#71: Niemand weiss, wer er wirklich ist

Shownotes

Du weisst, was du kannst und was du willst. Aber weisst du auch, wer du bist?

In dieser Folge spricht Rico Brunner über Potenzialentfaltung und die Frage, wer wir eigentlich sind. Rico erklärt, warum sich das eigene Potenzial unendlich entfalten kann, warum er jedem vom Loslassen des eigenen Egos abrät und warum es dabei – wie beim Immunsystem – auf die richtige Balance ankommt. Ausserdem geht es darum, warum echte Veränderung erst mit der Akzeptanz der eigenen Realität beginnt.

Was du mitnimmst: • Warum niemand je endgültig weiss, wer er ist • Weshalb ein positives Ego schützt statt schadet • Wie Akzeptanz zum ersten Schritt jeder Veränderung wird • Warum am Ende Konstanz mehr zählt als Geschwindigkeit

Reinhören lohnt sich – für alle, die sich schon mal gefragt haben, ob sie ihr Potenzial überhaupt richtig ausschöpfen.

🎙 Der Energiefeld-Therapeut | Rico Brunner 📩 Mehr über Rico Brunner findest du auf: LinkTree

Transkript anzeigen

00:00:00: Du weißt was du kannst und du weißt, was du willst.

00:00:04: Aber weißt du auch wer du bist?

00:00:06: Das klingt einfach ist es aber nicht!

00:00:09: Denn gerade Menschen mit viel Potenzial verwechseln sich selbst ständig mit dem, was sie sein könnten oder mit einem Bild den Sie von sich selbst haben wollen.

00:00:20: Ich bin Tiziana und heute mit Rico Brunner Experte für Energiefelder.

00:00:24: und einer Frage die alles andere bedingt Kann man sein volles Potenzial ausleben ohne zu wissen, wer man wirklich ist?

00:00:33: Aus meiner Sicht absolut ja.

00:00:36: Und da sind wir wieder ein bisschen gehen wie heute wieder in Kaninchenbau hinein.

00:00:41: Ein Mensch kann sich aus meiner Sicht unendlich entwickeln und darum kann ich nie wissen, wie ich bin weil ich mich ja weiterentwicke.

00:00:51: Ich kann wissen, wege ich heute bin aber nicht weg ich morgen bin.

00:00:55: Und darum ist die Frage, wie ich bin eine flüchtige Frage, die nie ganz beantwortet werden kann.

00:01:04: Und das Spannendste ist und da geht es um Potenzialentwicklung wenn ich hier bin, ich sage mal auf Level zwanzig dann merke ich, wau!

00:01:16: Ich kann mich empfalten Das Ziel ist Level-Dreißig und dann bin ich ultimativ.

00:01:21: Und wenn ich dann Level-dreißige bin, da merke ich, wow!

00:01:24: Level Dreißig war die Basis für Level Vierzig.

00:01:27: Das heißt mein Potenzial kann ich gar nicht empfalten weil währenddem ich mein Potential entfalte, ich neues Potenzialsichte.

00:01:38: Darum kann ich in der Potenzialempfaltung... Ich habe einen Potenziellenpfaltungsleben wo mich empfalte und durchs Empfalten immer wieder neue Möglichkeiten sehe.

00:01:52: Und das ist eigentlich ein unendlicher Prozess, kann auch sehr streng sein.

00:01:58: Aber das ist da eigentlich das wo es darum geht beim sich selber sein, beim Potenzialempfalten dass es einen unendlichen Prozess wäre denn es wäre sehr traurig irgendwann käme jemand würde sagen ja sie haben jetzt die letzten dreißig Jahre bemüht haben sie super gemacht.

00:02:14: Das ist jetzt das Ende der Fahnenstange.

00:02:17: Weiter geht es nicht mehr, das wäre schade und zum Glück sind die Menschen so dass dieses Ende eigentlich aus meiner Sicht nicht stattfinden kann.

00:02:28: man kann mal in einem Bereich das Potenzial ausgeschöpft haben das mag sein aber dann gibt's auch andere Bereiche wo entdeckt werden können um wo man sich empfalten kann und darum ist die Spielwiese unendlich groß.

00:02:41: Also wenn wir kurz mathematisch bleiben, ist dann... Wenn man sich weiterentwickelt, dann ist das nicht so zwei hoch zwei und dann habe ich das erreicht.

00:02:49: Und dann wieder zwei hoch zwei und dann wieder zweihochzwei sondern zweihochtzwei hab' ich erreicht.

00:02:54: vier, dann vierhochzwei und so immer weiter

00:02:58: Kann man sagen?

00:02:59: Man könnte auch sagen Ich bin nicht mehr so fit im matematischen Rechen aber man könnt auch mit Klammern sagen.

00:03:05: Klammer fünf geteilt durch sieben, klammere Schlossen mal sechs plus acht Klammer geschlossen, gleich solche Dinge.

00:03:14: Das heißt das Potenzial zu empfalten ist viel komplexer und manchmal müssen einzelne Bereiche zuerst fertig empfaltet werden bevor dann andere aktiviert werden können und das macht es manchmal unübersichtlich, manchmal macht es chaotisch, manchmal überfordert das.

00:03:33: aber das bewirkt eigentlich das Potential und wie wir das Potenzieal entfalten können eigentlich unendlich ist.

00:03:39: und was mich so fasziniert ist, was Musik anbelangt.

00:03:47: Die Menschheit macht jetzt doch einige hunderte Jahre Musik und irgendwo müsste man noch denken bei all den vielen Menschen dass es die Musik mal geschrieben ist.

00:03:58: aber es gibt immer wieder neue Musik, unerwartete Musik aufgearbeitete Musik.

00:04:04: das scheint eine unendliche Möglichkeit von Anreihung, von Ton und Rhythmus und Style zu sein.

