt, weil ich gehe gerne ins Kino, mich fasziniert das.
00:03:45: Und dann auf einmal kommt die so ein Filmschauspieler aus dem Nichts in den Erfolg.
00:03:49: Und da denkt man, wow, wie hat er das gemacht?
00:03:52: Den habe ich ja noch nie gesehen.
00:03:54: Und wenn man dann ältere Filme schaut, dann erkennt man den rückwirkend in Nebenrollen, die er schon vor zehn Jahren gehabt hat.
00:04:01: Und irgendwann hat er dann den Durchbruch geschafft, einer der wenigen.
00:04:05: Und aber sehen, beim neuen Film sieht man immer nur, wow, der ist neu, den habe ich noch nie gesehen, der Schauspieler.
00:04:12: Wieso ist er jetzt so erfolgreich?
00:04:13: Wieso hat er jetzt überhaupt eine Hauptrolle?
00:04:15: Und das ist für mich so ein Paradebeispiel, dass man kann sagen, neunzig Prozent der Arbeit findet unsichtbar statt.
00:04:22: und dann die zehn Prozent, die werden dann gesehen.
00:04:26: Und dann hat man das Gefühl, dass man nur die zehn Prozent arbeiten muss.
00:04:30: Vielleicht auch ein bisschen fies, sagen wir mal, bleiben wir beim Schauspiel Beispiel.
00:04:34: Wenn jetzt jemand neu anfängt mit Schauspielerei, dann vergleicht er sich wahrscheinlich mit den Besten und sagt so, oh Gott, die sind ja perfekt.
00:04:41: Und man selber ist noch ganz am Anfang.
00:04:44: Also würde es Sinn machen, dass man sich mit der Version vergleicht von den Leuten, als sie noch angefangen haben.
00:04:51: Das auf jeden Fall, das ist eine spannende Sichtweise und dass man wirklich sagt, dass es gut ist, muss reifen.
00:04:57: Es gibt Menschen, Das ist vielleicht eins zu einer Million.
00:05:01: Die können Dinge viel schneller als andere in einem Bereich oder in zwei oder in mehr.
00:05:07: Es gibt Leute, die werden Schauspieler und die sind direkt die Überflieger.
00:05:12: Es gibt aber Leute, die beginnen zu schreiben und wer sind die Überflieger.
00:05:16: Aber das sind Ausnahmen und nicht die Regel.
00:05:21: Liegt das vielleicht auch ein bisschen an der Gesellschaft?
00:05:24: Also in der Schweiz und in Deutschland sind wir ja sehr perfektionistisch und es muss direkt funktionieren.
00:05:30: Ich glaube, in den USA wird einem eher verziehen, wenn man Scheit hat.
00:05:34: Ist da auch die Angst vorm Scheitern, spielt das auch irgendwie eine Rolle?
00:05:38: Ja, ich denke, dass wir von unserer Kultur her trotzdem viel Potenzial haben, aber wir sind sicher Defensive, dafür sind wir auch überlegte.
00:05:46: Aber das ist einfach so.
00:05:47: ein anderer Weg, es gibt in Europa, in der Schweiz.
00:05:50: Deutschland, Österreich, extrem viele Beispiele von Menschen, die erfolgreich sind, die da angeblieben sind, die gebissen haben und so eigentlich weitergekommen sind wie auch in den USA.
00:06:02: Das sind einfach andere Rahmenbedingungen, aber der Weg ist auf eine unterschiedliche Art derselbe.
00:06:07: Man muss dranbleiben, die Probleme lösen, sich entwickeln und dann auch mal die Tränen auf die Seite wischen, um dranbleiben zu können.
00:06:17: Ja, dieses man muss dranbleiben, das ist ja das, worum es in dieser Folge geht, was auch so schwer ist.
00:06:24: Wieso ist es denn so schwer dran zu bleiben?
00:06:26: Weil es einfach nicht lustig ist, weil es streng ist, weil es mühsam ist, weil es nicht das ist, was man will, man will ja etwas können, man will es ja nicht lernen.
00:06:36: Das Lernen ist das Müßige oder das ist wie und wie soll ich das sagen?
00:06:42: und das ist das, was auch sehr frustrierend ist, weil man Wenn man sich entwickelt, manchmal auch Blockaden in der Entwicklung hat, die manchmal auch Jahre dauern, bis man dann den nächsten richtigen Wert findet.
00:06:54: und dran zu bleiben, braucht wirklich viel Disciplin, Beständigkeit und auch eine extrem hohe Frustdoleranz, dass man das Ziel im Auge behalten kann.
00:07:04: Aber manchmal wird man ja wie versteinert oder blockiert.
