#72: Es allen recht machen: Warum du nie bekommst, was du willst
Shownotes
Es allen recht machen und trotzdem leer ausgehen: Du gibst, du bemühst dich, du bist nett und bekommst nicht, was du dir wünschst.
In dieser Folge zeige ich dir den Mechanismus dahinter: warum Geben allein nicht reicht, warum wir ausgerechnet bei den wichtigen Dingen verstummen und wie du Schritt für Schritt lernst, für dich einzustehen.
Mit einer konkreten Übung, die du diese Woche starten kannst.
0:00 Dieser Satz ist falsch 2:17 Der Teufelskreis 7:12 Alle Fenster offen, Heizung auf Vollgas 11:52 Ein Nein ist ein Gewinn 14:59 Die Zwiebel-Übung
Deine Kraft ist da. Du hast nur den Zugang dazu verloren. Im Alltag suchst du im Aussen weiter, und das Gefühl bleibt, dass dich das nicht wirklich trägt.
Seit über 30 Jahren arbeite ich an genau dieser Mechanik. Kein Mindset-Coaching. Sondern Arbeit am System. Es geht darum, wieder Zugang zu deiner eigenen Kraft zu finden.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Du gibst, du bemüßt dich.
00:00:02: Du bist nett und trotzdem bekommst du nicht was du willst.
00:00:07: Weißt du warum?
00:00:09: Weil du es nie gesagt hast!
00:00:11: Wir alle glauben denselben Satz Wenn ich gebe, bekomme ich was ich will.
00:00:17: Dieses Satz ist falsch.
00:00:20: Wichtig ist wenn ich sage was sich will dann bekomme Ich was ich Will.
00:00:26: Heute zeige ich dir ein Mechanismus der mehr Beziehungen zerstört als Streit, mehr Menschen erschöpft als harte Arbeit und den fast niemand sieht.
00:00:39: Ich bin Igor Brunner.
00:00:40: was ich mache hat einen Namen Energiefeld.
00:00:43: Mechanik.
00:00:44: mein Fachgebiet seit über dreißig Jahren bleibt dran.
00:00:48: am Schluss kennst du den ersten Schritt um daraus zu kommen.
00:00:53: er ist kleiner als du denkst.
00:00:56: ich beginne mit einer Szene.
00:00:58: vielleicht erkennst du dich.
00:01:00: Eine Frau sagt nach dreißig Jahren ein Ehe zu ihrem Mann, du hast mir nie Blumen geschenkt.
00:01:05: Der Mann ist verblüfft!
00:01:07: Er sagt, warum hast Du das nie gesagt?
00:01:10: Ich habe nicht gewusst dass Dir das wichtig ist.
00:01:15: Dreißig Jahre hat sie gehofft, dreißige Jahre hatte er nichts gewusst.
00:01:20: und damit Du nicht denkst, daß sein Frauenthema hier das Gegenstück.
00:01:25: Ein Mann sagt zu seiner Frau Du hast dir nie Zeit genommen für mich, wenn es mir schlecht ging.
00:01:31: Sie sagt, immer wenn es dir schlecht ging, hast du dich zurückgezogen?
00:01:35: Ich dachte, du brauchst deine Ruhe!
00:01:37: Er nein ich hätte deine Unterstützung gebraucht.
00:01:41: Sie warum hast du das nicht gesagt?
00:01:44: Da ist es wieder derselbe Satz Warum hast du es nicht gesagt?
00:01:49: diese Frage steht am Ende von unzähligen Enttäuschungen und ich sehe dass in meiner Praxis jede Woche Menschen kommen zu mir, die sich bemühen.
00:01:59: Die gut sind, die nett sind und auf einem guten Weg sind aber sie getrauen sich nicht zu sagen was sie wollen.
00:02:07: Und diese Menschen haben ein riesiges Problem in ihrem Leben Nicht weil sie zu wenig geben sondern weil sie viel schweigen.