00:04:11: Und ich bin überzeugt in dreihundert Jahren wird die Musik ganz anders sein als heute weil wieder neue Möglichkeiten entstehen, neue Musikrichtungen, neue Instrumente, die es heute gar nicht gibt wie wo der Synthesizer gekommen ist.

00:04:26: das hat auch die Musikwelt revolutioniert.

00:04:30: Das sind so Dinge wo mich am meisten fasziniert an der persönlichen Entwicklung ein Potenzial, dass es eigentlich unendlich ist.

00:04:38: Und ich würde fast sagen, es ist unendlicher mal unendliche was ja nicht möglich ist.

00:04:44: aber es ist so eine Unendlichkeit die wirklich noch facettenreich ist weil je nachdem wo und wie ich's mache wieder ganz andere Dinge entstehen.

00:04:56: Aber ist die Basis für eine Entwicklung nicht zu wissen, wer ich bin?

00:05:00: Also die Basiss womit ich es dann multiplizieren kann oder potenzieren kann.

00:05:07: Ich glaube, zu wissen wie man isst, gibt ein Vorteil Sicherheit.

00:05:14: Aber zu wissen was man ist, ist auch ein Nachteil weil er ist blockiert und sich identifiziert.

00:05:21: Und die Kunst ist zu wissen wem man ist ohne an dem Wissen festzuhalten und zuzulassen, dass ich morgen jemand anders bin.

00:05:30: Und das sehen wir ja bei Menschen die uns in unserem Leben begleiten.

00:05:35: Wenn ich einen Freund habe oder auch in der Beziehung um zwanzig Jahre mit dem Mensch zusammen bin dann ist dieser Mensch nach zwanziger Jahren nicht mehr der Mensch, wo ich kennengelernt habe.

00:05:46: Der hat sich entwickelt er hat sich verändert und so wie andere Menschen sich verändern.

00:05:52: Verändern wir uns auch?

00:05:55: einfach in einem solchen Tempo, dass wir das gar nicht so wahrnehmen.

00:05:58: Ich würde jetzt auch sagen ja ich bin jetzt nicht groß anders als ich mit sechzehn gewesen bin.

00:06:03: natürlich bin ich jetzt älter und so.

00:06:05: aber wahrscheinlich wenn man vom außen schaut dann wird man sagen nein das ist ein anderer Mensch geworden hat sich ihn ganz andere Richtungen entwickelt als man vielleicht erwartet hat oder sie vorgestellt hat?

00:06:16: Ja ich kenne das von mir auch also wenn ich zurückdenke wie vor fünf Jahren war habe ich das Gefühl ich bin ein komplett anderer Mensch.

00:06:24: Was ich mich jedoch frage, bleibt da eine Konstante in mir?

00:06:28: Also bin ich jetzt einfach nur eine andere Version von mir selbst oder bin ich wirklich ein komplett anderer Mensch?

00:06:35: Also komplett anderen Menschen indem sie nicht weil man ja auf sich selber aufbauen muss.

00:06:42: Wenn wir einen komplett anderen mensch werden wollen würde müsste man ja sich selber eliminieren.

00:06:47: das funktioniert ja nicht.

00:06:49: Aber es ist so, dass die Zutaten sich verändern und das neue Zutat hinzukommen.

00:06:54: Und das gibt eigentlich ein neues Bild oder ein ganz anderes Bild.

00:06:59: Man kann auch sagen, wenn hundert Menschen auf Italien in die Ferien fahren, dann erlebt jeder Mensch ein anderes Italien!

00:07:09: Wenn ich zwanzigmal nach Italien fahre, dann erlebe ich jedes Jahr ein bisschen ein anderes Italia.

00:07:16: Das heißt... Oder man kann sagen, es liegt in der Natur von der Sache.

00:07:22: Dass das nicht gleich bleiben kann und auch Menschen die sich scheinbar nicht ändern verändern sich einfach ein bisschen langsamer.

00:07:30: Aber die Veränderung, die findet statt ist, sei dieses Teil von unserem Leben und man kann sich nicht nicht verändern.

00:07:37: Man kann sich weigern, sich zu entwickeln und sich blockieren aber auch dann finden eine Entwicklung statt.

00:07:44: Kommen wir einmal zum Energiefeld.

00:07:46: also wir haben mehrmals besprochen dass das Energiefeld sehr individuell ist und eine Energiefeldsignatur hat.

00:07:54: Die bleibt aber konstant, oder nicht?

00:07:57: Also diese Energiefeldsignatur bestimmt ja irgendwie mit wer ich bin, oder?

00:08:04: Genau weil die Energiefelsignatur ist so der... ...die Summe wie ein Mensch sich verhält, wie er reagiert, wie es ist Und darum bleibt diese Energieweltssignature grundsätzlich gleich.

00:08:19: Sie kann sich aber so ändern, dass wenn man nicht genug tief schaut, man die Signatur nicht mehr erkennt.

00:08:29: Aber wenn man weiß worauf man achten muss dann erkennt man das es eine Signatur von früher ist, die sich entwickelt hat.

00:08:36: und auch Energiefeldsignaturen sind nicht statisch.

00:08:40: Man könnte sagen ein Fingerabdruck.

00:08:42: der ist aus meiner Sicht immer gleich egal wie alt ich bin vom Energiefeld, der ist auch gleich egal wie alt man wird aber er verändert sich und bleibt doch gleich.

00:08:57: Jetzt sind wir wieder in den Gegensätzen wo beides giltet wo ein manchmal das Hirn ein bisschen zermartet.

00:09:04: Und es hat damit zu tun dass auch wenn man sich ändert man dergleiche Mensch bleibt Aber eben anders.

00:09:11: und darum ist man gleich obwohl man ein total anderer Mensch ist

00:09:16: Wenn ich das gerade richtig verstanden habe, was du gesagt hast.

00:09:18: Das Energiefeld ist die Summe von dem wie man sich verhält und fühlt.