00:07:08: Ist das dann die Überforderung?
00:07:10: Also habe ich mir dann zu viel vorgenommen.
00:07:13: Ich bin so überfordert, dass ich dann lieber gar nichts mehr mache.
00:07:17: Ja, das hat auf der einen Seite damit zu tun, aber auf der anderen Seite auch, dass man viel zu stark Erfolg mit Fortschritt verbindet.
00:07:26: Das heißt, für mich persönlich ist heißt Erfolg dran zu bleiben und nicht Erfolg zu haben.
00:07:33: Weil Erfolg zu haben in dem, was man tut, ist die Folge von dem, dass man dran geblieben ist.
00:07:39: Und manchmal, das kenne ich auch von mir, ich hatte Früher und auch jetzt noch in gewissen Bereichen, wo Stillstand ist in der Entwicklung, wo es nicht weitergeht, wo ich, wie weiß, vielleicht brauche ich dazu noch drei Jahre, bis ich das erkenne.
00:07:54: Ich habe früher zum Teil gewisse Energiefelder, bis ich sie verstanden habe.
00:07:58: Ich musste ich über zwanzig Jahre beobachten.
00:08:01: Das war sehr frustrierend, aber ich habe da immer gut umgehen können damit, weil ich eine hohe Frustroleranz habe.
00:08:07: Und ich gesagt habe, okay, ich sehe es nicht.
00:08:09: Ich schaue einfach, bis ich es sehe und verstehe.
00:08:12: Und ich glaube, der Trick ist, sich nicht unter Druck zu setzen, sondern dran zu bleiben, zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die man vielleicht nicht kann, die man lernen muss, wo man vielleicht Länge hat, bis man sie gelernt hat.
00:08:24: Und dass man nicht immer nur denkt, ich jede Schritt muss ein Erfolg sein.
00:08:29: Das bedeutet, das ist völlig normal, wenn ich im Außen keine Verbesserung, eine Zeit lang keine Verbesserung sehe.
00:08:35: Entwicklung passiert trotzdem.
00:08:38: Genau, man kann sagen, Entwicklung geht in zwei Richtungen.
00:08:41: in die Höhe, die sieht man schnell, oder in die Breite, die sieht man eigentlich fast nicht.
00:08:48: Und es wäre lieber im Autor, der merkt, dass sein Schreibstil nicht gut ist und er das nicht so schreiben kann, wie er will und anscheinend, dass er jetzt weiter Geschichten schreibt, nimmt er sich jetzt zwei Jahre Zeit, um seinen Stil zu optimieren, weiterzubringen und alle um ihn herum werden.
00:09:05: Du merkst ja, du schreibst ja gar nichts.
00:09:07: Du schreibst ja nicht die ganze Zeit.
00:09:09: Und er arbeitet nur an seinem Style, um den zu perfektionieren.
00:09:14: Und die Übung, also ein Autor schreibt.
00:09:17: Dafür muss man kein großes erfolgreiches Buch gehabt haben, oder?
00:09:21: Um schon ein Autor zu sein?
00:09:23: Nein, und erfolgreich zu sein hat er mit gut zu schreiben nur bedingt zu tun.
00:09:28: Es gibt ja erfolgreiche Autoren, die nicht so gut schreiben und erfolglose die extrem schreiben.
00:09:33: Da braucht es mehr dazu, als nur ein gutes Schreiben zu sein.
00:09:37: Und ich glaube, das sind so viele Facetten, die dazukommen, die manchmal einfach Zeit brauchen, bis sie sich entwickeln.
00:09:45: Und gerade beim Schreiben ist es so, jemand, der wenig schreibt, wird in der Regel nicht gut schreiben.
00:09:50: Und jemand, der viel schreibt, wird gut schreiben.
00:09:53: Und das ist eigentlich auch die Geheimnis eines Autors, dass der wahrscheinlich liebe schreibt, als jemand, der nicht autor ist.
00:09:59: Und dadurch ist er auch besser, in dem was er tut, unabhängig vom Talent.
00:10:04: Ich interessiert noch das Thema Prokrastination.
00:10:08: Also viele denken ja, ich bin faul.
00:10:12: Ich prokrastiniere Sachen, die mir keinen Spaß machen, schiebe ich vor mir her.
00:10:17: Was ist das auch über Forderung oder was ist das?
00:10:21: Also grundsätzlich ist es ja in Ordnung Dinge, die ja keinen Spaß machen, dass man die aufschiebt.
00:10:26: Das ist eigentlich menschlich.