00:02:17: Und jetzt zeige ich dir den Mechanismus dahinter Denn das ganze folgt eine Muster.
00:02:23: Es läuft immer gleich ab.
00:02:26: Schritt eins Du willst etwas, Aufmerksamkeit und Unterstützung, dass man dich sieht oder etwas anderes.
00:02:33: Schritt zwei – du sagst es nicht.
00:02:35: stattdessen gibst du!
00:02:37: Du gibst dem anderen genau das was du dir selber wünschst.
00:02:41: Das ist der spannende Punkt.
00:02:43: wer net behandelt werden will ist nett zu allen.
00:02:46: Wer Unterstützung braucht unterstützt alle.
00:02:50: Wir behandeln alle anderen so wie wir behandelt werden wollen Und hoffen dass sie den Code Knacken, Schritt drei.
00:02:58: Das Gegenüber freut sich.
00:03:00: Es gibt etwas zurück Eine Geste eine Aufmerksamkeit.
00:03:04: auf eine liebevolle Art gleicht es sich aus.
00:03:07: Aber und jetzt kommt der Kern Es ist nicht das was du wolltest?
00:03:12: Schritt vier Du bist enttäuscht.
00:03:14: Du freust dich im ersten Moment dass etwas zurückkommt aber darunter macht es dich traurig und leer Denn du hoffst immer noch auf das Was du dir wirklich wünschst.
00:03:24: Und das machst du dann Schritt fünf.
00:03:26: Du gibst noch mehr in der Hoffnung, dass es diesmal klappt.
00:03:30: Es klappt nicht!
00:03:32: Es kann nicht klappen Denn dein Gegenüber weiß nichts Er sieht nur.
00:03:37: Der andere ist enttäuscht Er ist nicht happy mit dem was ich gebe Aber er weiß nicht warum.
00:03:44: Es ist orientierungslos Und das machen orientierungslose Menschen.
00:03:49: Sie ziehen sich zurück und dann ziehen sie beide zurück.
00:03:53: Beide geben, beide hoffen.
00:03:56: Beide bekommen nichts!
00:03:57: Das ist der Teufelskreis und er hat einen einzigen Ausgang sagen was man will.
00:04:05: Jetzt fragst du dich vielleicht Wenn es so einfach ist Warum machen wir das dann nicht?
00:04:12: Gute Frage Die Antwort hat drei Schichten Und die dritte wird dich überraschen.
00:04:18: Schicht eins – die Angst vor der Antwort.
00:04:21: Wenn ich sage, was ich will muss sich stark genug sein die Antwort auszuhalten.
00:04:27: Das Gegenüber könnte nein sagen es könnte lachen Es könnte mich doof hinstellen es könnte mich als egoistisch abstempeln.
00:04:36: und genau da liegt der Mechanismus.
00:04:39: Da wo wir stark sind sagen wir problemlos was wir wollen.
00:04:45: Beobachte dich selber im Beruf in deinem Fachgebiet da wo du sicher bist Da bist du direkt, aber da wo wir schwach sind.
00:04:55: Wo wir unsicher sind und es uns wirklich wichtig ist.
00:04:58: genau da verstummen wir ausgerechnet bei den Dingen die zählen.
00:05:04: Schicht zwei Die Scham.
00:05:07: Aus der Angst vor Ablehnung entsteht.
00:05:10: Scham Und Scham ist ein Verstärker sie flüstert dir zu.
00:05:15: das sagt man nicht.
00:05:17: Das gehört sich nicht.
00:05:18: was denken die anderen?
00:05:21: Schicht drei, die Konditionierung und die beginnt früher als du denkst.
00:05:26: Ich mache ein Beispiel eine Familie ist zum Nachtessen eingeladen.
00:05:31: der Gasgeber sagt es gibt Spaghetti.
00:05:34: das Kind sagt ich hätte lieber Macaroni.
00:05:38: was sagen die Eltern?