00:09:23: Und deswegen bleibt das Energiefed gleich aber ich kann mich doch verändern wie ich mich fühle oder verhalten.

00:09:30: Ja,

00:09:31: aber ich sage mal so wenn wir die Zeit begrenzen auf ein Leben dann ist eine Veränderung in einem Leben dass man einen total anderen Mensch wird.

00:09:41: dann haben vom Energiefelt eigentlich wie unwahrscheinlich.

00:09:44: Auch wenn man im Außen total anderes Leben hat, so sind die Werte... Die Art, wie er reagiert auch, wen sie sich verändert trotzdem immer noch sichtbar und darum ist das Energiefeld da auch dann wieder erkennbar?

00:10:03: Kommen wir mal zu einer vereinfachten Frage, sagen wir mal die Kinderfrage.

00:10:08: zurück zur Basic Was bedeutet denn ich selbst zu sein?

00:10:12: also was ist das Wenn du es um Kind erklären müsstest, was ist es, ich selbst zu sein?

00:10:22: Das ist jetzt eine schwierige Frage.

00:10:24: Den Kinder klären Sie selber zu sein!

00:10:28: Da würde man ganz einfach vorgehen und sagen find heraus, was dir im Leben Freude und Spaß macht.

00:10:36: Finde heraus wo du wie du Dinge machen kannst, wo du am Abend zufrieden einschläfst oder morgen zufriedend aufwachst Und wenn's mal nicht klappt Mach dir keine Gedanken.

00:10:51: Wichtig ist, dass du die meiste Zeit in dem Gefühl bist, dass dir das Leben gefällt und es gut

00:10:57: tut.".

00:10:58: Das würde ich so einen Kind so einfach erklären?

00:11:01: Das ist jetzt was man tun sollte um sich selbst zu sein.

00:11:06: Können wir vielleicht versuchen dieses Ich-Selbst-San zu definieren ähnlich wie Du das mit dem Energiefet meintest.

00:11:11: also... ...ich dachte immer oder ich würd's so definieren, ich selbst zu seien bedeutet Oder ist die Summe, wie ich denke?

00:11:21: Wie ich fühle und wie ich mich verhalte.

00:11:25: Und ja das sind so Variablen, die sein können und natürlich auch fix Sachen.

00:11:30: also vielleicht... ...wie ich aussehe oder wie ich bin, wie meine Genetik ist.

00:11:36: Also die Summa all dieser Sachen isst Ich selbst und das kann sich natürlich verändern aber der Kern bleibt drin oder bleibt gleich

00:11:44: Genau.

00:11:45: Also ich glaube mal zuerst muss man sagen, man kann nicht sich selber sein weil man in der eigenen Haut feststeckt.

00:11:51: Aber man kann es mehr oder weniger sein.

00:11:54: Man kann so wenig sich selbst sein dass man sich ein bisschen dabei verliert.

00:11:59: und sich selber zu sein vom System her heißt eigentlich das man in sich hinein hört und hört was man will.

00:12:10: Dass man durchs In sich hineinhören Und das ist ein wichtiger Punkt, lernt mit sich ehrlich zu sein will.

00:12:17: Sich selber zu sein heißt sich selbst ins Gesicht zu schauen.

00:12:22: Sich selbst zu sein heisst sich selber auszuhalten – das Gute was man tut und die Fehler die man macht.

00:12:29: es nicht immer so einfach und es geht eigentlich darum bei sich selber zu seien und sich selber nicht zu verlassen.

00:12:37: Und vielleicht ist das noch ein großes Stück wo man sagen kann Menschen die sich selber sind die halten stark zu sich selbst und Menschen, die wenige sie selber sind, die halten weniger zu sich selber.

00:12:51: Und wenn Sie mehr zu sich sein wollen, müssen Sie lernen, mehr zu dich selbst zu

00:12:56: halten.".

00:12:57: Wenn das so natürlich ist?

00:12:59: Warum ist es denn so schwierig ich selbst zu sein?

00:13:02: Wieso kritisiert man sich immer am meisten?

00:13:09: Weil sich selbst zu kritisieren nichts damit zu tun hat ob man sich selber isst oder nicht sondern es ist eine Angewohnheit, es ist Diplogie beginnt dass man mit sich selber vielleicht zu wenig zufrieden ist von sich selbst immer zu viel erwartet.

00:13:26: aber man kann auch dann sich selber sein.

00:13:29: Das ist wie eigentlich ein anderer Punkt.

00:13:32: ich glaube jemand der sich gerade sich selber ist und nicht im Stich lässt bei sich selbst ist und darum sich selber wird mit sich selbst weniger kritisch sein Weil er sagt, okay das war jetzt nicht gut.

00:13:45: Wie kann ich es besser machen?

00:13:47: Und ich sage sich dass jemand der mit sich streng ist und nicht selber ist Das meine ich nicht.

00:13:51: aber wenn man mehr selbst sein möchte dann sollte man mit sich selbst wohlwollend sein Aber auch streng Aber auf eine wohlwohlende Art so nach dem Motto ok das habe Ich Jetzt Nicht Gut gemacht das waren Wirklich Fehler.

00:14:09: Jetzt muss ich mich nicht fertig machen, sondern ich konntete immer jetzt darauf wie korrigiere ich diese Fehler und mache sie nicht mehr.

00:14:15: Dass es in Zukunft vermeide also sich selbst zu sein beinhaltet auch dass man mit sich selbst und dem was man macht sehr konstruktiv umgeht.

00:14:26: Denn ist das quasi ein Ergänzung von der Folge als wir über bei dir selbst bleiben Und authentisch leben.

00:14:35: ja genau Das gehört sehr nahe zueinander, hat auch eine starke Wechselwirkung.

00:14:43: Aber es sich selber zu sein... Da gehört für mich eine große Prise dazu, sich selbst wirklich nicht im Stich zu lassen, für sich selber da zu sein.