00:10:29: Problematisch wird es nur, wenn einem zu wenig Dinge Freude machen und den Haushalt nicht aufschiebt, die Steuererklärung aufschiebt, Dinge aufschiebt, die für das Leben wichtig sind, die man machen muss.
00:10:42: Aber das hat für mich damit zu tun, dass das Leben zu wenig stabil, zu wenig stark ist und man dadurch zu wenig Kraft hat, Dinge zu erledigen, die man nicht gerne macht.
00:10:53: Und das hat jeder.
00:10:55: Und es gibt Dinge, die und unsere Gesellschaft wichtig sind, wenn man diese Dinge kann, dann gilt man als Macher.
00:11:04: Ich sage mal, ein Manager, der seine Finanzen im Griff hat, der seine Lebensstruktur im Griff hat, der Sport macht, der gilt als Überflieger, da interessiert niemanden, dass der nicht backen kann und dass er da eine Blockade hat und jemand, der gerne backt und da perfekt ist und unglaubliche Dinge macht, hat einen kleinen Nutzen.
00:11:25: weil sie vielleicht die Steuererklärung nicht ausfüllen kann.
00:11:28: Und dann muss man auch schauen, wenn man gebremst ist, ist man dann auch irgendwo gebremst, wo man vielleicht keine Ahnung hat, wo man kein Talent hat, wo man nicht richtig Bescheid weiß.
00:11:39: Und dann kann man auf drei Seiten Hilfe holen oder auf der anderen Seite dann sagen, okay, dann muss ich mir das eigentlich beibringen.
00:11:46: Das muss ich lernen, das weil ich selber machen muss.
00:11:50: Aber kann es auch sein, dass ich einfach faul bin?
00:11:53: Also sicher gibt es Menschen, die faul sind, aber vom Grundsatz her ist Faulheit aus meiner Sicht auch eine Überforderung, eine Überlastung, eine Orientierungslosigkeit und irgendwo der Punkt, wo man aufgibt, weil man den Glauben verloren hat, dass der eigene Antrieb zum Erfolg führt.
00:12:15: Weil ein Mensch ist von Natur aus nicht faul.
00:12:18: Es gibt sicher Fleißige und weniger Fleißige, aber Das, was man als Faul beschreibt, das sind auch Menschen, die aus meiner Sicht desillusioniert sind und auch darum den Weg vom geringsten Widerstand suchen, nicht aus der Intelligenz heraus, sondern aus der Bequemlichkeit heraus.
00:12:36: Und diese Menschen werden in der Regel nicht wirklich glücklich sein.
00:12:40: Sie können zufrieden sein, aber nicht das Glück vom Erschaffen haben, von der eigenen Leidenschaft geküsst zu werden.
00:12:50: Man spricht auch immer vom Schweinehund.
00:12:52: Manchmal dramatisiert man auch Sachen.
00:12:55: Das kann ich von mir.
00:12:56: Ich denke, das möchte ich nicht machen, das ist so anstrengend.
00:13:01: Wenn ich mir doch einen Tritt gebe, also einen Mentalien, dann ist es doch nicht so schlimm.
00:13:10: Also, da ist es irgendwie zwischen, was ich mir vorstelle, wie schlimm es ist.
00:13:14: Und wenn man dann anfängt, dann geht es irgendwie doch ... Wie dramatisiere ich das dann mental?
00:13:20: Nein,
00:13:21: ich sage dem aus meiner Sicht, von den Energiefelden würde ich sagen, das ist eine mentale allergische Reaktion.
00:13:29: Das heißt, ich mache etwas, was ich rational finde, was gut für mich sein soll oder was ich machen müsste und eigentlich gebe mir das gegen den Strich und mein Unterbewusstsein versuche mich zu schützen.
00:13:41: dass ich das nicht machen muss, weil ich mich dabei nicht wohlfühle.
00:13:45: Und das ist für mich eine allergische Reaktion, ist eigentlich ganz normal, ist einfach Wissen.
00:13:50: heute in einer Gesellschaft, wo man einfach viele Dinge machen muss, ob man will oder ob man nicht will.
00:13:56: Und dadurch häufen sich auch die Überforderungen der Menschen, weil sie Dinge machen müssen, die sie eigentlich gar nicht wollen.
00:14:03: Oder darum ist auch heute, muss man fast ein eigenes Büro haben, mit all den Dingen, die man erledigen muss, die man ausfüllen muss, die man ... auf zum richtigen Datum geben muss und wenn jemand im Büro jetzt nicht geeignet ist, dann schiebt es einfach auf, weil er andere Dinge besser kann.