00:05:39: Das fragt man nicht dass es unanständig.
00:05:42: wir sind eingelaten wie essen was auf den Tisch kommt.
00:05:46: Dabei wäre es dem Gasgeber vermutlich egal gewesen, der hätte noch schnell Makronik gekocht.
00:05:52: Für ihn wäre es eine Kleinigkeit gewesen.
00:05:55: aber das Kind lernt etwas anderes.
00:05:59: Es lernt – sagen was ich will ist unanständig.
00:06:03: Ich muss warten bis sich es bekomme und die Eltern haben das von ihren Eltern gelernt und geben das weiter Ohne böse Absicht!
00:06:13: Es wurde ihnen antrainiert.
00:06:15: Also trainieren Sie es jetzt an.
00:06:18: Und jetzt der Punkt, den viele übersehen – Es gibt auch die umgekehrte Konditionierung.
00:06:24: Kinder, die alle sagen dürfen was sie wollen aber unreflektiert, die lernen zu fordern ohne je zu prüfen ob sie das wirklich wollen und spannenderweise macht auch das unzufrieden!
00:06:39: Denn sie bekommen dann vielleicht was sie sagen, aber nicht was sie.
00:06:45: Beides ist normal.
00:06:46: Beides gehört zur Kindheit, kein Vorwurf an niemanden.
00:06:50: Aber als Erwachsener hast du jetzt eine Aufgabe.
00:06:54: Die einen müssen lernen zu sagen was sie wollen die anderen müssen lernen herauszufiltern Was sie wirklich wollen.
00:07:01: und wie das geht.
00:07:03: dazu komme ich gleich.
00:07:04: vorher zeige ich dir was das Schweigen mit ihr macht Denn dass kann ich sehen wortwörtlich.
00:07:12: Ich arbeite in Energiefelden Und bei Menschen, die mir geben und nie sagen was sie wollen sehe ich immer dasselbe Bild.
00:07:22: Ihr Energiefeld ist extrem nach außen gerichtet.
00:07:26: die Energie fließt von ihnen weg ständig zu den anderen.
00:07:30: Man kann sich das so vorstellen wie ein Haus bei dem alle Fenster offen stehen und die Heizung auf Vollgas läuft.
00:07:39: Die Wärme geht raus es kommt nichts zurück.
00:07:43: Was passiert mit so einem Menschen?
00:07:45: Zwei Wege.
00:07:47: Weg eins, ich ist stark!
00:07:50: Dann hält ihr das lange durch Jahre Jahrzehnte bis der Energieverlust in Einhold.
00:07:56: dann kommt die Erschöpfung und mit der Erschöfffung die Verbitterung.
00:08:00: Das sind die Menschen, die irgendwann mit den Menschen abschließen Die sagen es nützt ja eh nichts Ich bekomme eh nicht was ich will.
00:08:10: Sie sagen es nicht mit diesen Worten aber man sieht es.
00:08:13: sie sind frustriert, verbittert angepasst.
00:08:18: Weg zwei – er ist nicht so stark!
00:08:21: Dann wird er schwach, unsicher, ängstlich und das ist das Tragische.
00:08:27: Er gibt noch mehr.
00:08:29: Er versucht endlos zu geben in der Hoffnung endlich zu bekommen was er braucht.
00:08:35: Er erschöpft und im Schluss glaubt er mit ihm Stimme etwas nicht.
00:08:40: Er mache etwas falsch.
00:08:41: Er sei nicht gut genug.
00:08:43: Dabei stimmt alles mit ihm.
00:08:45: Er hat nun nie gesagt, was er will.
00:08:48: Das Schweigen macht dich schwach das Sagen macht dich stark.
00:08:53: So einfach ist die Mechanik und so hart.
00:08:57: Jetzt kommen wir zu den zwei Prüfungen.
00:09:00: Zwei Ängste halten nicht davon ab Den Mund aufzumachen.