00:14:53: nur dann kann ich bei mir selber und auch ich selber sein wenn ich auch da bin und nicht durch Abwesenheit glänze indem ich mich selber im Sticht lasse.

00:15:02: Und das ist gar nicht so einfach wie es euch jetzt anhört

00:15:06: Kann ich bestätigen?

00:15:09: Erika, kommen wir zum Punkt.

00:15:10: Also viele würden jetzt sagen das ist Ego und Ego ist nicht gut.

00:15:15: Ist ich selbst zu sein mein Ego?

00:15:18: Auf jeden Fall!

00:15:20: Das volle positive Ego.

00:15:24: Viele Leute wenn sie von Ego sprechen werfen Egoismus in einen Topf hinein und dabei isst Egoismus extrem versettenreich.

00:15:33: Das Ego, das ich ist aus meiner Sicht für eine Persönlichkeit extremst wichtig.

00:15:38: Die Frage ist nur habe ich ein positives Ego oder habe ich einen negatives Ego?

00:15:43: Und das negative Ego ist auf Kosten von anderen und das positive Ego beschützt und erhält einem selbst!

00:15:52: Also das negative ego ist grenzüberschreitend und das Positive Ego zeigt Grenzen auf und schaut dass man erhalten bleibt.

00:16:01: Also du nutzt Ego und Egoismus als Synonyme.

00:16:05: Ich dachte immer, das wären zwei verschiedene Sachen.

00:16:07: also Ego wäre eher das Bild was ich versuche nach außen zu zeigen von mir?

00:16:13: Und Egoist muss eher ein Gefühl oder eine Charaktereigenschaft?

00:16:19: Also ist sicher der Egoismus in dem Sinn ist sicher eher wie man es auslebt und dass Ego eher so einen statischen Zustand.

00:16:26: aber auch da gibt's im beiden Bereich das positive und das negative Und in der heutigen Zeit wird aus meiner Sicht zu viel das Ganze einfach in einen Topf geworfen.

00:16:38: und ich lese und höre auch immer wieder, du musst das Ego loslassen.

00:16:43: Würde ich jedem abraten das positive Ego Loszulassen weil man sich dann selber irgendwann verliert, weil man nicht mehr zu sich selbst halten kann.

00:16:51: Und das negative Ego kann man auf jeden Fall loslassen, weil das ist ein Ego, dass eher zerstörig ist.

00:16:57: Das kann selbst zerstörtisch oder fremd zerstörungst wirken.

00:17:01: aber das positive Ego das wirkt auch heilend, weil es ja das jene die Eigenschaft ist, die bewirkt, dass man zu sich selber schaut und zu sich hält.

00:17:13: Und doch sagen ja so viele oder schwören darauf das Ego abzulegen, weil man sich sonst damit identifiziert oder abhängig wird von diesem Ego.

00:17:22: Warum glaubst du, dass so viele dieses Ego so verteufelt?

00:17:26: Ich glaube, weil das EGO als etwas Negatives angeschaut wird – also etwas egoistisches, weil sich da auch wirklich mehr mit dem negativen Egoismus und Ego auseinandergesetzt wird von allem in der Welt eine positive und negative Seite.

00:17:45: Und wenn ich die positive Seite eliminiere nur weil sie eine negative Seite hat, dann werde ich aus meiner Sicht mich verlieren!

00:17:56: Ich nehme ein Beispiel, Messer.

00:18:00: Messer müsste man theoretisch sagen.

00:18:02: mit Messern kann man Menschen verletzen.

00:18:04: wir verbieten alle Messer aber dann kann ich kein Brot mehr schneiden Gemüse mir schneiden, ich kann nichts mehr schneiden.

00:18:13: Weil das Messer eine Wichtgerundenschaft ist für unsere Zivilisation und jeder braucht das Messen täglich oder die im Allermeisten.

00:18:22: Und darum ist das Messers aus unserem Leben zu verbannen zu kurz gedacht.

00:18:28: Jetzt kann man sagen okay wir versuchen zu vermeiden dass jemand ein Messernutz für tödliche Oder für Angriffe auf andere Menschen oder für Drohungen Das macht wie Sinn.

00:18:36: aber das Messere wegzulegen um Brot zu schneiden, das macht absolut keinen Sinn.

00:18:41: Und so ist es auch mit dem Ego und mit dem Ägoismus der selbst erhaltende positive, auch warme Egoismus, der selbst Erhaltend ist, der für uns sorgt.

00:18:56: Der ist schützenswert!

00:18:58: Und der zerstörige Ego-ismus, dass es klar den darf man und soll man auch ablegen.

00:19:03: Ich vergleiche's noch gerne mit dem Immunsystem.

00:19:08: Wenn ich ein zu schwacheres Immun-System habe Dann kommen die Bakterien und mein Körper wird sterben.

00:19:16: Wenn ich ein zu aggressives Immunsystem habe, dann zerstört sich der Körper selber, ergreift sich selber an!

00:19:23: Wenn ich aber einen ausgewogenes Immun-System habe, bleibe ich gesund und bin in meiner Kraft und kann ein gutes Leben führen.

00:19:33: Und beim Egoismus ist es das selbe.

00:19:38: Wenn ich ein positives Ego habe und einen positiven Egoismus habe, dann bin ich in einem starken Leben.

00:19:44: Habe ich aber kein Ego- und kein Ekoismus?

00:19:47: Dann werde ich am Leben zerbrechen weil mir irgendwann die Kraft fehlt!

00:19:51: Und habe ich ein negatives übersteigertes Ego oder Egoismus?

00:19:57: Dann werd' ich mich selber schaden und auch im Umfeld schaden... ...und bin zerstörig schon unterwegs.

00:20:03: Am Schluss ist das Schöne auf der Welt muss jeder selber für sich entscheiden, was er machen möchte.

00:20:09: Ich plädiere für das positive

00:20:11: Ego.".

00:20:13: Ist es denn grundsätzlich schlecht mit etwas zu identifizieren?