00:14:20: Und da geht es wirklich auch darum zu überlegen, ich mache das nicht gut, okay, oder eine meiner besten Entscheidungen in meinem Leben ist gewesen, wo ich mich entschieden habe, die Steuererklärung lasse ich nur noch meinen Treuhänder machen.
00:14:35: Und nicht, weil ich es nicht kann, sondern weil das für mich ... Einfach verlogene Zeit ist, weil ich das nicht gerne mache und dadurch dann darin auch nicht gut bin, weil es mich nicht interessiert.
00:14:45: Und da, wenn man die Möglichkeit hat, kann man sich davon wie befreien und dafür andere Dinge machen, wo man besser ist, wo man mehr Freude hat.
00:14:53: Und darum beim Aufschieben muss man wirklich darauf achten, schiebe ich auf, weil ich es einfach nicht gerne mache.
00:15:00: Und dann gibt es auch andere Wege, wie es trotzdem gemacht werden kann.
00:15:05: Ja, vielleicht mit etwas was einem... gut tut.
00:15:07: Also, wenn man nicht gerne putzt, dass man dann vielleicht Musik hört oder ein Podcast hört und dann macht das ja direkt schon mehr Spaß.
00:15:14: Genau, aber es könnte auch die Möglichkeit geben, dass wenn man jetzt in der Wohnung lebt mit jemandem, dass man fragt, du putzt du gerne?
00:15:21: Ja, ich putze lieber, ich wenige gut.
00:15:23: Okay, dann machen wir doch so, du putzt alles.
00:15:26: Und ich gehe dafür einkaufen und koche, weil das mache ich sehr gerne und dass man auch für sich das Leben versucht, so wie einzurichten.
00:15:34: Oder wenn man jetzt eine Kollegin und Kollegen hat, das sagt, weißt du, ich putze extrem gerne, dass man sagt, ah, putzt du mir die Wohnung, dann koche ich einmal eine Woche für dich und lade dich zum Essen ein und der sagt, ja, ich koche nicht gerne, dann komme ich gerne.
00:15:49: Einfach das sind so Dinge, wenn man miteinander spricht, kann man auch Lösungen finden für Probleme, wo man nicht alles immer selber machen muss, weil man es nicht gerne macht, weil es ist einfach so, Menschen machen nicht alle dieselben Dinge gleich gerne.
00:16:04: Da sollte man sich nicht zwingen.
00:16:07: Ja, vielleicht ein bisschen kreativ sein.
00:16:08: Es kann sich das Leben immer ein bisschen schöner machen.
00:16:12: Vielleicht ist die Lösung einfacher als gedacht.
00:16:15: Genau.
00:16:16: Und Disziplin hat man in der Hegel vor allem in den Bereichen, die man gerne tut.
00:16:22: Und dann kann man es wie auch überwinden.
00:16:24: Und in den Bereichen, die man nicht gerne tut, hat man wie kein Biss.
00:16:28: Da weich man aus und da muss man überlegen, gibt es nicht eine andere Möglichkeit, einen anderen Weg.
00:16:34: wo man da wie die Zeit da einsetzen kann, wo man mehr Freude hat.
00:16:39: Und da muss man auch aufpassen, dass man sich nicht zu allem diszipliniert und dann aus sichem Roboter macht, der dann nicht mehr menschlich ist und so eigentlich wie auch dann die Leidenschaft verliert, weil ihn nur noch funktioniert.
00:16:52: Ja, Disziplin ist ein wichtiges Thema.
00:16:55: Wie würdest du denn Disziplin so definieren?
00:17:00: Disziplin ist aus meiner Sicht die... Wiederholung von etwas, bis sie sich automatisiert.
00:17:10: Das heißt, je mehr ich etwas mache, desto disziplinierter kann ich sein.
00:17:15: Und nicht disziplinierter, ich bin, desto mehr kann ich Disziplin entwickeln, bis es dann zur verinnerlichten Gewohnheit wird.
00:17:24: Disziplin aufzubauen braucht man halt wie Zeit.
00:17:27: Aber wenn ich es mir angewöhne, Struktur einbringen, dann wird es funktionieren.
00:17:32: Und ich nehme zum Beispiel, wenn jetzt jemand Nicht gerne die Wohnung putzt.
00:17:37: Worauf er sagt, ich mag nicht und keine Lust dazu.
00:17:40: Dann wäre eine Möglichkeit, wenn er sagt, okay, ich muss das selber machen.
00:17:44: Ich habe niemand, der das für mich tut.
00:17:46: Dass man einfach mal überlegt, wann muss ich meine Wohnung reinigen?
00:17:50: Dass ich sage, okay, das Bett will ich einmal in der Woche frisch anziehen.