00:09:04: Die erste heißt Dann bin ich egoistisch Und da sage ich etwas, dass provoziert.
00:09:10: Zu sagen Was du willst Ist immer positiv Immer, egal was es ist.
00:09:17: Warum?
00:09:19: Weil du damit sichtbar machst, was für dich stimmt Was deine Bedürfnisse sind Mehr nicht.
00:09:27: Nur weil du sagst, dass du willst Heißt das noch lange nicht.
00:09:32: Dass der andere ist erfüllen muss.
00:09:34: Der Egoismus beginnt woanders.
00:09:37: Er beginnt dort Wo du das gegenüber zwingst Manipulierst oder unter Druck sitzt, damit es macht was du willst.
00:09:47: Da ist die Grenze!
00:09:49: Nicht beim Sagen, bei mehr Zwingen.
00:09:53: Ich mache ein Beispiel Eine Frau sagt zu ihrem Mann ich will dass Du mit mir sprichst.
00:09:59: Er sagt nein ich mag nicht mehr sprechen.
00:10:03: Sie sagt okay aber das ist mir so wichtig.
00:10:07: wenn das fehlt funktioniert unsere Beziehung nicht mehr.
00:10:12: Das ist positiver Egoismus.
00:10:14: Sie steht für sich ein!
00:10:17: Sie ist ehrlich, sie droht nicht – sie stellt klar.
00:10:21: Den negativen Egoismus klingt anders.
00:10:25: Warum sprichst du nicht mehr?
00:10:27: Du musst mehr sprechen.
00:10:29: Das tut dir doch selber nicht gut.
00:10:31: Ich brauche das.
00:10:33: Merkst du den Unterschied?
00:10:35: Hier wird gezerrt… hier wird der andere umgebaut... ich gebe dir eine Faustregel Die kannst du auf jede Situation legen.
00:10:44: Der positive Egoismus baut auf, er macht Bedürfnisse sichtbar, er grenzt ab, er hilft dir für dich einzustehen und geht auf deine eigene Rechnung.
00:10:57: Den negative Egoismus überschreitet Grenzen, er unterdrückt, er geht auf Kosten der anderen.
00:11:05: Sein Ziel ist es ich bekomme was ich will egal Wer dabei Schaden nimmt.
00:11:12: Der positive Rismus erhält dich, der negative zerstört Beziehungen und noch etwas gehört hierher.
00:11:21: Der Unterschied zwischen sagen und fordern Ich will dass du mehr Zeit mit mir verbringst.
00:11:27: das ist sagen Wenn Du nicht mehr Zeit bei mir verbringen dann passiert etwas.
00:11:34: Das ist fordern, das ist Erpressung und Erpressung zerstört jedes Vertrauen, nicht sofort aber sicher.
00:11:42: Die zweite Angst ist die größere was wenn der andere Nein sagt?
00:11:48: Und hier drehe ich dir jetzt das Bild um.
00:11:52: ein Nein ist ein Gewinn!
00:11:54: Ich weiß dass klingt falsch.
00:11:56: lass es mich zeigen.
00:11:58: Wenn ich sage was ich will und das Gegenüber sagt nein dann weiß ich es.
00:12:03: Ich hoffe nicht mehr, ich rate nicht mehr.
00:12:06: Ich warte nicht mehr.
00:12:08: es ist geklärt und Klarheit ist immer stärker als Hoffnung.
00:12:14: Hoffnungsfrist Energie – Klarheit gibt Boden.
00:12:18: Ein Beispiel!
00:12:19: Ich sage ich will in die Bergen, in den Ferien.
00:12:22: mein Gegenüber sag' ich will ans Meer.
00:12:25: früher hätte ich geschwiegen ich wäre ans Meer gefahren und hätte zwei Wochen stillgelitten Und mein Gegenüber hätte gesagt, ich habe gar nicht gewusst, dass du so gerne in die Berge willst.