00:20:18: Also mich selbst zu beschreiben indem ich mich mit etwas identifiziere ein Bild von mir habe...

00:20:25: Ein Bild von sich zu haben und sich zu identifikieren ist aus meiner Sicht etwas Positives an diesem Bild festzuhalten und nicht zuzulassen dass sie sich verändert.

00:20:35: Das ist dann wieder Negativ.

00:20:40: Riko, ist es für Kinder einfacher sich selbst zu sein?

00:20:45: Ja!

00:20:46: In den allermeisten Fällen ja weil Kinder ja das Ausmaß des Lebens noch nicht begreifen können.

00:20:56: Sie reagieren zwar drauf und sind auch sehr sensibel aber Kinder verstehen viele Bereiche nicht die wir als Erwachsene verstehen und als Erwachsene uns dann hemmen.

00:21:06: Ich sage mal wenn wir Kinder sind dann singen wieder auf los Und uns ist doch egal, ob das den Leuten gefällt oder nicht.

00:21:13: Weil wir Lust haben zu singen!

00:21:15: Dass so die kindliche Unschuld.

00:21:17: und wenn wir als Wachsene beginnen drauf loszusingen dann reagieren wir viel stärker auf unser Umfeld Wenn wir merken oh da das gefällt.

00:21:25: jetzt sind Leute nicht unabhängig ob es vielleicht trotzdem gut gewesen ist.

00:21:30: Und wenn wir älter werden dann nehmen wir Dinge komplexer wahr Wir können sie besser differenzieren und das macht es dann schwieriger sich selber zu sein.

00:21:39: Und das sieht man auch, wenn man ein bisschen älter ist.

00:21:42: Mit zwanzig macht man Dinge die man mit vierzig nicht mehr machen würde weil man mehrere Erfahrungen hat, weil man sie von einer anderen Seite anschaut und es ist aber wichtig dass man mit zwanziger diese Dinge tut.

00:21:54: Es ist aber auch wichtig, dass man sich vielleicht mit vierzig nicht mehr tut Weil man sich entwickelt hat und verändert hat.

00:22:02: Du sagst wir legen dieser Unschuld quasi ab Diese natürliche Version so zu sein wie man ist, weil man reflektierter ist.

00:22:10: Kann es nicht aber auch sein, weil wir auch kritisiert werden oder abgelehnt werden für die Individualität, die wir sind?

00:22:21: Ich glaube das kann wie beides sein, aber Kritik kann ja da landen wo Bewusstsein vorhanden ist für mehrere Sichtweisen.

00:22:36: und je ältiger ich werde Ist es im Idealfall so, dass ich die Fähigkeit bekomme, mehrere verschiedene Dinge anzuschauen?

00:22:48: Und darum sind... Wenn man sich gut entwickelt hat man wenn mein älter wird mehrere Blickwinkel weil man sieht ja das kann jetzt auch so sein.

00:22:58: Das ist so dass wenn man jung ist denkt man so Ja wenn ich da sich erlebe dann ist mein Leben vorbei.

00:23:04: Ich muss jetzt da mitmachen ich will jetzt dahin und um wenn mein Ältere ist Denk man ja, klar will ich da hin aber die Gelegenheit kommt wieder.

00:23:14: Ich kann das auch in nächster Woche tun weil man wie eine größere Übersicht hat und je grösser die Übersichte ist es so schwierige wird es auch sich selber zu sein auf der reiten Seite weil man mehr Möglichkeiten hat weil man mehrere Sichtweisen sieht.

00:23:32: Es macht dann aber auch einfacher Gleichzeitig, obwohl es schwer wird weil man die eben die verschiedenen Seiten sieht kann sich dann auch oft besser entscheiden.

00:23:43: Kann vielleicht mein Beispiel von mir machen als ich noch klein war da war ich sehr schüchtern und sehr ruhig.

00:23:49: Ich bin aber in einer lauten chaotischen italienische Familie aufgewachsen wo alle sehr laut und ja Ausdrucksstaat waren Und mir wurde aber das Gefühl gegeben dass mit mir irgendwas nicht stimmt.

00:24:01: oder ich habe mir selber gesagt weil ich gemerkt hab Okay, es wird nicht gut angenommen dass ich nicht so bin.

00:24:07: Und da habe ich ja auch angefangen mich zu verlassen oder so eine kleine Krise zu haben.

00:24:11: wir bin ich eigentlich weil eigentlich war ich ja schüchtern und ruhig aber da kein anderer so war hab ich mich falsch gefühlt und das habe ich wirklich bis zum erwachsenen Alter auch mitgenommen wo ich dann im Erwachsenen sein nochmal besser natürlich beurteilen konnte wer ich eigentlich wirklich bin.

00:24:30: Also wie würdest du das einordnen?

00:24:32: Habe ich mich irgendwann verlassen, war ich überhaupt jemals ich selbst?

00:24:37: Ich glaube du warst immer dich selbst und was du jetzt beschreibst ist eigentlich hervorragend weil es eine gute Basis ist um Entwicklung zu sehen.

00:24:46: Das heißt du hast wie gemerkt wer du bist und dein Fehler war nur als Kind was ja logisch ist dass du das anderes sein als falsch empfunden hast weil alle anderen anders gewesen sind.

00:24:58: Aber es ist die Klassische Auseinandersetzung.

00:25:00: Wer bin ich, wer sind die anderen?

00:25:02: Und da ringt die Aufmerksamkeit.

00:25:07: Wer bekommt Recht, wer nicht?

00:25:09: und so wie ich dich empfinde hast du im Schluss gewonnen.

00:25:13: Du hast dich dafür für dich selber entschieden.

00:25:18: Es ist aber so dass wir diese Kämpfe vor allem wenn wir jung sind stärker haben.

00:25:22: Die können auch stattfinden wenn wir älter sind Aber es geht wirklich darum, wer bin ich?