00:17:54: Die Toilette will ich einmal in der Woche reinigen.
00:17:56: Das Badezimmer auch.
00:17:57: Die Küche will ich zweimal in der Woche reinigen.
00:18:01: Und die Wohnung mit dem Staubsauger mache ich einmal in der Woche.
00:18:04: Und dann haben wir so Dinge, die man machen muss und dann, wenn man da Disziplin entwickeln will, dann kann man sagen, okay, ich plan es ein, wann ich es mache.
00:18:13: Und dann wird dieses Einplanen am Anfang streng sein, aber nach vier bis sechs, acht Wochen gewöhne ich mich langsam daran und dann hilft die Disziplin Dinge zu tun, die man nicht gerne macht, weil man sich langsam daran gewöhnt.
00:18:28: So kann man eigentlich Disziplin bilden bei Dingen, die einem keine Freude machen.
00:18:34: Wie viel Sinn das macht, muss man für sich selbst entscheiden.
00:18:37: Manchmal muss man auch Disziplin entwickeln, weil Dinge, die man nicht gerne tut.
00:18:41: Aber im Schluss hat Disziplin sehr viel mit Gewohnheit zu tun.
00:18:45: Und das ist gerade spannend.
00:18:47: Ich begleite oft junge Menschen, die ein bisschen Mühe haben, den Einstieg im Leben zu finden.
00:18:53: Und das ist sehr spannend zu beobachten, wenn die dann stärker und stabiler werden und dann die Lege beginnen oder die höhere Ausbildung über den Schulweg.
00:19:03: Dann sind sie vielfach überfordert, bis sie dann eine gewisse Routine haben, eine gewisse Wiederholung.
00:19:10: Und dann werden sie auf einmal dann auch diszipliniert, weil sie sich wieder an gewöhnt haben, weil sie auch gezwungen wurden, jeden Morgen um halb acht da zu stehen und direkt arbeiten zu beginnen.
00:19:22: Und dann irgendwann wird das dann auch nicht mehr streng, weil sie sich daran gewöhnen.
00:19:27: Das heißt, es ist auch normal, dass man sich am Anfang ein bisschen zwingt und auch quält.
00:19:32: dass es zu einem Muster wird.
00:19:35: Genau.
00:19:36: Und dann irgendwann fehlt die Gewohnheit.
00:19:38: Und ich bin überzeugt, es gibt immer wieder Menschen, die ein Leben lang nicht gerne gearbeitet haben und dann endlich in Pension kommen und denen im Nachhinein dann die Arbeit fehlt, obwohl sie es nicht gemacht haben.
00:19:51: Weil so der Ablauf der Gewohnheit der Disziplin wie fehlt.
00:19:56: Braucht man aber für Disziplin eine gewisse Stabilität und Stärke?
00:20:01: Und ich sage es mal so, je stabiler man ist, je stärker man ist, desto besser das Energiefeld funktioniert, desto einfacher ist es, Disziplin zu haben.
00:20:11: Dann muss man aber auch noch unterscheiden.
00:20:14: Es kann sein, dass ich die Kraft habe, diszipliniert zu sein, da wo ich es gerne mache und die Kraft nicht habe, da diszipliniert zu sein, wo ich die Kraft noch nicht habe.
00:20:24: Und darum hat Disziplin einen direkten Zusammenhang mit innere Stärke.
00:20:31: Wenn wir zurück zum Beispiel gehen, also mit dem Autor und nach einiger Zeit ist diese Person verzweifelt oder die Luft ist raus, wir hatten mal besprochen, dass es wichtig ist, also in der Folge von Manifestation, auch einen Plan zu haben, wenn man ein Ziel hat.
00:20:52: Ist das ein Fluch oder ist es ein Segen, wenn man eine Struktur hat und einen Plan?
00:20:57: Also setzt das einen unter Druck oder bringt das einen Struktur?
00:21:01: Also grundsätzlich ein Plan und eine Struktur unterstützt den Prozess, sofern der Plan und die Struktur fördert und nicht einschränkt.
00:21:13: Und darum geht es auch darum, ich nehme nochmal das Beispiel vom Autor.
00:21:18: Wenn der Autor jetzt wie merkt, wenn er zu mir in eine Beratung kommen würde und sagen würde, ich habe eine Schreibblockade, dann würde ich schauen, im Energiefeld hat er eine.
00:21:27: Wenn er keine hat, dann ist es ein Verhaltensproblem.
00:21:30: dann sind nicht die Energiefelderschuld.
00:21:32: Und dann würde ich sagen, dann versuch doch mal zu unterschiedlichen Zeiten zu schreiben.