00:12:39: Jetzt liegt es auf dem Tisch und jetzt kann ein Gespräch entstehen.
00:12:45: Vielleicht stellt sich heraus, dem Anderen geht es gar nicht ums Meer!
00:12:50: Er will einfach baden im Wasser sein.
00:12:52: und plötzlich gibt es eine Lösung, die vorher unsichtbar war – einen sehenden Bergen baden und wandern.
00:13:00: Beide bekommen, was ihnen wichtig ist und diese Lösungen existiert nur weil beide gesagt haben, was sie wollen.
00:13:09: Das Nein hat das Problem sichtbar gemacht und sichtbare Probleme kann man lösen unsichtbare nicht um.
00:13:18: wenn es keine Lösung gibt dann kann man auch das besprechen.
00:13:23: ich will das nicht erfüllen.
00:13:25: Was macht das mit dir?
00:13:26: Ist das schlimm für dich?
00:13:28: Gibt es einen Kompromiss?
00:13:30: Und auch das ist ein Gewinn, denn jetzt wisst ihr beide woran ihr seid.
00:13:36: Das was uns wichtig ist macht uns verletzlich!
00:13:40: Darum haben wir Angst vor diesem Gespräch aber genau diese Gespräche bringen uns weiter.
00:13:47: Gut Jetzt weißt du wie der Mechanismus funktioniert?
00:13:52: Jetzt kommt der Teil den Du heute noch umsetzen kannst.
00:13:56: Aber zuerst muss ich Dir etwas sagen dass unbequemist herauszufinden, was man wirklich will.
00:14:03: Das ist das Schwierigste auf der Welt!
00:14:06: Alle denken dass sei einfach.
00:14:09: es ist aber die größte Herausforderung im Leben denn manchmal wollen wir etwas und meinen wir wollen etwas anderes.
00:14:18: wenn ich nicht weiß was ich will und trotzdem etwas sage dann kommt es beim Gegenüber nicht gut an.
00:14:25: Es hat keine Kraft.
00:14:27: Darum beginnt der Weg bei dir.
00:14:29: Hör in dich hinein, frag dich.
00:14:32: Was will ich wirklich?
00:14:34: Was ist mir wichtig?
00:14:35: Was isst ein No-Go und was ist verzichtbar wenn ich es nicht
00:14:40: bekomme?".
00:14:40: Das ist Arbeit!
00:14:42: Und diese Arbeit ist nie fertig aber jede Schritt macht sich stabiler.
00:14:47: Menschen die ehrlich sind mit sich selber haben einen stärkeren Kern.
00:14:52: das sehe ich in jedem Energiefeld und für genau diese Arbeit gebe ich dir jetzt eine Übung mit.
00:14:59: Ich nenne sie die Zwiebelübung.
00:15:02: Sie geht so, Schritt eins überleg dir was du willst und schreibe es auf von Hand am Handy egal aufschreiben.
00:15:12: Schritt zwei lass es liegen eine Woche lang nicht anschauen nicht daran denken liegen lassen.
00:15:20: Schritt drei nach einer Woche liest Du was du geschrieben hast und fragst dich ist das?
00:15:28: Ist es das, was ich will?
00:15:30: Wenn ja, lass es stehen.
00:15:32: Wenn nein, pass es an!
00:15:35: Schritt vier – Das wiederholst du jede Woche liest du es, prüfst es, bearbeiterst es.
00:15:42: Was du da machst ist destillieren.
00:15:45: Du destillierst heraus, was du wirklich willst.
00:15:49: Es ist wie eine Zwiebel die du schälst Schicht um Schicht und mit jeder Schicht kommst du näher an den Kern.
00:15:57: Und ich verspreche dir, am Schluss kommt vielleicht etwas ganz Unerwartetes zum Vorschein.
00:16:04: Etwas das dir gar nie bewusst gewesen ist.
00:16:07: Herauszufinden was man will is ein stetiger Prozess.