00:25:28: Wie ist mein Umfeld?

00:25:29: Wo unterscheide ich mich?

00:25:30: und wenn ich mich unterscheidere habe die Kraft trotzdem zu mir zu stehen so zu bleiben wie ich bin.

00:25:37: Und wenn das natürlich in jungen Jahren bereit ist dann ist es auf der einen Seite tragisch aber auf der anderen Seite ist es eine Riesenchance schon in Jungen Jahren sich mit den Themen auseinandersetzen zu müssen was im Alter da ein Vorsprung gibt bei Menschen, die sagen für mich ist alles in Ordnung.

00:25:56: Ich habe noch nie ein Problem gehabt bin jetzt vierzeig Jahre und jetzt hab ich das erste Mal eine Krise was es ja auch gibt.

00:26:04: also ich sage mal in der Jugend diese Herausforderungen bewältigen zu müssen.

00:26:10: die stärken einem extreme Mahltrag wenn sie in der Jugend sehr belastend sein können.

00:26:16: Du hast Krise gesagt dass ein guter Punkt das bedeutet wenn ich irgendwann mich selbst verlassen habe mich abgelehnt habe, kommt dann irgendwann im Laufe der Jahre oder des Lebens die Krise?

00:26:28: Wo man dann die Chance hat sich nochmal neu zu finden oder neu zu identifizieren.

00:26:33: Ich glaube die Chancen sich neu zufinden und neu zu identificieren, die hatten wir immer wieder.

00:26:38: Die Frage ist ob man sie nutzt, ob man den Preis dafür bezahlen möchte.

00:26:42: Und bei vielen Menschen kommt irgendwann der Punkt wo sie sagen ich will den preisbezahlen nicht selber zu sein oder ich will den preis nicht bezahlen.

00:26:51: Nicht mich selbst zu sein, weil auch das hat ja ein preis.

00:26:55: Ich glaube einfach dass es etwas ist was das natürlichste auf der welt ist.

00:27:00: man Ist bei sich es funktioniert und dann ist man aber nicht bei sich.

00:27:05: Es funktioniert nicht und je nach umfeld je nach situation ist es einfacher oder schwerer.

00:27:12: Und es ist jetzt das, wo wir alle durch müssen.

00:27:14: Die einen denn früher und die anderen später.

00:27:16: Aber jeder wird damit konfrontiert sich selbst sein zu müssen... ...und sich zu entscheiden bin ich für mich oder bin ich gegen mich?

00:27:24: Verliege ich mich verleugne Ich mich?

00:27:27: wie will ich das Leben leben?

00:27:28: Es gibt auch Menschen, die sich ein Leben lang verleugen und nie sich selber sind.

00:27:33: Wie kann ich denn anfangen mich selbst kennenzulernen?

00:27:36: hast du da irgendwie eine Übung oder etwas was du bei deiner Praxis erlebst.

00:27:43: Ich glaube, wenn man anfangen möchte sich selber zu sein dann würde ich das Blatt Papier nehmen jeden Tag.

00:27:52: Zwei Spalten machen eine Links so verhalte ich mich und rechts wie würde ich mich gerne verhalten?

00:28:00: Dass man einfach mal ein bisschen reflektiert was habe ich heute getan und wie hätte ich eigentlich mich besser verhalten wollen?

00:28:09: Und das hilft so ein bisschen, enge Denkmuster aufzubrechen.

00:28:13: Es hilft auch Dinge von anderen Seiten zu sehen und auch zu erleben dass es mehr als nur einen Weg gibt den man gehen kann.

00:28:23: Und es ist eigentlich die Selbstreflektion die aber auch nicht übermäßig sein sollte sondern man muss ja noch leben den ganzen Tag nicht nur reflektieren und wenn man das sich sagen mal zehn Minuten am Tag macht dann reicht das völlig aus um ganz langsam ein neues Bewusstsein zu entwickeln, wo man wie merkt okay ich habe jetzt den ganzen Tag das gemacht aber eigentlich merke ich dass mir das gar nicht entspricht und dann würde ich nicht handeln und nicht reagieren sondern das zuerst mal beobachten.

00:28:52: und schauen wir sich entwickelt.

00:28:55: Ich fand gerade zwei Sachen sehr interessant.

00:28:56: einmal dieses jeden tag.

00:28:58: das bedeutet man kann jeden tag sich nochmal neu korrigieren man verändert sich ja auch jeden tag oder merkt ok das was ich gestern wollte passt heute irgendwie doch nicht.

00:29:08: Und was ich aber auch sehr interessant war, du meintest eine Speite mit so verhalte ich mich und eine Speit so möchte ich mich verhalten.

00:29:15: Dieses Möchten das muss ja auch ich sein irgendwie.

00:29:20: also ich könnte ja woher weiß ich denn dass so wie ich mich Verhalten möchte wirklich zu mir passt und nicht irgendwie eine Fantasierte Vorstellung ist von dem was ich gerne sein möchte?

00:29:32: Das musst du rausfinden Und das ist bei sich zu sein, sich selber zu sein.

00:29:38: Ist nicht etwas was man macht sondern was man herausfinden muss, was man testen muss.

00:29:43: und vielleicht schreibe ich heute auf, heute war ich mich nicht selbst weil ich das und das gemacht habe und vier Tage später schaue ich zurück und merke mmh... Ich war doch mich selber!

00:29:57: Weil ich hab ja nicht das gewusst dass es sich so entwickelt und zum Glück habe ich mich da so entschieden.

00:30:02: Also die Beurteilung, ob ich mich selber bin oder nicht.

00:30:05: Ob ich zu mir halte oder nicht ist eigentlich nicht eine einzelne Betrachtung, sondern es ist eine Betruchtung, die über einen langen Zeitraum stattfinden muss.

00:30:18: Ich kann nicht sagen, bin ich mich selbst?