00:21:36: Finde doch heraus, wann ist deine Schreibzeit.
00:21:38: Und vielleicht ist ja deine Schreibzeit morgens um acht bis mittags um zwölf, danach geht nichts mehr.
00:21:44: Vielleicht ist aber auch deine Schreibzeit um zwölf Uhr nachts bis morgens um acht oder im Nachmittag oder im Abend oder am Morgen zwei Stunden, am Nachmittag zwei Stunden.
00:21:55: Und oftmals findet man die Disziplin auch nicht, weil man sie nicht so auslebt, wie es einem selber entspricht und versucht dann das falsche zu machen.
00:22:05: Es gibt zum Beispiel Leute, die sind am Abend nicht motiviert für Sport, aber am Morgen extrem.
00:22:11: Und wenn man am Morgen Sportler ist und man geht am Abend, dann wird man am Abend ganz viel Absagen, Ausreden finden und nicht gehen.
00:22:18: Also es geht eigentlich auch darum herauszufinden, wann mache ich das, was ich mache am liebsten oder habe am wenigsten Widerstand.
00:22:28: Das heißt, eine Struktur und ein Plan ist super, aber man kann es trotzdem flexibel anpassen.
00:22:35: Auf jeden Fall.
00:22:35: Und man muss es wie auch entwickeln und verändern, weil man sich selber als Mensch auch verändert.
00:22:40: und wie herausfinden, wenn es nicht geht, wann würde ich es Liebe tun?
00:22:44: Oder gibt es einen Zeitpunkt, wo es mich weniger stresst?
00:22:48: Hast du vielleicht Tipps, wie man sich einen Astrid gibt?
00:22:53: Sagen wir mal, man ist auf der Couch und man möchte ... Aufstehen, aber irgendwie kann man nicht.
00:22:58: Es gibt da irgendwie so ein Mindset, eine Mindset-Routine oder irgendwas, was man machen kann.
00:23:03: Also mein Tipp, was bei mir funktioniert, wenn ich in dem Punkt bin, dann höre ich auf nachzudenken, höre auf, mich selber zu argumentieren und versuche, mich auf die Handlung zu konzentrieren.
00:23:17: Das, weil wir sind der Weltmeister im Ausreden finden, das hat jedem Mensch die Fähigkeit, Und wenn man dann mit sich selber in den Dialog geht, dann findet man immer eine Aussage von sich selbst, wo man findet, ja, das lohnt sich jetzt nicht, um das zu machen.
00:23:34: Und ein wichtiger Punkt ist, dass man, da wo es einem wichtig ist, dass man versucht, Dinge heute zu erledigen und nicht aufzuschieben.
00:23:41: Weil wenn man beginnt aufzuschieben, macht man Disziplin im Aufschieben.
00:23:47: Das heißt, man gewöhnt sich ans Aufschieben.
00:23:50: Da haben wir ja über Podcasts, über gesprochen, über Muster.
00:23:53: letzten und und und Disziplin ist eigentlich auch ein Muster, dass man sich erarbeiten kann, dass sich wieder wiederholt.
00:24:00: und da, wenn man schlechte Wiederholungsmuster hat, die einem faul erscheinen lassen, dann muss man sich daran gewöhnen, Muster einzustudieren, die Disziplin zufolge haben, die dann einfach ein bisschen besser geeignet sind.
00:24:15: Und Gewohnheiten, ich habe mal gehört, die dauern drei Monate.
00:24:19: aus meiner Sicht, dauert das länger bis Gewohnheiten verinnerlicht sind.
00:24:22: Ich behaupte zwischen sechs und und und achtzehn Monaten.
00:24:26: Muss man nicht das regelmäßig tun.
00:24:28: Je nachdem kann es auch schon mal nach zwei Monaten sein.
00:24:31: Muss man nicht das regelmäßig tun, dass es dann wie funktioniert.
00:24:35: Also Phasenweise ist es normal, wenn man mal keine Lust hat oder Schwierigkeiten hat.
00:24:39: Aber insgesamt könnte das auch ein Zeichen dafür sein, dass ich einfach auf dem falschen Weg bin.
00:24:45: Dass man auf dem falschen Weg ist oder es falsch angeht.
00:24:49: Und das sind oft auch Gründe, warum man dann nicht Disziplin haben kann, weil man vielleicht noch nicht gelernt hat, wie funktioniert meine innere Disziplin, was bin ich für ein Disziplin-Typ?
00:24:59: Und dann versucht Disziplin-Routinen zu machen, die einem nicht entsprechender.