00:16:11: er hört nie auf Darum.
00:16:14: schäle die Zwiebel jede Woche eine Schicht und dann üben So gehst du vor.
00:16:21: erstens fang klein an Übe bei Dingen, die dir nicht so wichtig sind.
00:16:27: Beim Bestellen, bei der Wahl des Films, bei Kleinigkeiten, da ist der Einsatz tief und der Muskel wächst trotzdem.
00:16:35: Zweitens sag alles nicht die Hälfte – Der häufigste Fehler.
00:16:40: man sagt die Hölfte und lässt die Essenz weg.
00:16:44: Man redet um den Brei herum das Gegenüber versteht nichts ganz oder gar nicht.
00:16:50: Drittens, sag zuerst wie es dir dabei geht.
00:16:54: Das ist eine Technik die alles verändert!
00:16:57: Ich habe Angst dir das zu sagen – ich bin unsicher wie es ankommt aber es ist mir wichtig.
00:17:03: darum sage ich es Wenn du so beginnst reagiert dein Gegenüber grundsätzlich anders weiche Offener.
00:17:12: Viertens schreibe es auf.
00:17:15: wenn Du es nicht aussprechen kannst weil die Scham blockiert Schreibe es auf und sag, ich kann das nicht sagen.
00:17:24: Aber ich habe es aufgeschrieben!
00:17:26: Bitte ließe es auch.
00:17:28: daß ist Mut.
00:17:29: Auch daß zählt.
00:17:31: Fünftens, gib nicht auf der typische Fehler von allen Es klappt einmal nicht Und dann hört man auf Nein Wenn es nicht funktioniert Lern zu daraus und machst weiter.
00:17:44: Sagen was man will Ist keine Eigenschaft Es ist eine Fähigkeit und Fähigkeiten trainiert man.
00:17:52: Und die Anständigkeit?
00:17:54: Die bleibt!
00:17:56: Sagen was man will, ist nur dann unanständig wenn man sich keine Mühe gibt es so zu formulieren dass das Gegenüber es gut aufnehmen kann.
00:18:07: Die Mühe gehört dazu.
00:18:08: sie isst der Respekt.
00:18:12: Ich fasse zusammen Ein Satz merken dir Sag was Du willst und du bekommst, was Du willst.
00:18:21: So einfach ist es um so kraftvoll!
00:18:23: Denn zu sagen was Du wilst macht Dich nicht egoistisch – Es macht DICH sichtbar.
00:18:30: Es gibt Deinem Gegenüber Orientierung und es passiert noch etwas.
00:18:36: Es steckt an.
00:18:38: Wenn Du beginnt zu sagen Was Du willst, beginnt Dein Gegenüber es auch.
00:18:43: Ihr findet eine neue Ebene.
00:18:45: Das habe ich in unzähligen Fällen beobachtet.
00:18:49: Also sei mutig, nicht morgen!
00:18:52: Heute.
00:18:53: nimm eine kleine Sache, eine einzige und sprich sie aus.
00:18:59: Deine Stimme wird vielleicht zittern, deine Hände werden vielleicht schwitzen.
00:19:04: Das ist in Ordnung.
00:19:05: das heißt nur dass es dir wichtig ist Und dann beobachte was passiert Eines noch bevor du gehst.
00:19:17: Wenn du anfängst zu sagen, was du willst, wirst du auf etwas stoßen.
00:19:22: Auf etwas das noch tiefer liegt.
00:19:25: Etwas dass in jeder Beziehung mitläuft unsichtbar unausgesprochen und es richtet mehr Schaden an als jede Streit.
00:19:35: Ich sage nur so viel Es hat mit dem zu tun was wir voneinander erwarten ohne es je gesagt zu haben Aber das ist eine andere Geschichte Und die erzähle ich dir ein anderes Mal.
00:19:50: Bis dahin sag was du willst, sonst weiß es niemand!
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