00:30:21: Ich kann das nur sagen wenn ich das über den letzten Zeitraum betrachte.

00:30:27: Was ich sagen kann, bin in den letzten Jahren mich selber gewesen.

00:30:30: Kann ich sagen ja Zu einem großen Teil mehr, da weniger.

00:30:34: das geht wie.

00:30:36: Weil ich genug Ereignisse habe um da ein Bild herauszumachen.

00:30:40: Wenn ich aber jetzt nur sage bin ich heute mich selber ist es viel schwer zu beantworten weil sich selber zu sein von ganz vielen Sachen abhängig ist und sich eigentlich nur über die Masse eigentlich wie ein Bild ergibt.

00:30:56: Und jetzt bin ich wieder beim Pixel.

00:30:58: Wenn ich nur fünf Pixel habe, ergeben sich noch kein Bild daraus.

00:31:01: Habe ich aber hunderttausend Pixel?

00:31:04: Er gibt sich auf einmal ein Bild und einen Muster daraus!

00:31:07: Darum kann man nur sehen ob jemand sich selber ist wenn man das über einen längeren Zeitraum anschaut weil es kann sich ja auch jemand verlassen, weil er gerade in einer schwierigen Situation ist lässt er sich im Stich und drei Tage später findet er wieder zurück.

00:31:25: Und in allen anderen Bereichen ist es sich selber, aber jetzt in dem Bereich war er wie zu schwach zu sich selbst zu halten.

00:31:32: Darum muss man sich davor in Acht nehmen nur so einzelne Momente zu beobachten, dass wir lernen jemanden kennen und der macht einen schlechten Nein oder sagt ja da ist er gar nicht bei sich, das kann auch sein weil er einen schlechten Tag gehabt hat.

00:31:48: Das ist so spannend beim Telefonieren!

00:31:52: Wenn ich jemanden anrufe, dann habe ich ja keine Ahnung in welcher Situation ist er.

00:31:59: Ich habe keine Ahnung, musste gerade auf Toilette.

00:32:03: Ich hatte keine Ahhnung, hatte der gerade einen Streit mit seinem Chef?

00:32:07: Mit seiner Frau hat er gerade seine Ferien geplant, ist er gerade in einem unzufriedenen Moment und ich bekomme das gegenüber am Telefon weil ich jemandem außen nichts anrufen kann.

00:32:20: Man kann auch jemand mit dem Telefonkoll überraschen Und dann bekomme ich Diversion, die ihr gerade im Moment ist mit all seinen Vor- und Nachteilen.

00:32:29: Und wenn ich in einem guten Moment erwische, werde ich sagen, ah Riko schön rufst du an wie geht's dir?

00:32:33: Und wenn Ich in einem schlimmen Moment erwischt streite mit seiner Frau keine Ahnung Krise Probleme im Job und nicht rufe anderen sagt er Ja was willst Du hab keine Zeit!

00:32:43: Und ich denke so ah was hat der jetzt wieder?

00:32:46: Und so ist es auch mit dem sich selber sein.

00:32:50: Es braucht... Eine genügend.

00:32:53: viele Bildermomente, Situationen wo man jemanden kennt begleitet sieht oder sich selbst um zu beurteilen können.

00:33:02: ist man sich selber weil es nicht um die einzelne Situation sondern um die Summe der Situation geht.

00:33:08: Und darum ist es egal wenn man mal in einer Situation nichts sich selber ist.

00:33:12: das ist viel egal.

00:33:13: Es geht um die summe.

00:33:16: Was ist wenn ich ich selbst bin und Ich sehe das Gesamtbild und mir gefällt das Bild nicht.

00:33:23: Also, habe ich die Chance mich dann zu verändern oder muss ich mich selbst akzeptieren und sagen okay so bin ich nun mal aber?

00:33:30: Beides.

00:33:32: Das Spannende ist... Darüber haben wir glaube noch nie gesprochen.

00:33:35: eine Superkraft der Wahrnehmung ist Die Realität zu sehen auszuhalten und zu akzeptierend.

00:33:42: Wenn ich etwas ändern will, dann muss sich die Realität akzeptiert damit Ich einen Ausgangspunkt habe wo ich mich verändern kann.

00:33:50: wenn jetzt jemand sagt Dann akzeptierte die Realität und kann dann versuchen, ehrliche zu werden wenn er das möchte.

00:34:02: Wenn ich aber unehrlich bin und sage ne, nee, ich bin ehrlich...ne, nein!

00:34:07: Ich bin nie unehrlig, dann betrüge ich mich selber und dann wird Veränderung extremst schwierig.

00:34:13: Und beim sich selbst sein ist das Härteste Sich in die Augen zu schauen Das kräht man im Volksmund, kannst du in den eigenen Spiegel schauen sich selber in die Augen zu sehen und zu sagen, Junge da machst du Fehler.

00:34:30: Da bist du zu wenig ehrlich oder da hast du dich zu stark angepasst.

00:34:35: Und das ist hart um.

00:34:35: wenn man das schafft dann hat man den ersten und größten Schritt für die Veränderung schon gemacht weil man die Realität zieht, sie akzeptiert, sie zulässt, sich dafür nicht fertig macht sondern für sich Verständnis aufbringt sich nicht im Stich lässt.

00:34:51: Das ist wie wenn ein Kind dass ein Fehler gemacht, dann sagt man dem Kind auch nicht da, du hast einen Fehler gemacht bist du dumm.

00:35:00: Sondern also sollte man nicht tun meine Empfehlung sondern sagen wir nach okay du hast den Fehler gemacht ja das war jetzt vielleicht nicht deine beste Entscheidung aber schau mal wie hättest du denn anders reagieren können?

00:35:12: Und der Fehler ist passiert.

00:35:13: Jetzt musst du mit dem Leben, aber wie kannst du ihn in Zukunft vermeiden?

00:35:16: Oder wie kannst Du den korrigieren?