00:25:04: Heute wird man ja befüllt von der fünf Uhr Morgens-Routine, steh um fünf Uhr auf, mach Sport, mach das und das und es gibt einfach Menschen, wie kannst du vor morgens um neun nicht gebrauchen?
00:25:16: Das gibt's einfach.
00:25:17: und wenn die dann um fünf Uhr aufstehen, dann Arbeiten Sie gegen Ihr eigenes innere System.
00:25:23: Ich gehöre zum Beispiel den Menschen, wenn ich erst um neun Uhr beginne zu arbeiten, dann ist für mich der Tag gelaufen.
00:25:28: Da bin ich nicht mehr motiviert, ich fange lieber früh an.
00:25:31: Und das sind die Unterschiede, um wenn man herausfindet, was man für ein Typ hat, dann kann man darauf dann auch die Disziplin aufbauen.
00:25:38: Diese Frage habe ich schon in der letzten Folge gestellt, aber ich finde es ja auch nochmal wichtig.
00:25:44: Wie erkenne ich oder gibt es irgendwelche Anzeichen, die zeigen, du musst jetzt durchhalten oder das ist jetzt der falsche Weg?
00:25:52: Also grundsätzlich ist es eine extrem schwierige Frage.
00:25:56: Ich würde sagen, in acht Prozent der Fälle durchhalten und in zwei Prozent der Fälle überlegen ist es wirklich der richtige Weg.
00:26:04: Und manchmal ist der falsche Weg nur der falsche Weg, weil man vielleicht den Weg anders gehen müsste.
00:26:13: Weil Menschen, also ich habe noch nie jemanden getroffen, der wirklich auf dem falschen Weg gewesen ist.
00:26:19: Das waren dann mehr Menschen, die überfordert gewesen sind und den Richtigen nicht gefunden haben.
00:26:25: Aber Disziplin ist etwas, was man aufbauen muss, egal ob man auf dem richtigen Weg ist oder auf dem falschen Weg ist und dann auf den richtigen kommen will.
00:26:36: Disziplin ist wirklich etwas wie eine Gewohnheit, die die gebildet werden muss und das cool ist ja bei Disziplin, wenn sie wirklich stark und groß ist, dann ist sie unerschütterlich.
00:26:47: Und wie gehe ich mit Rückschlägen um?
00:26:51: Rückschläge sollte man umarmen.
00:26:54: Rückschläge sollte man sich daran freuen, dass man Rückschlag hat und aus dem Rückschlag lernen.
00:27:03: Das heißt, ein Rückschlag zeigt eigentlich nur auf, dass was du versucht hast, das nicht funktioniert.
00:27:08: und gibt mir das Feedback, manchmal auf eine bittere Art, dass ich es doch bitte anders funktionieren soll.
00:27:15: Und wenn ich den Rückschlag als Lehrmeister nehme, als Information, dass es so nicht geht, wie ich möchte, wie ich versuche, dann kann ich wieder raus lernen und mich entwickeln.
00:27:27: und somit sind die Rückschläge, die Wegweise und die Triebfeder, um weiterzukommen im Leben.
00:27:36: Und mit den Rückschlägen muss man den Frieden machen, weil sie Teil jedes Prozesse sind.
00:27:42: Und wenn man Rückschläge persönlich nimmt, dann kann man keinen eigenen Weg gehen, weil kein Weg ohne Rückschläge ist.
00:27:51: Und ein Rückschlag ist ja auch ein bisschen subjektiv, oder?
00:27:56: Also es kann ja auch sein, dass ich etwas als Rückschlag empfinde, nur weil ich es mir anders vorgestellt habe.
00:28:02: Ja, weil man sich das anders vorgestellt hat, weil man es anders erwartet hat.
00:28:06: Aber da braucht es natürlich wie Auseinandersetzung.
00:28:09: Warum habe ich jetzt einen Rückschlag erfahren?
00:28:12: Habe ich jetzt was falsch gemacht?
00:28:13: Habe ich ein falsches Ziel?
00:28:15: Bin ich falsch ein Weg gegangen?
00:28:18: Und manchmal muss man einfach dasselbe nochmal tun, aber auf eine andere Art.
00:28:23: Das ist wie bei Handwerken, wenn jemand keine Ahnung von Handwerken hat.
00:28:28: Dann wird er die Werkzeuge falsch in die Hand nehmen, falsch nutzen.
00:28:32: Vielleicht hat er das richtige Werkzeug, aber er hält das Verkehr drum.
00:28:36: Dann wird es nicht funktionieren.
00:28:38: Rückschläge heißt einfach, du kannst noch irgendetwas nicht.
00:28:42: Darum haben andere Leute, die das können, keine Rückschläge.