00:35:18: oder du hast jetzt mit jemandem Streik gehabt und eigentlich wolltest du gar nicht und du merkst dass du im Fehler warst.

00:35:25: Dann schlaft auch eine Nacht darüber und melde dich bei dem und entschuldige Dich und stehe doch dazu das du was falsch gemacht hast.

00:35:31: Denn so findet Entwicklung statt.

00:35:33: Entwicklung findet nicht statt indem wir uns selber hinteres Licht führen betrügen irritieren unseren Verstand selber benebeln, dass wir Dinge nicht erkennen sondern Entwicklung funktioniert dann wenn wir den Mut haben zu sehen wer wir sind und so weiterkommen möchten.

00:35:51: Und ich wurde mal gefragt vor Jahren arbeitest du lieber mit Menschen die sich entwickeln von sich aus oder mit Menschen äh die die böse sind?

00:36:03: Äh und da habe ich gesagt das ist mir eigentlich egal weil für mich ist nur entscheidend wohin will jemand Wenn jetzt jemand zu mir kommt und der hat ein Leben lang manipuliert, und schlechte Dinge getan.

00:36:17: Und ich sehe Energie, weil er will sich jetzt ändern, sonst würde er gar nicht kommen, wenn es sich nicht ändern wollen würde.

00:36:23: Dann würde ich sagen okay das war vielleicht nicht gut dass du getan hast aber wir schauen jetzt erst du, wenn du das willst die dich in eine andere Richtung entwickelst, die dich positive macht und die dich ehrliche macht und dir dann auch stärker machen kann sind nicht frei von Fehlern, wie alle Menschen machen.

00:36:43: Dinge die wir im Nachhinein denken würde ich so nicht mehr machen und das ist ja eigentlich Entwicklung.

00:36:50: Und wenn jetzt mir jemand begegnen würde oder sagen würde weißt du ich habe in meinem Leben nie einen Fehler gemacht und war immer alles gut.

00:36:59: also ich würde dem nicht glauben weil dass aus meiner Sicht nicht möglich ist aussieht jemand lebt nicht und macht nichts und wagt nichts Etwas, was man wirklich nicht unterschätzen darf.

00:37:11: Im Nachhinein ist man immer schlauer als voraus und nur weil man im Nachhinen ein Schlauer ist heißt es nicht dass man vorausschauend schlau sein kann, weil es gibt immer einen Faktor den man nicht sieht dem man nicht erwartet die sich verändert und darum ist eigentlich die Entwicklung der Schlüssel den Mut zu haben die Realität zu sehen um von da versuchen weiterzukommen.

00:37:37: Das ist wirklich eine Superkärfte, wenn man den Mut hat das zuzulassen.

00:37:42: Schön!

00:37:43: Ich will gar nicht mehr dazu sagen.

00:37:45: Ein wunderbareres Ende vielleicht... Was würdest du jemanden jetzt noch sagen der gerade an einem Punkt ist?

00:37:52: Man isst nun mal wie man grade ist, dass es der Ist-Zustand, das haben wir ja gerade gelernt aber der realisiert.

00:37:57: mir gefällt diese Version meiner selbst nicht.

00:38:00: Hast Du dann noch einen Abschlusssatz oder ein erster Step dem man heute Abend machen kann?

00:38:06: Ja, und da möchte ich ein Beispiel aus meinem Leben geben.

00:38:09: Ich wollte mich als ich jung gewesen bin so schnell wie möglich entwickeln Und habe dann eigentlich mit der Zeit gemerkt dass das gar nichts verändert weil Entwicklung unendlich ist und was sich allen Zuhörungen mitgeben möchte.

00:38:25: Es geht nicht darum, dass man sich schnell entwickelt gut entwickelt richtig entwickelt Weil das wissen wir jetzt im Nachhinein ob es gut gewesen ist oder nicht dass man dran bleibt und wenigen Fehler macht, macht es wie ich.

00:38:40: Korrigiert ihn, lernt daraus und geht weiter.

00:38:44: So macht das Leben Spaß!

00:38:45: Man entwickelt sich, man lernt wird stärker stabiler, bleibt sich mehr treu, wird mehr sich selber und lernt immer mehr sich selbst nicht im Stich zu lassen um für sich selbst da zu sein.

00:38:58: Was ich am meisten von dieser Folge mitnehme, ist genau das was du gerade gesagt hast.

00:39:02: Weil ich möchte auch immer schnell schnell schnell springen fliegen am besten aber zu lernen die Entwicklung zu genießen weil wie du grad meintest es gibt ja nicht dass eine ziel da bin ich angekommen der erreiche ist.

00:39:15: das heißt selbst wenn ich mich beeile Ich kann mich trotzdem unendlich beallen und dann ergenießt sich vielleicht diese Schritte nicht dazwischen.

00:39:23: Und man sagt ja auch so schön Der Weg ist das Ziel Manchmal sind diese Kitschengesprüche dann doch wahr.

00:39:30: Also das nehme ich mit, vielen Dank für die spannende Folge und bis zum nächsten Mal!

00:39:37: Ich danke die Tizianer für die spannenden Fragen um was sich noch den Zuhören mitgeben möchte.

00:39:43: im Schluss entscheidet die Konstanz das heißt wenn man dran bleibt.

00:39:47: dass ist viel entscheidender als die Geschwindigkeit.

00:39:51: und wenn ihr jemandem kennt wo dieser Podcast helfen könnte oder Inspiration sein könnte, dann teilt euch diesen Podcast als würde uns helfen den Kanal ein bisschen aufzubauen um mehr Reichweite zu bekommen.

00:40:04: Um einfach Menschen andere Sichtweisen mitzugeben zu inspirieren und zum Nachdenken zu bringen Denn nachzudenken ist eine Superkraft die uns hilft uns täglich zu entwickeln.

00:40:16: Ich wünsche euch ne gute Zeit genieß das Leben Und bis bald wir hören uns bald wieder.

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