00:28:45: Und du hast Rückschläge, weil du das wie nicht kannst und dich wie verändern musst.
00:28:51: Man sagt auch, wenn man sich entwickelt, hat man immer wieder so ... Ich sage mal so, schläge man immer wieder den Kopf an der Decke auch an, weil es nicht weitergeht und dann muss man wie auf die Seite, dass man dann in die nächsten Entwicklungstunnel hoch klettern kann.
00:29:09: Und dann schläge man immer den Kopf an und das, was funktioniert hat in den letzten drei Jahren, funktioniert auf einmal nicht mehr.
00:29:16: Und dann ist es nicht, weil man blöd ist oder weil man doof ist oder weil man etwas falsch macht, sondern dann muss man sich weiterentwickeln, eine neue Strategie entwickeln, um dann wieder weiterzukommen und dann auch wieder diszipliniert zu sein.
00:29:29: Es ist für mich eigentlich wie so eine Form der Persönlichkeitsentwicklung, wo, wenn man sich da stellt, wird man irgendwann richtig gut darin.
00:29:37: Rico, wir reden jetzt seit einer halben Stunde und bislang war alles sehr schwer.
00:29:42: Disziplin hart, schwer steinig.
00:29:44: Ist der Weg zur Berufung immer so schwer oder gibt es dann auch... oder sollte es auch irgendwie auch Freude und Leichtigkeit bringen, auch in der Disziplin?
00:29:54: Also Grundsätzlich gibt es einfach unterschiedliche Zeiten.
00:29:57: Disziplin aufzubauen ist kein Zuckerschläcken.
00:30:00: Währenddem man Disziplin aufbaut ist, hat man auch oft keine Freude, weil es mühsam ist, weil man es nicht gewohnt ist.
00:30:07: Und ich glaube, es geht wiederum, nichts funktioniert und hat Bestand in dem, dass es nur gut ist.
00:30:15: Ob jetzt, dass die Beziehung in einer Partnerschaft ist, die ist, wenn man zwanzig Jahre zusammen ist, war sie nicht zwanzig Jahre gut.
00:30:23: Im Idealfall war sie die meiste Zeit gut.
00:30:27: Leute, die Erfolg haben, die haben ganz schwierige Zeiten gehabt in den meisten Fällen.
00:30:33: Auch die, wo man sagt, ja, du hast Glück gehabt.
00:30:35: Auch die haben Probleme gehabt, die sie lösen mussten.
00:30:39: Und ich glaube, man muss sich wieder davon verabschieden, dass das Leben leicht sein muss.
00:30:45: oder dass man glücklich sein muss, sondern das Leben ist das, was es ist.
00:30:49: Und manchmal ist es einfach nicht gut, nicht lustig und schwer.
00:30:54: Und wenn man weitermacht, wird es irgendwann leichter, besser, stabiler, stärker.
00:30:59: Und man hat wieder Freude.
00:31:00: Und wenn man die schlechten Zeiten mit Negativen verbindet, dann wird es richtig schwer, weil man dann findet, es läuft nicht, also bin ich erfolglos.
00:31:12: Und wenn es läuft, habe ich Erfolg, aber es braucht beide Teile, es braucht die schwere Zeit und es braucht die leichte Zeit.
00:31:21: Das Motivations-Talk.
00:31:23: Vielleicht können wir noch mal zum Abschluss, wenn jemand gerade zuhört und gerade in dieser Phase ist, was würdest du dieser Person zum Abschluss noch mal sagen?
00:31:32: Versuch die Phase nicht zu ernst zu nehmen, sie wird vorbei gehen, wenn du weiter gehst.
00:31:37: Sehr schön.
00:31:38: Danke, Rico.
00:31:40: Nämlich auch mit.
00:31:41: Ich glaube, jeder kennt mal diese Phasen.
00:31:44: Vielen Dank für deinen Input, für deine Einblicke.
00:31:48: Hat mir großen Spaß gemacht.
00:31:50: Ich freue mich auf die nächste Folge und bis bald.
00:31:53: Danke, Diziane und alle, die wieder dabei gewesen sind.
00:31:58: Und wie gesagt, bleibt dran, auch wenn es mal aussichtslos ist.
00:32:02: Irgendwann kommt wieder das Licht am Ende des Tunnels, wie man so schön sagt.
00:32:06: Und wenn euch der Postgres gefällt, abonniert ihn gerne, teilt ihn mit Menschen, denen dieses Thema helfen könnte.
00:32:14: Und bleibt in eurer Kraft, bleibt dran, gebt nicht auf und bis bald bei der Energiefelddauer Beut.
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